[[1907]]/[[1908]] wurde ein seit [[1898]] geplanter Um- und Ausbau von Ladislaus Friedrich von Diószeghy, Architekt und Inspektor der k. k. Staatsbahnen, geleitet und der Bahnhof [[1909]] neu eröffnet. In der Mitte des Hauptgebäudes wurde die Eingangs- und Schalterhalle geschaffen. In die neuen Außenmauern wurden auf Straßen- und Bahnsteigseite je drei hohe Segmentbogenfenster eingebaut, die allerdings auf der Gleisseite lange teils zugemauert waren (wieder freigelegt bei den Umbauarbeiten [[2010]]/[[2011]]). Die Eingänge wurden mit verzierten, heute noch vorhandenen Vordächern markiert. Außergewöhnlich ist der nach dem Prinzip der Kuppel aus Stahl konstruierte Dachstuhl über der Eingangshalle. Um den Bahnhof zu erweitern, wurde 1907 der 52 Meter breite Mittelbahnsteig (damals: "Mittelperron") gebaut und von einem dreischiffigen Stahlfachwerk überspannt. Zudem wurde 1907 der Zugang zum Mittelbahnsteig über drei Tunnel erschlossen. | [[1907]]/[[1908]] wurde ein seit [[1898]] geplanter Um- und Ausbau von Ladislaus Friedrich von Diószeghy, Architekt und Inspektor der k. k. Staatsbahnen, geleitet und der Bahnhof [[1909]] neu eröffnet. In der Mitte des Hauptgebäudes wurde die Eingangs- und Schalterhalle geschaffen. In die neuen Außenmauern wurden auf Straßen- und Bahnsteigseite je drei hohe Segmentbogenfenster eingebaut, die allerdings auf der Gleisseite lange teils zugemauert waren (wieder freigelegt bei den Umbauarbeiten [[2010]]/[[2011]]). Die Eingänge wurden mit verzierten, heute noch vorhandenen Vordächern markiert. Außergewöhnlich ist der nach dem Prinzip der Kuppel aus Stahl konstruierte Dachstuhl über der Eingangshalle. Um den Bahnhof zu erweitern, wurde 1907 der 52 Meter breite Mittelbahnsteig (damals: "Mittelperron") gebaut und von einem dreischiffigen Stahlfachwerk überspannt. Zudem wurde 1907 der Zugang zum Mittelbahnsteig über drei Tunnel erschlossen. |