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==Der ökonomische Hintergrund==
 
==Der ökonomische Hintergrund==
Eingangs eine kleine, mündlich überlieferte Geschichte: als in den 1930er-Jahren in [[Maishofen]] eine bischöfliche Visitation stattfand, beklagte sich angeblich der Bischof bei den Pfarr- und Gemeindeverantwortlichen über die schlechte Moral der Pfarrangehörigen, die sich für ihn in der hohen Anzahl lediger Kinder spiegelte. Als man ihm darauf mit der Frage antwortete, wer im anderen Fall die auf den Höfen anstehenden Arbeiten verrichten sollte, war die Sache schnell erledigt.  
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Eingangs eine kleine, mündlich überlieferte Geschichte: als in den 1930er-Jahren in [[Maishofen]] eine bischöfliche Visitation stattfand, beklagte sich angeblich der Bischof bei den Pfarr- und Gemeindeverantwortlichen über die schlechte Moral der Pfarrangehörigen, die sich für ihn in der hohen Anzahl lediger Kinder widerspiegelte. Als man ihm darauf mit der Frage antwortete, wer im anderen Fall die auf den Höfen anstehenden Arbeiten verrichten sollte, war die Sache schnell erledigt.  
    
Gemeint waren die [[Dienstboten]], die im Pinzgau meist unfreiwillig ledig waren und blieben und dennoch nicht selten Kinder bekamen. (In Maishofen gab es aufgrund mehrerer großer bäuerlicher Anwesen wie beispielsweise Stiegerbauer oder [[Schloss Saalhof]] besonders viele Dienstboten. In der Landwirtschaft von [[Schloss Kammer]] standen gleichzeitig bis zu 30 Frauen und Männer im Dienst.)  
 
Gemeint waren die [[Dienstboten]], die im Pinzgau meist unfreiwillig ledig waren und blieben und dennoch nicht selten Kinder bekamen. (In Maishofen gab es aufgrund mehrerer großer bäuerlicher Anwesen wie beispielsweise Stiegerbauer oder [[Schloss Saalhof]] besonders viele Dienstboten. In der Landwirtschaft von [[Schloss Kammer]] standen gleichzeitig bis zu 30 Frauen und Männer im Dienst.)  
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