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[[1933]] gestaltete [[Wilhelm Kaufmann]] das Kalendarium neu: Die Monatsleiste wurde mit biblischen Episoden und den jahreszeitlichen bäuerlichen Verrichtungen bzw. Bräuchen sowie je acht Heiligendarstellungen von Severin bis Sylvester aufgewertet. Das Cover wurde seit [[1913]] durch den [[Radstadt|Radstädter]] Künstler [[Franz Kulstrunk]] gestaltet, auf ihn folgte [[Max von Poosch]], der das vertraute Bild mit dem Bauern als Sämann und der Frau mit Kind am Pflug schuf. Seit den 1980er Jahren steht ein das Jahresmotto widerspiegelndes Farbfoto auf dem Cover, das von einem farbigen Hintergrundbild umrahmt wird. Der Schriftzug stammt noch aus der grafischen Gestaltung von Wilhelm Kaufmann.
 
[[1933]] gestaltete [[Wilhelm Kaufmann]] das Kalendarium neu: Die Monatsleiste wurde mit biblischen Episoden und den jahreszeitlichen bäuerlichen Verrichtungen bzw. Bräuchen sowie je acht Heiligendarstellungen von Severin bis Sylvester aufgewertet. Das Cover wurde seit [[1913]] durch den [[Radstadt|Radstädter]] Künstler [[Franz Kulstrunk]] gestaltet, auf ihn folgte [[Max von Poosch]], der das vertraute Bild mit dem Bauern als Sämann und der Frau mit Kind am Pflug schuf. Seit den 1980er Jahren steht ein das Jahresmotto widerspiegelndes Farbfoto auf dem Cover, das von einem farbigen Hintergrundbild umrahmt wird. Der Schriftzug stammt noch aus der grafischen Gestaltung von Wilhelm Kaufmann.
 
=====Die Jahre des Ersten Weltkrieges=====
 
=====Die Jahre des Ersten Weltkrieges=====
In den Ausgaben der [[Erster Weltkrieg|Kriegsjahre]] [[1914]] – [[1918]] standen militärische Ereignisse im Mittelpunkt des Redaktionsgeschehens, [[1930]] – [[1938]] waren Auszeichnungen für die Ehre „[[Erbhof]]“ und für verdiente [[Dienstboten]] ein wichtiges inhaltliches Element. [[Karl Adrian]], [[Franz Martin]], [[Franz Braumann]], [[Tobias Reiser d. Ä.]] und [[Karl Heinrich Waggerl]] konnten als Autoren gewonnen werden. Aber auch der [[Nationalsozialismus|NS-Sympathisant]] [[Karl Springenschmied]] war mit dabei. [[Carl Zuckmayer]] bemerkte jedoch, dass dessen Hasspropaganda bei den meisten Bauern auf wenig Echo stieß.
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In den Ausgaben der [[Erster Weltkrieg|Kriegsjahre]] [[1914]] – [[1918]] standen militärische Ereignisse im Mittelpunkt des Redaktionsgeschehens, [[1930]] – [[1938]] waren Auszeichnungen für die Ehre „[[Erbhof]]“ und für verdiente [[Dienstboten]] ein wichtiges inhaltliches Element. [[Karl Adrian]], [[Franz Martin]], [[Franz Braumann]], [[Tobias Reiser d. Ä.]] und [[Karl Heinrich Waggerl]] konnten als Autoren gewonnen werden. Aber auch der [[Nationalsozialismus|NS-Sympathisant]] [[Karl Springenschmid]] war mit dabei. [[Carl Zuckmayer]] bemerkte jedoch, dass dessen Hasspropaganda bei den meisten Bauern auf wenig Echo stieß.
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=====Das vorläufige Ende im Jahr 1938=====
 
=====Das vorläufige Ende im Jahr 1938=====
 
Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde der Bauernbund zerschlagen und seine Publikationstätigkeit eingestellt. Das bedeutete auch für den Bauernkalender das vorläufige Ende.  
 
Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde der Bauernbund zerschlagen und seine Publikationstätigkeit eingestellt. Das bedeutete auch für den Bauernkalender das vorläufige Ende.  
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