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Die Bauten aus der Zeit der ''3. Stadtbefestigungen'' (siehe oben) wurden unter Erzbischof Paris Graf Lodron errichtet. Er bezog auch das [[Kapuzinerkloster]] in die Befestigungsanlagen ein, weshalb die [[Imbergstiege]] aus der [[Steingasse]], damals noch aus Holz, und der [[Prügelweg]] aus der Linzer Gasse mit Toren vor dem Kloster versperrbar waren.
 
Die Bauten aus der Zeit der ''3. Stadtbefestigungen'' (siehe oben) wurden unter Erzbischof Paris Graf Lodron errichtet. Er bezog auch das [[Kapuzinerkloster]] in die Befestigungsanlagen ein, weshalb die [[Imbergstiege]] aus der [[Steingasse]], damals noch aus Holz, und der [[Prügelweg]] aus der Linzer Gasse mit Toren vor dem Kloster versperrbar waren.
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[[1623]] wurde Teile der Bergflanken zusätzlich geteilt. Das klug angelegte Verteidigungssystem auf diesem [[Salzburger Stadtberge|Stadtberg]] hatte noch zwei übereinanderliegende Befestigungsknoten, so genannte ''Cavalliere''. Damit wurden die von Norden in die Stadt führenden Straßen überwacht. Weiters gab es auf dem Kapuzinerberg zwei Pulvertürme, eine Roßmühle und einen Ziehbrunnen. Das Franziski-Schlössl war von allen militärischen Anlagen die einzige gewesen, die durchgehend besetzt war.  
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Das klug angelegte Verteidigungssystem auf diesem [[Salzburger Stadtberge|Stadtberg]] besaß auch im Norden in den steilen Felsen hinein angelegte Verteidigungsstellungen, die, beiden sogenannte ''Cavalliere''. Damit wurden die von Norden in die Stadt führenden Straßen überwacht. Weiters gab es auf dem Kapuzinerberg drei Pulvertürme, eine Roßmühle und verschiedene  Ziehbrunnen. Das Franziski-Schlössl war von allen militärischen Anlagen die einzige gewesen, die durchgehend besetzt war.  
    
Als Militärbezirk war der Kapuzinerberg für Zivilisten bis zu Beginn des [[19. Jahrhundert]]s gesperrt.
 
Als Militärbezirk war der Kapuzinerberg für Zivilisten bis zu Beginn des [[19. Jahrhundert]]s gesperrt.
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