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'''Georg von Kuenburg''' (* [[1530]], † [[25. Jänner]] [[1587]]) war [[Erzbischof]] von Salzburg aus dem Geschlecht der [[Kuenburg (Adelsgeschlecht)|Kuenburger]].
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'''Georg von Kuenburg''' (* [[1530]], † [[25. Jänner]] [[1587]]) war [[Salzburger Erzbischöfe#Fürsterzbischöfe|Fürsterzbischof]] von Salzburg aus dem Geschlecht der [[Kuenburg (Adelsgeschlecht)|Kuenburger]].
    
== Leben ==
 
== Leben ==
Georg von Kuenburg wurde [[1530]] als Sohn der Eheleute [[Christoph von Kuenburg|Christoph (III.) von Kuenburg]], [[Pfleger]] von [[Moosham]] im [[Lungau]], und [[Anna von Schlintburg]] geboren. Erzogen wurde Georg am Hofe seines Onkels [[Michael von Kuenburg]], Erzbischof von Salzburg. Georg wurde als gottesfürchtig, fromm, mildtätig, demütig, verständig, häuslich und nüchtern bezeichnet (laut der [[Salzburger Chronik]] von [[Franz Dückher]], [[1666]]).
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Georg von Kuenburg wurde [[1530]] als Sohn der Eheleute [[Christoph von Kuenburg|Christoph (III.) von Kuenburg]], [[Pfleger]] von [[Moosham]] im [[Lungau]], und [[Anna von Schlintburg]] geboren. Erzogen wurde Georg am Hofe seines Onkels [[Michael von Kuenburg]], Fürsterzbischof von Salzburg. Georg wurde als gottesfürchtig, fromm, mildtätig, demütig, verständig, häuslich und nüchtern bezeichnet (laut der [[Salzburger Chronik]] von [[Franz Dückher]], [[1666]]).
    
== Berufliche Laufbahn ==
 
== Berufliche Laufbahn ==
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Am [[26. April]] [[1555]] wurde Georg [[Domherr]] und ging an die Hochschulen Freiburg im Breisgau (heute[[Deutschland#Baden-Württemberg|Baden-Württemberg]]) und Löwen (heute [[Belgien]]). Von [[1570]] bis [[1580]] war er Kammermeister und Kirchherr zu [[Sankt Georgen bei Salzburg]], [[1578]] Probst zu Altötting, am [[4. Mai]] [[1579]] [[Dompropst]] und am [[18. Juli]] [[1580]] (nachdem er eine führende Rolle beim Sturz des [[Domdechant]]s [[Wilhelm von Trauttmansdorff]] gespielt hatte) zum Koadjutor und Nachfolger des Salzburger Erzbischofes [[Johann Jakob Khuen von Belasi]] erwählt, da dieser einen Schlaganfall erlitten hatte.
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Am [[26. April]] [[1555]] wurde Georg [[Domherr]] und ging an die Hochschulen Freiburg im Breisgau (heute[[Deutschland#Baden-Württemberg|Baden-Württemberg]]) und Löwen (heute [[Belgien]]). Von [[1570]] bis [[1580]] war er Kammermeister und Kirchherr zu [[Sankt Georgen bei Salzburg]], [[1578]] Probst zu Altötting, am [[4. Mai]] [[1579]] [[Dompropst]] und am [[18. Juli]] [[1580]] (nachdem er eine führende Rolle beim Sturz des [[Domdechant]]s [[Wilhelm von Trauttmansdorff]] gespielt hatte) zum Koadjutor und Nachfolger des Salzburger Fürsterzbischofes [[Johann Jakob Khuen von Belasi]] erwählt, da dieser einen Schlaganfall erlitten hatte.
    
Da Georg bei seiner Wahl zum Koadjutor eine Kapitulationsurkunde unterzeichnen musste, in der das [[Domkapitel]] besondere Rechte hatte, brach bald ein Streit mit dem Domkapitel aus, in dem Georg wiederholt mit seinem Rücktritt drohte, so zuletzt im Jahre [[1585]].
 
Da Georg bei seiner Wahl zum Koadjutor eine Kapitulationsurkunde unterzeichnen musste, in der das [[Domkapitel]] besondere Rechte hatte, brach bald ein Streit mit dem Domkapitel aus, in dem Georg wiederholt mit seinem Rücktritt drohte, so zuletzt im Jahre [[1585]].
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== Erzbischof Georg von Kuenburg und die Gegenreformation ==
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== Fürsterzbischof Georg von Kuenburg und die Gegenreformation ==
    
Georg von Kuenburg setzte den Kampf gegen die [[Protestantenvertreibung|Protestanten]] in seinem Land, den sein Vorgänger [[Johann Jakob Khuen von Belasi]] ins Laufen brachte, fort und zwang viele protestantische Bürger der Stadt Salzburg zur Auswanderung. Zur Unterstützung dieses "Protestantenkampfes" holte Georg den [[Franziskanerorden]] in seine [[Erzdiözese Salzburg|Erzdiözese]] und wies ihm die ehemalige [[Franziskanerkirche|Stadtpfarrkirche]] zu. Die Franziskaner galten als volkstümliche Prediger und verstanden sich gut mit dem katholischen Erzbischof von Salzburg. Bereits als Koadjutor gestand Georg jedoch immer wieder, dass er unfähig war, mit den politischen, wirtschaftlichen und religiösen Problemen des Landes umzugehen.
 
Georg von Kuenburg setzte den Kampf gegen die [[Protestantenvertreibung|Protestanten]] in seinem Land, den sein Vorgänger [[Johann Jakob Khuen von Belasi]] ins Laufen brachte, fort und zwang viele protestantische Bürger der Stadt Salzburg zur Auswanderung. Zur Unterstützung dieses "Protestantenkampfes" holte Georg den [[Franziskanerorden]] in seine [[Erzdiözese Salzburg|Erzdiözese]] und wies ihm die ehemalige [[Franziskanerkirche|Stadtpfarrkirche]] zu. Die Franziskaner galten als volkstümliche Prediger und verstanden sich gut mit dem katholischen Erzbischof von Salzburg. Bereits als Koadjutor gestand Georg jedoch immer wieder, dass er unfähig war, mit den politischen, wirtschaftlichen und religiösen Problemen des Landes umzugehen.
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== Tätigkeit und Anderes ==
 
== Tätigkeit und Anderes ==
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Unter Erzbischof Georg von Kuenburg wurde nichts Besonderes gebaut, das hängt aber wohl auch damit zusammen, dass Georg nicht einmal vier Monate lang Erzbischof war. Trotzdem ist sein ungeschmücktes Wappen auf der [[Festung Hohensalzburg]] zu finden. Die Münzen seiner Zeit wurden immer noch mit Hammer und Amboss geschlagen. Georg ließ [[Salzburger Münze|Münzen]], die wegen der nur kurzen Regierungszeit zu den Seltenheiten zählen, sowohl nach der Reichsmünzordnung als auch nach der Landeswährung schlagen.
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Unter Fürsterzbischof Georg von Kuenburg wurde nichts Besonderes gebaut, das hängt aber wohl auch damit zusammen, dass Georg nicht einmal vier Monate lang Fürsterzbischof war. Trotzdem ist sein ungeschmücktes Wappen auf der [[Festung Hohensalzburg]] zu finden. Die Münzen seiner Zeit wurden immer noch mit Hammer und Amboss geschlagen. Georg ließ [[Salzburger Münze|Münzen]], die wegen der nur kurzen Regierungszeit zu den Seltenheiten zählen, sowohl nach der Reichsmünzordnung als auch nach der Landeswährung schlagen.
    
== Quellen ==
 
== Quellen ==

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