Streuwiesen sind Flächen mit ganzjährig hohem und meist beträchtlich schwankendem Grundwasserspiegel. Ohne Düngung sind ihre Erträge von den natürlich vorhandenen Nährstoffen abhängig. Durch Entwässerung, Düngung und Vorverlegung des (ersten) Schnittes können aus Streuwiesen auf einfache Weise Futterwiesen gemacht werden. Streuwiesen sind daher heute selten und kommen praktisch fast nur mehr in jenen Bereichen vor, die unter Schutz stehen. Für das einmal jährliche Mähen von Streuwiesen in unter Vertragsnaturschutz stehenden Gebieten wie das [[Naturschutzgebiet Zeller See]], werden Landwirte sogar für ihre Tätigkeit bezahlt (Mähprämie). Denn auf Streuwiesen, die nicht mehr gemäht werden, entsteht Schilfbewuchs, was eine grundsätzliche Veränderung dieses Biotoptyps bedeutet. | Streuwiesen sind Flächen mit ganzjährig hohem und meist beträchtlich schwankendem Grundwasserspiegel. Ohne Düngung sind ihre Erträge von den natürlich vorhandenen Nährstoffen abhängig. Durch Entwässerung, Düngung und Vorverlegung des (ersten) Schnittes können aus Streuwiesen auf einfache Weise Futterwiesen gemacht werden. Streuwiesen sind daher heute selten und kommen praktisch fast nur mehr in jenen Bereichen vor, die unter Schutz stehen. Für das einmal jährliche Mähen von Streuwiesen in unter Vertragsnaturschutz stehenden Gebieten wie das [[Naturschutzgebiet Zeller See]], werden Landwirte sogar für ihre Tätigkeit bezahlt (Mähprämie). Denn auf Streuwiesen, die nicht mehr gemäht werden, entsteht Schilfbewuchs, was eine grundsätzliche Veränderung dieses Biotoptyps bedeutet. |