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Ernst kam als Sohn von Herzog Albrecht IV. von Bayern und dessen Frau Kunigunde, Tochter des römisch-deutschen Kaisers Friedrich III., zur Welt. Als der Vater früh verstarb legte seine Mutter die Erziehung in die Hände des Geschichtsschreibers Johannes Aventinus. Er machte aus Ernst einen weltoffenen Menschen.  
 
Ernst kam als Sohn von Herzog Albrecht IV. von Bayern und dessen Frau Kunigunde, Tochter des römisch-deutschen Kaisers Friedrich III., zur Welt. Als der Vater früh verstarb legte seine Mutter die Erziehung in die Hände des Geschichtsschreibers Johannes Aventinus. Er machte aus Ernst einen weltoffenen Menschen.  
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Nach einem kurzen Erbfolgestreit mit seinem Bruder wurde Ernst [[1516]] zum Administrator des Fürstbistums Passau bestellt. Nach dem Tod des [[Erzbischof|Salzburger Erzbischof]]s [[Matthäus Lang von Wellenburg]] wurde Ernst am [[21. Mai]] [[1540]] zum Administrator des Erzbistums Salzburg bestellt.  
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Nach einem kurzen Erbfolgestreit mit seinem Bruder wurde Ernst [[1516]] zum Administrator des Fürstbistums Passau bestellt. Nach dem Tod des [[Salzburger Erzbischöfe#Fürsterzbischöfe|Fürsterzbischof]]s [[Matthäus Lang von Wellenburg]] wurde Ernst am [[21. Mai]] [[1540]] zum Administrator des Erzbistums Salzburg bestellt.  
    
Ernst legte gegenüber den protestantischen Strömungen eine milde Haltung an den Tag und zeigte Verständnis für die Ursachen der Reformation. Allerdings versagte er selbst dabei, die katholische Kirche zu erneuern. Zwar berief er landständische Landtage mit dem Ziel von Reformen ein, straffte die Verwaltung und wirkte als frühindustrieller Unternehmer im alpinen [[Bergbau]], am [[16. Juli]] [[1554]] trat er allerdings als Administrator zurück und übersiedelte in die schlesische Grafschaft Glatz, die er sich vom Gewinn seiner Unternehmungen gekauft hatte.
 
Ernst legte gegenüber den protestantischen Strömungen eine milde Haltung an den Tag und zeigte Verständnis für die Ursachen der Reformation. Allerdings versagte er selbst dabei, die katholische Kirche zu erneuern. Zwar berief er landständische Landtage mit dem Ziel von Reformen ein, straffte die Verwaltung und wirkte als frühindustrieller Unternehmer im alpinen [[Bergbau]], am [[16. Juli]] [[1554]] trat er allerdings als Administrator zurück und übersiedelte in die schlesische Grafschaft Glatz, die er sich vom Gewinn seiner Unternehmungen gekauft hatte.

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