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Im Juni 1912 eröffnete Josef Meth das „Meth´s Bauerntheater“ in Bad Reichenhall.
 
Im Juni 1912 eröffnete Josef Meth das „Meth´s Bauerntheater“ in Bad Reichenhall.
   
   
 
   
 
In den Jahren [[1922]] und [[1925]] wirkte Josef Meth bei den [[Salzburger Festspiele]]n mit, wo er beim „[[Das Salzburger Große Welttheater]]“ in der Rolle des „Bauern“ auftrat. Das Mysterienspiel von [[Hugo von Hofmannsthal]] erlebte seine Uraufführung 1922 in der Salzburger [[Kollegienkirche]], und drei Jahre später wurde das [[Festspielhaus]] mit diesem Stück eröffnet. Bereits [[1920]] war Hofmannsthals „Jedermann“ erstmals vor dem Dom aufgeführt worden, seither war das Werk fester Bestandteil der Salzburger Festspiele. Bei beiden Produktionen des „Salzburger Großen Welttheaters“ trat Meth unter der Regie von [[Max Reinhardt]] zusammen mit Lil Dagover, Wilhelm Dieterle, [[Helene Thimig]], [[Alexander Moissi]] und [[Hans Moser]] auf. Eine Illustrierte urteilte plakativ: „Meth, der Darsteller des Bauern spielt gewissermaßen sich selbst. Er ist Direktor des Bauerntheaters im benachbarten Freilassing (sic!) und kommt – das allerdings ganz und gar nicht bäuerisch – zu den Proben und Vorstellungen im eigenen Auto.“ In einer weiteren Kritik hieß es: „Einen richtigen Bauern, standfest in seiner genagelten Einfalt, stellt der Bauernspieler Josef Meth dar.“ Das Etikett des „Bauernspielers“ sollte Meth zeitlebens nicht mehr verlieren.
 
In den Jahren [[1922]] und [[1925]] wirkte Josef Meth bei den [[Salzburger Festspiele]]n mit, wo er beim „[[Das Salzburger Große Welttheater]]“ in der Rolle des „Bauern“ auftrat. Das Mysterienspiel von [[Hugo von Hofmannsthal]] erlebte seine Uraufführung 1922 in der Salzburger [[Kollegienkirche]], und drei Jahre später wurde das [[Festspielhaus]] mit diesem Stück eröffnet. Bereits [[1920]] war Hofmannsthals „Jedermann“ erstmals vor dem Dom aufgeführt worden, seither war das Werk fester Bestandteil der Salzburger Festspiele. Bei beiden Produktionen des „Salzburger Großen Welttheaters“ trat Meth unter der Regie von [[Max Reinhardt]] zusammen mit Lil Dagover, Wilhelm Dieterle, [[Helene Thimig]], [[Alexander Moissi]] und [[Hans Moser]] auf. Eine Illustrierte urteilte plakativ: „Meth, der Darsteller des Bauern spielt gewissermaßen sich selbst. Er ist Direktor des Bauerntheaters im benachbarten Freilassing (sic!) und kommt – das allerdings ganz und gar nicht bäuerisch – zu den Proben und Vorstellungen im eigenen Auto.“ In einer weiteren Kritik hieß es: „Einen richtigen Bauern, standfest in seiner genagelten Einfalt, stellt der Bauernspieler Josef Meth dar.“ Das Etikett des „Bauernspielers“ sollte Meth zeitlebens nicht mehr verlieren.