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Johann Hierner wurde als lediges Kind von Theresia  Hierner im Zuhäusl des Kreuzingergutes in Thalgau-[[Vetterbach]] geboren. Seine Mutter kam im [[Mondseer Rauchhaus]] zur Welt, das sich damals noch an der ursprünglichen Stelle beim Bischofbauern in [[Innerschwand]] befand. Er wuchs am Barhammergut seines Vaters in [[Holzing]] am [[Thalgauberg]] auf und hatte samt den weiteren Kindern seiner Mutter insgesamt neun Halbgeschwister. Er verblieb nach dem Besuch der Volksschule bis zu seinem 25. Lj.  am Hof des Vaters. Er galt schon damals als sehr wissensdurstig und belesen und nutzte offensichtlich jede sich ergebende Möglichkeit zu einer Ausbildung, um beruflich eine Chance zu haben. So besuchte er in den Wintermonaten von 1932 bis 1934 die damalige [[Allgemein-gewerbliche Fortbildungsschule]] in Thalgau. Von dieser Warte her war es also nicht zufällig, dass er von 1932 bis 1936 (Eingemeindung der [[Gemeinde Thalgauberg]] zur Gemeinde Thalgau)  die Stelle des Gemeindesekretärs der Gemeinde Thalgauberg  übertragen bekam und dann bis 1938 als  Kanzleiarbeiter von der Gemeinde Thalgau übernommen wurde.
 
Johann Hierner wurde als lediges Kind von Theresia  Hierner im Zuhäusl des Kreuzingergutes in Thalgau-[[Vetterbach]] geboren. Seine Mutter kam im [[Mondseer Rauchhaus]] zur Welt, das sich damals noch an der ursprünglichen Stelle beim Bischofbauern in [[Innerschwand]] befand. Er wuchs am Barhammergut seines Vaters in [[Holzing]] am [[Thalgauberg]] auf und hatte samt den weiteren Kindern seiner Mutter insgesamt neun Halbgeschwister. Er verblieb nach dem Besuch der Volksschule bis zu seinem 25. Lj.  am Hof des Vaters. Er galt schon damals als sehr wissensdurstig und belesen und nutzte offensichtlich jede sich ergebende Möglichkeit zu einer Ausbildung, um beruflich eine Chance zu haben. So besuchte er in den Wintermonaten von 1932 bis 1934 die damalige [[Allgemein-gewerbliche Fortbildungsschule]] in Thalgau. Von dieser Warte her war es also nicht zufällig, dass er von 1932 bis 1936 (Eingemeindung der [[Gemeinde Thalgauberg]] zur Gemeinde Thalgau)  die Stelle des Gemeindesekretärs der Gemeinde Thalgauberg  übertragen bekam und dann bis 1938 als  Kanzleiarbeiter von der Gemeinde Thalgau übernommen wurde.
 
   
 
   
Bereits in der Jugendzeit gehörte er der Thalgauer Theatergruppe und der katholischen Burschenschaft an. Außerdem war er schon ab 1925 fast 50 Jahre  Mitglied des Thalgauer Schützenkorps (jetzt [[Historische Schützenkompanie Thalgau]]), wovon  er 40 Jahre die Aufgabe des Schriftführers und Kassiers erfüllte. Ebenso war er langjährig beim [[Kameradschaftsbund]] in den selben Funktionen tätig.
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Bereits in der Jugendzeit gehörte er der Thalgauer Theatergruppe und der katholischen Burschenschaft an. Außerdem war er schon ab 1925 fast 50 Jahre  Mitglied des Thalgauer Schützenkorps (jetzt [[Historische Schützenkompanie Thalgau]]), wovon  er 40 Jahre die Aufgabe des Schriftführers und Kassiers erfüllte. Ebenso war er langjährig beim [[Kameradschaftsbund Thalgau]] in den selben Funktionen tätig.
 
   
 
   
 
Da er [[1938]] beim politischen Umbruch nicht bereit war, in die [[Nationalsozialistische Partei]] überzutreten, wurde er auf Veranlassung der damaligen politischen Machthaber aus dem Gemeindedienst entlassen. In dieser Situation gab ihm August Heuberger bei dessen Firma  Thalgau-[[Unterdorf]] Arbeit, mit dem er übrigens auch während der Militärzeit und Gefangenschaft brieflich in Kontakt blieb.   
 
Da er [[1938]] beim politischen Umbruch nicht bereit war, in die [[Nationalsozialistische Partei]] überzutreten, wurde er auf Veranlassung der damaligen politischen Machthaber aus dem Gemeindedienst entlassen. In dieser Situation gab ihm August Heuberger bei dessen Firma  Thalgau-[[Unterdorf]] Arbeit, mit dem er übrigens auch während der Militärzeit und Gefangenschaft brieflich in Kontakt blieb.   

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