Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
57 Bytes hinzugefügt ,  16:19, 31. Aug. 2012
K
Zeile 2: Zeile 2:  
Unter '''Bienensterben''' versteht man das gehäufte Zugrundegehen von ganzen Honigbienenvölkern.
 
Unter '''Bienensterben''' versteht man das gehäufte Zugrundegehen von ganzen Honigbienenvölkern.
 
==Einführung==
 
==Einführung==
Bienen gibt es seit rund 80 Millionen Jahren und bis vor wenigen Jahrzehnten funktionierte die Jahrtausende alte Partnerschaft zwischen Mensch und Biene. Nun scheint es, als ob diese Partnerschaft nachhaltig gefährdet wäre. Denn seit etwa 70 Jahren herrscht zwischen Mensch und Biene ein gestörtes Verhältnis, das auf Ausbeutung und dem schädlichen Einsatz von Chemikalien beruht.
+
Bienen gibt es seit rund 80 Millionen Jahren und bis vor wenigen Jahrzehnten funktionierte die Jahrtausende alte Partnerschaft zwischen Mensch und Biene. Nun scheint es, als ob diese Partnerschaft nachhaltig gefährdet wäre. Denn seit etwa 70 Jahren herrscht zwischen Mensch und Biene ein gestörtes Verhältnis, das auf dem schädlichen Einsatz von Chemikalien und in den letzten Jahren auch auf Ausbeutung der Bienen durch Menschen beruht.
    
Weltweit verendete in den letzten Jahrzehnten  eine auffallend hohe Zahl an Bienenvölkern und nicht immer konnten die Ursachen ausreichend geklärt werden. Man spricht von einem Verlust von zwischen 30 und 80 % des Gesamtbestandes. Erst seit dieser besorgniserregenden Entwicklung werden intensive Untersuchungen zur bestäubenden Fauna gemacht. Man will herausfinden, welche Insektenart in welchem Ausmaß für die Bestäubung der Pflanzen sorgt. Leider gibt es keine Referenzwerte, weil vorher keine Untersuchungen stattgefunden haben. Mittlerweile entstehen in allen Teilen der Welt Problemzonen und eine globale Krise ist zu befürchten. Seit dem Jahr 2006 ist der sog. Völkerkollaps, besser bekannt als Colony Collapse Disorder (CCD), bei dem die Arbeiterinnen verschwinden und nur die Königin, die Larven und der Honig zurückbleiben, was zum Absterben des gesamtes Bienenvolkes führt, bekannt.
 
Weltweit verendete in den letzten Jahrzehnten  eine auffallend hohe Zahl an Bienenvölkern und nicht immer konnten die Ursachen ausreichend geklärt werden. Man spricht von einem Verlust von zwischen 30 und 80 % des Gesamtbestandes. Erst seit dieser besorgniserregenden Entwicklung werden intensive Untersuchungen zur bestäubenden Fauna gemacht. Man will herausfinden, welche Insektenart in welchem Ausmaß für die Bestäubung der Pflanzen sorgt. Leider gibt es keine Referenzwerte, weil vorher keine Untersuchungen stattgefunden haben. Mittlerweile entstehen in allen Teilen der Welt Problemzonen und eine globale Krise ist zu befürchten. Seit dem Jahr 2006 ist der sog. Völkerkollaps, besser bekannt als Colony Collapse Disorder (CCD), bei dem die Arbeiterinnen verschwinden und nur die Königin, die Larven und der Honig zurückbleiben, was zum Absterben des gesamtes Bienenvolkes führt, bekannt.
28.595

Bearbeitungen

Navigationsmenü