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Die '''Landesgruppe Salzburg der Freien Lehrergewerkschaft''' war in der [[Zwischenkriegszeit]] die Vereinigung der [[SDAP|sozialdemokratischen]] Lehrer des [[Land Salzburg (Bundesland)|Landes Salzburg]].

== Geschichte ==
Die sozialdemokratischen Lehrer bildeten zunächst eine starke Gruppe innerhalb des [[Salzburger Landeslehrerverein]]s. Nach dem [[Ersten Weltkrieg]] vertieften sich jedoch die zwischen den verschiedenen weltanschaulichen Gruppierungen bestehenden Gegensätze, und so kehrten die sozialdemokratischen Lehrer am [[22. Mai]] [[1923]] dem Salzburger Landeslehrerverein den Rücken und gründeten die ''Landesgruppe Salzburg'' der ''Freien Lehrergewerkschaft''. Zu deren erstem Obmann wurde [[Lambert Gruber]] gewählt. Im Juni 1923 erschien die erste Nummer des Vereinsblatts "Salzburger Lehrerzeitung".

Anliegen der Vereinigung waren die wirtschaftliche Besserstellung der Lehrerschaft, die Verwirklichung der Staatsschule und die Beseitigung des Lehrerinnenzölibats.

Im Jahr [[1934]] wurden die FLG (im Zuge der vom [[Februaraufstand 1934|Februaraufstand]] hervorgerufenen Repressionsmaßnahmen gegen die Sozialdemokratie) aufgelöst.

== Quelle ==
* [[Raimund Sagmeister|Sagmeister, Raimund]]: ''Der Christliche Landeslehrerverein für Salzburg – Geschichte und Zielsetzung''. In: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde ab 1980#MGSLK 135, 1995|135, 1995]], [https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_135_0217-0230.pdf S. 217-230] (222)

[[Kategorie:Organisation]]
[[Kategorie:Verein]]
[[Kategorie:Schule]]
[[Kategorie:Lehrer]]