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== Leben ==
 
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Sigismund Christoph war der Erstgeborene. Am [[1. März]] 1698 wurde er getauft. Bereits im Alten von acht Jahren, [[1706]], schickten ihn seine Eltern als Zögling in die Akademie nach Maria Rast (bei Marburg).  [[1711]] lässt sich Sigismund Christoph als erzbischöflicher Page in der Stadt Salzburg nachweisen, wo er sich am [[12. Dezember]] desselben Jahres als Rudimentist (= Primaner) in die Matrikel der Salzburger
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Sigismund Christoph war der Erstgeborene. Am [[1. März]] 1698 wurde er getauft. Bereits im Alten von acht Jahren, [[1706]], schickten ihn seine Eltern als Zögling in die Akademie nach Maria Rast (bei Marburg).  [[1711]] lässt sich Sigismund Christoph als erzbischöflicher Page in der Stadt Salzburg nachweisen, wo er sich am [[12. Dezember]] desselben Jahres als [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#R|Rudimentist]] (= Primaner) in die Matrikel der Salzburger
 
[[Benediktineruniversität]] eintragen ließ. In seiner Salzburger Studentenzeit dürfte in ihm der Plan gereift sein, in den geistlichen Stand zu treten und das Erstgeburtsrecht seinem jüngsten Bruder Franz Anton Xaver abzutreten. Warum gerade der jüngste Bruder dieses Recht erhielt, lässt sich vielleicht daraus erklären, dass wahrscheinlich Sigismund Christophs Brüder Joseph Friedrich und Johann Georg ebenfalls schon die Absicht hatten, eine geistliche Laufbahn einzuschlagen. Beide wurden schließlich auch Domherren. Joseph Friedrich resignierte jedoch wieder sein Olmützer Kanonikat und trat aus dem geistlichen Stande aus. Zwei weitere Brüder starben noch im Kindesalter. Folglich kam der allerdings erst [[1712]] geborene Bruder Franz Anton Xaver zum Zuge. Am [[20. November]] [[1712]] erhielt Sigismund Graf Schrattenbach in Salzburg Tonsur und Minores.
 
[[Benediktineruniversität]] eintragen ließ. In seiner Salzburger Studentenzeit dürfte in ihm der Plan gereift sein, in den geistlichen Stand zu treten und das Erstgeburtsrecht seinem jüngsten Bruder Franz Anton Xaver abzutreten. Warum gerade der jüngste Bruder dieses Recht erhielt, lässt sich vielleicht daraus erklären, dass wahrscheinlich Sigismund Christophs Brüder Joseph Friedrich und Johann Georg ebenfalls schon die Absicht hatten, eine geistliche Laufbahn einzuschlagen. Beide wurden schließlich auch Domherren. Joseph Friedrich resignierte jedoch wieder sein Olmützer Kanonikat und trat aus dem geistlichen Stande aus. Zwei weitere Brüder starben noch im Kindesalter. Folglich kam der allerdings erst [[1712]] geborene Bruder Franz Anton Xaver zum Zuge. Am [[20. November]] [[1712]] erhielt Sigismund Graf Schrattenbach in Salzburg Tonsur und Minores.