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'''Guggenthal''' ist ein Teil des [[Salzburg]]er Stadtteils [[Gnigl]] und befindet am nordwestlichen Fuße des [[Gaisberg]s.

==Geschichte==
Das ''Gut Guggenthal'' wurd erstmals [[1272]] urkundlich als ein "Gut unterm Nockstein bei Gukkental" erwähnt. Der Name ''Gugg'' kommt von der Bedeutung ''schau ins Tal'', weil Guggenthal durch seine Lage auf einer Anhöhe einen ausgezeichneten Blick über das [[Salzach]]tal frei gibt.

Die Kirche zum Hl. Kreuz und zur Hl. Elisabeth bildet zusammen mit dem Brauhaus, einer Villa, einem Gasthaus und diversen Nebengebäuden ein geschichtliches Gesamtkunstwerk.

Für den Bau der Kirche war das Jahr [[1860]] von Bedeutung. Damals erwarb das Ehepaar Georg und Elise Weickl (Weingroßhändler und Realitätenbesitzer in Salzburg) aus einer Konkursmasse Guggenthal. [[Georg Weickl]] ([[1803]] - [[1869]]) war einer jener gründerzeitlichen Unternehmer, der es durch Geschäftstüchtigkeit, Sparsamkeit und Umsicht zum bedeutendsten Realitätenbesitzer in Salzburg seiner Zeit brachte.

Er widmete sich auch seiner nun erworbenen Brauerei. Das gute Wasser aus den [[Kühberg]]-Quellen ließ das ''Guggenthaler Bier'' weit über die Grenzen Salzburgs hinaus bekannt werden. Aber auch die Erhaltung der anderen Gebäude waren ihm wichtig. Er ließ zwischen [[1861]] und [[1864]] von [[Valentin Ceconi]] das Bräuhaus, die Villa, die neogotische Kirche sowie verschiedene Nebengebäude teils renovieren, teils neu bauen.

Die Kirche wurde am [[11. September]] [[1864]] von Kardinal Fürsterzbischof ]]Maximilian Joseph von Tarnóczy]] geweiht.


==Quelle==
* Beitrag in den [[Salzburger Nachrichten]] am 11. September 2004 von Burgi Schobersberger

[[Kategorie:Salzburg]]
[[Kategorie:Gnigl]]
[[Kategorie:Geschichte]]

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