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| | ==Geschichte== | | ==Geschichte== |
| − | Als [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] [[1605]] aus München, Bayern, die Augustiner-Eremiten nach Salzburg holte, brachten diese noch etwas Wichtiges im Zusammenhang mit München und den Augustiner-Eremiten nach Salzburg: das [[Bier]]brauen verstanden sie sehr gut (noch heute ist es in München die älteste Münchner Braustätte). [[1621]] eröffnete also das ''Augustiner Bräu''. Der Verkauf des Bieres erfolgte aber auch an der Klosterpforte. Und bald besaßen die Augustiner-Eremiten so viel Geld, dass sie das in Mülln gelegene [[Wirtshaus am Bach]], das auch eine Fleischhauerei besaß, erwerben konnten. [[1663]] folgte noch das ''Wirtshaus zum Schwarzen Bären'', der heutige [[Bärenwirt]] beim [[Bärengässchen]] – ebenfalls noch heute im Besitz der Mönche. | + | Als [[Erzbischof#Fürsterzbischöfe|Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] [[1605]] aus München ([[Bayern]]) die Augustiner-Eremiten nach Salzburg holte, brachten diese noch etwas Wichtiges im Zusammenhang mit München und den Augustiner-Eremiten nach Salzburg: das [[Bier]]brauen verstanden sie sehr gut (noch heute ist es in München die älteste Münchner Braustätte). [[1621]] eröffnete also das ''Augustiner Bräu''. Der Verkauf des Bieres erfolgte aber auch an der Klosterpforte. Und bald besaßen die Augustiner-Eremiten so viel Geld, dass sie das in Mülln gelegene [[Wirtshaus am Bach]], das auch eine Fleischhauerei besaß, erwerben konnten. [[1663]] folgte noch das ''Wirtshaus zum Schwarzen Bären'', der heutige [[Bärenwirt]] beim [[Bärengässchen]] – ebenfalls noch heute im Besitz der Mönche. |
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| | Doch nach einer Blütezeit des Klosters und Bräus erfolgte im Zuge der Aufklärung Ende des [[19. Jahrhundert]]s ein Niedergang. Der Nachwuchs blieb aus und die in Salzburg einmarschierenden napoleonischen Truppen besetzten das riesige Gebäude für ihre Einheiten. Kaum waren die Franzosen abgezogen, brauchte es der in Salzburg regierende Kurfürst [[Ferdinand III. von Toskana]] für das [[Regiment Jordis]]. | | Doch nach einer Blütezeit des Klosters und Bräus erfolgte im Zuge der Aufklärung Ende des [[19. Jahrhundert]]s ein Niedergang. Der Nachwuchs blieb aus und die in Salzburg einmarschierenden napoleonischen Truppen besetzten das riesige Gebäude für ihre Einheiten. Kaum waren die Franzosen abgezogen, brauchte es der in Salzburg regierende Kurfürst [[Ferdinand III. von Toskana]] für das [[Regiment Jordis]]. |
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| | ==Daten und Öffnungszeiten== | | ==Daten und Öffnungszeiten== |
| | [[Datei:Müller Bräustübl, Gastgarten Panoramabild.jpg|thumb|Müllner Bräustübl, Gastgarten Panoramabild]] | | [[Datei:Müller Bräustübl, Gastgarten Panoramabild.jpg|thumb|Müllner Bräustübl, Gastgarten Panoramabild]] |
| − | Das ''Müllner Bräustübl'' ist heute die größte Biergaststätte Österreichs (mit über 5000 m² Nutzfläche) und bietet seinen Gästen darüber hinaus im schattigen Gastgarten weitere 1500 Sitzgelegenheiten. | + | Das ''Müllner Bräustübl'' ist heute die größte Biergaststätte Österreichs (mit über 5 000 m² Nutzfläche) und bietet seinen Gästen darüber hinaus im schattigen Gastgarten weitere 1 500 Sitzgelegenheiten. |
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| | Das Bräustübl ist täglich geöffnet: | | Das Bräustübl ist täglich geöffnet: |
| | : Montag bis Freitag von 15 bis 23 Uhr. | | : Montag bis Freitag von 15 bis 23 Uhr. |
| − | : Samstag, Sonn- und Feiertag von 14.30 bis 23 Uhr. | + | : Samstag, Sonn- und Feiertag von 14:30 bis 23 Uhr. |
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| − | Bis zu 400 Parkplätze für PKWs und Reisebusse sind vorhanden. Auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Müllnerbräu einfach zu erreichen. Für sportliche Gäste steht ein Fahrradabstellplatz zur Verfügung. Und für Kinder gibt es eine Spielecke im Gastgarten. Weiters steht ein Wickeltisch im Garten-WC zur Verfügung. | + | Bis zu 400 Parkplätze für Pkw und Reisebusse sind vorhanden. Auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Müllnerbräu einfach zu erreichen. Für sportliche Gäste steht ein Fahrradabstellplatz zur Verfügung. Und für Kinder gibt es eine Spielecke im Gastgarten. Weiters steht ein Wickeltisch im Garten-WC zur Verfügung. |
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| | ==Säle== | | ==Säle== |
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| | ==Quellen== | | ==Quellen== |
| − | * ''Salzburger Miniaturen 3'', [[Karl Heinz Ritschel]], 2004, [[Otto Müller Verlag]], ISBN 3-7013-1086-6 | + | * [[Karl Heinz Ritschel|Ritschel, Karl Heinz]]: ''Salzburger Miniaturen 3'', 2004, [[Otto Müller Verlag]], ISBN 3-7013-1086-6 |
| − | * ''Waitzbauer, Harald'' (Red.): 375 Jahre Augustiner Bräu Kloster Mülln in Salzburg. Salzburg 1996. ISBN 3-9500518-001-8 | + | * [[Harald Waitzbauer|Waitzbauer, Harald]] (Red.): ''375 Jahre Augustiner Bräu Kloster Mülln in Salzburg'', Salzburg, 1996, ISBN 3-9500518-001-8 |
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| | ==Bildergalerie== | | ==Bildergalerie== |
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| | Datei:Prachtstiege im Müllner Bräu.jpg|schöne Stiege im Müllner Bräu, sie stellt die Verbindung zur [[Augustinergasse]] dar. | | Datei:Prachtstiege im Müllner Bräu.jpg|schöne Stiege im Müllner Bräu, sie stellt die Verbindung zur [[Augustinergasse]] dar. |
| | Datei:DSC09858.JPG|zahlreiche Trinksprüche wie hier dekorieren die Seitenwände in Bräustübl | | Datei:DSC09858.JPG|zahlreiche Trinksprüche wie hier dekorieren die Seitenwände in Bräustübl |
| | + | Datei:Augustiner_Braeustuebl_Muelln_Nacht.jpg|Augustiner Bräustübl Mülln bei Nacht |
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