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| Gemeinderat (2009): || 9 Mitglieder: 6 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], <br /> 3 [[Sozialistische Partei Österreichs|SPÖ]], <br /> 4 [[Wählergemeinschaft Pro St. Martin|WPS]]
 
| Gemeinderat (2009): || 9 Mitglieder: 6 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], <br /> 3 [[Sozialistische Partei Österreichs|SPÖ]], <br /> 4 [[Wählergemeinschaft Pro St. Martin|WPS]]
 
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{{googlemapsort|Sankt_Martin_bei_Lofer}}
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[[Datei:St. martin v. pilgerweg 101.jpg|thumb|St. Martin bei Lofer, Ansicht von der Kirchentalstraße]]
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'''Sankt Martin bei Lofer''' ist eine Ortsgemeinde im [[Loferer Land]] im nördlichen [[Pinzgau]].
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== Geografie ==
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=== Geografische Lage ===
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<!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc -->
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Sankt Martin bei Lofer liegt im nördlichen [[Saalach]]tal, zwei Kilometer südlich von [[Lofer]]. Im Südwesten ragen die [[Loferer Steinberge]] bis auf 2.500 m ü. A. in die Höhe. Südlich des Gemeindegebiets befindet sich auf der B311, der [[Pinzgauer Straße]], der [[Pass Luftenstein]].
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<!-- === Ausdehnung des Stadtgebiets === -->
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==Gliederung==
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Das Gemeindegebiet umfasst die Katastralgemeinden Sankt Martin, Wildenthal und Obsthurn. Weiters gliedert sich die Gemeinde in folgende Ortschaften:
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* [[Gumping]] (''70'')
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* [[Kirchental]] (''12'')
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* Obsthurn (''117'')
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* Sankt Martin bei Lofer (''775'')
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* Wildental (''177'')
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'''Anmerkung:''' In ''kursiver'' Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr 2001 angegeben.
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<!-- === Eingemeindungen === -->
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=== Nachbargemeinden ===
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Im Norden Lofer, im Süden [[Weißbach bei Lofer]].
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<!-- === Geologie === -->
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<!-- === Klima === -->
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== Geschichte ==</noinclude>
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Die Gegend um die heutigen Gemeinde St. Martin, [[Lofer]], [[Weißbach bei Lofer|Weißbach]] und [[Unken]] nannte sich unter den [[Bajuwaren]] im [[7. Jahrhundert|7.]] und [[8. Jahrhundert]] allgemein "Lover". Die Hauptsiedlung entstand zwischen dem Hochmoor und dem [[Pass Luftenstein]] mit der Burg und der alten, [[1080]] erwähnten Kapelle. Um [[1190]] entstand die (Alt-)Pfarre St. Martin, die ursprünglich den Bezirk des Pfleggerichtes Lofer umfasste. Ein Pfarrer "Henrico" und ein "Pero ze Lover" ("Plebanus de Louer") als weltlicher Machthaber sind urkundlich aus diesem Jahr überliefert.
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Der Name des Kirchenpatron blieb lange Zeit auf die Kirche selbst beschränkt und wurde erst später auf die Gemeinde übertragen, der Name "Lover" blieb dem Markt vorbehalten. [[1228]] kam das bis dahin bayerische Loferer Land zum [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]]. [[1816]] wurde der Großteil des Salzburger Landes Österreich angegliedert. [[1833]] verlieh [[Kaiser Franz II./I.]] dem Ort das Recht zur Abhaltung eines Marktes. Mit Einführung der politischen Gemeinden entstand [[1850]] auch St. Martin als solche. [[1908]] folgte die Eingemeindung [[Weißbach bei Lofer|Weißbachs]] (Oberweißbachs) und [[1939]] der Zusammenschluss mit [[Lofer]] zur Großgemeinde Lofer. Am [[12. Oktober]] [[1946]] wurde den beiden Ortschaften von der [[Salzburger Landesregierung]] wieder ihre Eigenständigkeit zugesprochen.
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[[1812]] entstand die selbstständige Pfarre St. Martin. Aus der alten "Capella" entwickelte sich erst eine romanische und im [[15. Jahrhundert]] eine gotische Kirche, die wiederum im [[17. Jahrhundert]] barockisiert wurde. Anstelle der alten Kapelle "Hochtal der Kircher" ließ [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] nach Plänen [[Johann Bernhard Fischer von Erlach]] in den Jahren [[1694]] bis [[1701]] die Wallfahrtskirche [[Maria Kirchental]] erbauen.
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<noinclude><!-- === Religionen === -->
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<!-- === Bevölkerungsentwicklung ===
   
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<!-- == Kultur und Sehenswürdigkeiten == -->
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[[Datei:St. martin v. pilgerweg 101.jpg|thumb|St. Martin bei Lofer, Ansicht von der Kirchentalstraße]]
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'''Sankt Martin bei Lofer''' ist eine Gemeinde im Loferer Land im nördlichen [[Pinzgau]].
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== Geografie ==
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=== Geografische Lage ===
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<!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc -->
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Sankt Martin bei Lofer liegt im nördlichen [[Saalachtal]], zwei Kilometer südlich von [[Lofer]]. Im Südwesten ragen die [[Loferer Steinberge]] bis auf 2&nbsp;500 [[m ü. A.]] in die Höhe. Südlich des Gemeindegebiets befindet sich auf der B311, der [[Pinzgauer Straße]], der [[Pass Luftenstein]].
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<!-- === Ausdehnung des Ortsgebiets === -->
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==Gemeindegliederung==
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Das Gemeindegebiet umfasst die [[Katastralgemeinden im Pinzgau|Katastralgemeinden]] Sankt Martin, [[Wildenthal]] und [[Obsthurn]]. Weiters gliedert sich die Gemeinde in folgende Ortschaften:
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* [[Gumping]] (''70'')
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* [[Kirchental]] (''12'')
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* Obsthurn (''117'')
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* Sankt Martin bei Lofer (''775'')
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* Wildental (''177'')
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'''Anmerkung:''' In ''kursiver'' Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr 2001 angegeben.
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<!-- === Eingemeindungen === -->
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=== Nachbargemeinden ===
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Im Norden befindet sich Lofer, im Süden [[Weißbach bei Lofer]].
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<!-- === Geologie === -->
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== Geschichte ==</noinclude>
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Die Gegend um die heutigen Gemeinde St. Martin, [[Lofer]], [[Weißbach bei Lofer]] und [[Unken]] nannte sich unter den [[Bajuwaren]] im [[7. Jahrhundert|7.]] und [[8. Jahrhundert]] allgemein "Lover". Die Hauptsiedlung entstand zwischen dem Hochmoor und dem [[Pass Luftenstein]] mit der Burg und der alten, [[1080]] erwähnten Kapelle. Um [[1190]] entstand die (Alt-)Pfarre St. Martin, die ursprünglich den Bezirk des [[Pfleggericht]]es Lofer umfasste. Ein Pfarrer "Henrico" und ein "Pero ze Lover" ("Plebanus de Louer") als weltlicher Machthaber sind urkundlich aus diesem Jahr überliefert.
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Der Name des Kirchenpatron blieb lange Zeit auf die Kirche selbst beschränkt und wurde erst später auf die Gemeinde übertragen, der Name "Lover" blieb dem Markt vorbehalten. [[1228]] kam das bis dahin bayerische Loferer Land zum [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]]. [[1816]] wurde der Großteil des Salzburger Landes Österreich angegliedert. [[1833]] verlieh [[Kaiser Franz II./I.]] dem Ort das Recht zur Abhaltung eines Marktes. Mit Einführung der politischen Gemeinden entstand [[1850]] auch St. Martin als solche. [[1908]] folgte die Eingemeindung [[Weißbach bei Lofer]] (Oberweißbachs) und [[1939]] der Zusammenschluss mit Lofer zur Großgemeinde Lofer. Am [[12. Oktober]] [[1946]] wurde den beiden Ortschaften von der [[Salzburger Landesregierung]] wieder ihre Eigenständigkeit zugesprochen.
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[[1812]] entstand die selbstständige Pfarre St. Martin. Aus der alten "Capella" entwickelte sich erst eine romanische und im [[15. Jahrhundert]] eine gotische Kirche, die wiederum im [[17. Jahrhundert]] barockisiert wurde. Anstelle der alten Kapelle "Hochtal der Kircher" ließ [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] nach Plänen [[Johann Bernhard Fischer von Erlach]] in den Jahren [[1694]] bis [[1701]] die [[Wallfahrtskirche Maria Kirchenthal]] erbauen.
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<!-- === Religionen === -->
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<!-- === Bevölkerungsentwicklung === -->
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== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==
 
<!-- === Theater === -->
 
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<!-- === Museen === -->
 
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=== Bauwerke ===
 
=== Bauwerke ===
 
* [[Pfarrkirche St. Martin bei Lofer]]
 
* [[Pfarrkirche St. Martin bei Lofer]]
* [[Maria Kirchental|Wallfahrtskirche Maria Kirchental]]
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* [[Wallfahrtskirche Maria Kirchenthal]]
 
<!-- === Parks === -->
 
<!-- === Parks === -->
 
=== Naturdenkmäler ===
 
=== Naturdenkmäler ===
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* [[Tennisclub St. Martin bei Lofer]]
 
* [[Tennisclub St. Martin bei Lofer]]
 
* [[UFC St. Martin/Lofer]] (Fußball)
 
* [[UFC St. Martin/Lofer]] (Fußball)
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=== Vereine ===
 
=== Vereine ===
 
* [[Obst- und Gartenbauverein Lofer-St.Martin]]
 
* [[Obst- und Gartenbauverein Lofer-St.Martin]]
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Beschreibung: ''In Blau über Rote schräglinks geteiltem Schild, die Teilungslinie belegt mit einem gesenkten goldbegrifften Schwert, begleitet rechts von einer goldenen Infel.''  
 
Beschreibung: ''In Blau über Rote schräglinks geteiltem Schild, die Teilungslinie belegt mit einem gesenkten goldbegrifften Schwert, begleitet rechts von einer goldenen Infel.''  
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Der Hl. Martin als Kirchenpatron wird durch Infel und Schwert symbolisiert.  Das rote Schildfeld verweist auf den halben, vom Heiligen geteilten Mantel.
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Der hl. Martin als Kirchenpatron wird durch Infel (?) und Schwert symbolisiert.  Das rote Schildfeld verweist auf den halben, vom Heiligen geteilten Mantel.
    
Die Verleihung des Wappens fand am [[1. April]] [[1971]] statt.
 
Die Verleihung des Wappens fand am [[1. April]] [[1971]] statt.
   
<!-- === Städtepartnerschaften === -->
 
<!-- === Städtepartnerschaften === -->
 
==Persönlichkeiten==  
 
==Persönlichkeiten==  

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