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| | Von 1694 bis 1721 - vermutlich das Jahr seines Todes - war Duelli Stadtphysiker in der Stadt Salzburg. | | Von 1694 bis 1721 - vermutlich das Jahr seines Todes - war Duelli Stadtphysiker in der Stadt Salzburg. |
| | Dr. Franz Duelli übernahm im Jahre 1694 das Stadtphysikat in Salzburg.<ref>Vgl. hierzu auch Stadtarchiv Salzburg, Petzoldt-Akten 45, Cornelia Désirée Sonntag, Das Salzburger Collegium Medicum und seine Entwicklung bis zur Errichtung des Kurfürstlichen Medizinalrats (1680–1804), 469–488, hier: 476.</ref> | | Dr. Franz Duelli übernahm im Jahre 1694 das Stadtphysikat in Salzburg.<ref>Vgl. hierzu auch Stadtarchiv Salzburg, Petzoldt-Akten 45, Cornelia Désirée Sonntag, Das Salzburger Collegium Medicum und seine Entwicklung bis zur Errichtung des Kurfürstlichen Medizinalrats (1680–1804), 469–488, hier: 476.</ref> |
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| | + | Aus einer "Seelenbeschreibung" des Jahres 1713 ergibt sich, dass Duelli mit seiner neuen Familie in der „Trägassen" (heute Getreidegasse) im Hause der „städtischen Eisen Niderlög" wohnte.<ref>Magda Pagitz-Roscher (1971): Chronik des Niederleghauses. – Mitt(h)eilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde – 110_111_1: 153 - 198, hier: 184, Somweber, Duelli, 62.</ref> |
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| | == Familie == | | == Familie == |
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| | Bald nach dem Tod seiner ersten Frau hat Duelli 1698 Maria Magdalena Pfleghardt von Lengfelden bei Salzburg geheiratet. Sie schenkte ihm am 24. 05. 1703 den vermutlich schon lange erwünschten Sohn, der die Namen Maximilian Joseph Anton erhielt. | | Bald nach dem Tod seiner ersten Frau hat Duelli 1698 Maria Magdalena Pfleghardt von Lengfelden bei Salzburg geheiratet. Sie schenkte ihm am 24. 05. 1703 den vermutlich schon lange erwünschten Sohn, der die Namen Maximilian Joseph Anton erhielt. |
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| − | Aus einer Seelenbeschreibung" des Jahres 1713 ergibt sich, daß Duelli mit seiner neuen Familie in der „Trägassen" (heute Getreidegasse) im Hause der „städtischen Eisen Niderlög" wohnte.<ref>Magda Pagitz-Roscher (1971): Chronik des Niederleghauses. – Mitt(h)eilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde – 110_111_1: 153 - 198, hier: 184, Somweber, Duelli, 62.</ref>
| + | == Werke == |
| | + | Von Franz Duelli sind bemerkenswert viele Schriften erhalten. |
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| | + | 1688/89 verfasste er die "Gasteinerische Badt Ordnung"<ref>Landesarchiv Salzburg Hofrat-Akten, Generale 1 1/2</ref> |
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| | + | ebenfalls aus 1689 datiert der sogenannte "[[Visitationsbericht Dr. Franz Duellis, Radstadt 1688]]"<ref>SLA, HR-Akten, Generale 3 ¼, Visitationsbericht Dr. Franz Duellis, Radstadt 1688.</ref>, der auf Anordnung des Collegium Medicum in Salzburg entstand und ein negatives Bild der medizinischen Verhältnisse in Radstadt zeichnet. |
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| | == Einzelnachweise == | | == Einzelnachweise == |