Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
K
+ {{Quellenangabe}}
Zeile 1: Zeile 1: −
'''Johann Baptist Hagenauer''' (* [[22. Juni]] [[1732]] in Ainring bei [[Salzburghofen]] (Freilassing), damals [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]], heute Oberbayern; † [[10. September]] [[1811]] in Wien) war ein Salzburger Bildhauer und ein Sprössling der [[Hagenauer|Hagenauer-Dynastie]].   
+
{{Quellenangabe}}'''Johann Baptist Hagenauer''' (* [[22. Juni]] [[1732]] in Ainring bei [[Salzburghofen]] (Freilassing), damals [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]], heute Oberbayern; † [[10. September]] [[1811]] in Wien) war ein Salzburger Bildhauer und ein Sprössling der [[Hagenauer|Hagenauer-Dynastie]].   
    
== Leben und Wirken ==
 
== Leben und Wirken ==
  −
   
Johann Baptist wurde als 20jähriger von seinem Onkel [[Johann Lorenz Hagenauer]] als bildhauerisches Talent entdeckt. Johann Lorenz sandte ihn zu dem damals als einer der besten geltenden Bildhauer, zu [[Johann Georg Itzlfeldner]] nach [[Tittmoning]]. 1754 wurde Johann Baptist an die Wiener Akademie zu Professor Jakob Christoph Schletterer (Leiter der Bildhauerklasse) geschickt, wo Johann Baptist auch bald einige Preise gewinnen sollte. Noch im selben Jahr erhielt Johann Baptist als besondere Auszeichnung des Rektors Paul Troger, die Erlaubnis einen Degen in der Akademie tragen zu dürfen. Nach Abschluss seiner Ausbildung zum akademischen Bildhauer kehrte Johann Baptist 1759 nach Salzburg zurück. Bald darauf wurde ihm eine mehrjährige Studienreise nach Italien ermöglicht, die ihn vorerst an die Akademie nach Bologna führen sollte. Dabei wurde er sowohl von seinem vermögenden Onkel Johann Lorenz, als auch vom Salzburger [[Erzbischof#Fürsterzbischof|Fürsterzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach]] persönlich unterstützt. Auf der Akademie in Bologna gewann Johann Baptist mehrere Preise, die Ehrenmitgliedschaft der dortigen Accademia Clementina, sowie die Ehrenbürgerschaft der Stadt Bologna. Weitere Studien führten ihn schließlich auch nach Florenz und Rom, wo er auch mit dem deutschen Archäologen Johann Joachim Winckelmann und seinen Theorien Bekanntschaft geschlossen hatte.
 
Johann Baptist wurde als 20jähriger von seinem Onkel [[Johann Lorenz Hagenauer]] als bildhauerisches Talent entdeckt. Johann Lorenz sandte ihn zu dem damals als einer der besten geltenden Bildhauer, zu [[Johann Georg Itzlfeldner]] nach [[Tittmoning]]. 1754 wurde Johann Baptist an die Wiener Akademie zu Professor Jakob Christoph Schletterer (Leiter der Bildhauerklasse) geschickt, wo Johann Baptist auch bald einige Preise gewinnen sollte. Noch im selben Jahr erhielt Johann Baptist als besondere Auszeichnung des Rektors Paul Troger, die Erlaubnis einen Degen in der Akademie tragen zu dürfen. Nach Abschluss seiner Ausbildung zum akademischen Bildhauer kehrte Johann Baptist 1759 nach Salzburg zurück. Bald darauf wurde ihm eine mehrjährige Studienreise nach Italien ermöglicht, die ihn vorerst an die Akademie nach Bologna führen sollte. Dabei wurde er sowohl von seinem vermögenden Onkel Johann Lorenz, als auch vom Salzburger [[Erzbischof#Fürsterzbischof|Fürsterzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach]] persönlich unterstützt. Auf der Akademie in Bologna gewann Johann Baptist mehrere Preise, die Ehrenmitgliedschaft der dortigen Accademia Clementina, sowie die Ehrenbürgerschaft der Stadt Bologna. Weitere Studien führten ihn schließlich auch nach Florenz und Rom, wo er auch mit dem deutschen Archäologen Johann Joachim Winckelmann und seinen Theorien Bekanntschaft geschlossen hatte.
   Zeile 21: Zeile 19:     
== Literatur ==
 
== Literatur ==
Adolf Haslinger und Peter Mittermayr: Salzburger Kulturlexikon, Residenzverlag, Salzburg 2001, ISBN 3-7017-1129-1
+
{{Quelle Kulturlexikon}}
    
[[Kategorie:Künstler|Hagenauer, Johann Baptist]]  
 
[[Kategorie:Künstler|Hagenauer, Johann Baptist]]  
 
[[Kategorie:Bildhauer|Hagenauer, Johann Baptist]]
 
[[Kategorie:Bildhauer|Hagenauer, Johann Baptist]]
 
[[Kategorie:Person|Hagenauer, Johann Baptist]]
 
[[Kategorie:Person|Hagenauer, Johann Baptist]]

Navigationsmenü