Vier Tage nach dem Lkw-Brand untersuchen auch am Dienstag Experten den Brentenbergtunnel. Man wartet auf Ergebnisse der am Montag entnommenen Bohrkernproben. In den Ermittlungen zur Unfallursache ergibt sich inzwischen ein klareres Bild. Seit dem Wochenende analysiert [[Gerhard Kronreif]] den schweren Lkw-Unfall vom Freitagabend in Fahrtrichtung Salzburg. Der in [[Seekirchen]] lebende Sachverständige geht mittlerweile von Sekundenschlaf aus. Dafür sprechen vor allem die Verkehrskameraaufnahmen der Asfinag: Der Lkw fährt vier Sekunden lang völlig reaktionslos zu weit rechts, ohne Lenken oder Bremslicht. Erst in den letzten zwei Zehntelsekunden blitzt das Bremslicht kurz auf, vermutlich als der Lenker aufwachte. Für eine Reaktion war es jedoch zu spät, und das Fahrzeug prallte mit knapp 80 km/h gegen die rechte Portaleinfahrt. Laut Kronreif entspricht dies der klassischen Tempomatgeschwindigkeit von Lkw. Auf den Aufnahmen ist außerdem zu sehen, dass sich der Lkw unmittelbar nach dem Aufprall entzündete, noch bevor er die linke Tunnelinnenseite erreichte. Kronreif erklärte, dass durch den Aufprall Öl und Diesel ausgetreten seien und es zu einem Kurzschluss gekommen sei. Funken und Reibung metallischer Bauteile führten zur sofortigen Entzündung des Fahrzeugs.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/lkw-unfall-im-brentenbergtunnel-sachverstaendiger-geht-von-sekundenschlaf-aus-und-sieht-gefahren-beim-ausweichverkehr-art-629651 sn.at], 13. Jänner 2025: Lkw-Unfall im Brentenbergtunnel – Sachverständiger geht von Sekundenschlaf aus und sieht Gefahren beim Ausweichverkehr</ref> | Vier Tage nach dem Lkw-Brand untersuchen auch am Dienstag Experten den Brentenbergtunnel. Man wartet auf Ergebnisse der am Montag entnommenen Bohrkernproben. In den Ermittlungen zur Unfallursache ergibt sich inzwischen ein klareres Bild. Seit dem Wochenende analysiert [[Gerhard Kronreif]] den schweren Lkw-Unfall vom Freitagabend in Fahrtrichtung Salzburg. Der in [[Seekirchen]] lebende Sachverständige geht mittlerweile von Sekundenschlaf aus. Dafür sprechen vor allem die Verkehrskameraaufnahmen der Asfinag: Der Lkw fährt vier Sekunden lang völlig reaktionslos zu weit rechts, ohne Lenken oder Bremslicht. Erst in den letzten zwei Zehntelsekunden blitzt das Bremslicht kurz auf, vermutlich als der Lenker aufwachte. Für eine Reaktion war es jedoch zu spät, und das Fahrzeug prallte mit knapp 80 km/h gegen die rechte Portaleinfahrt. Laut Kronreif entspricht dies der klassischen Tempomatgeschwindigkeit von Lkw. Auf den Aufnahmen ist außerdem zu sehen, dass sich der Lkw unmittelbar nach dem Aufprall entzündete, noch bevor er die linke Tunnelinnenseite erreichte. Kronreif erklärte, dass durch den Aufprall Öl und Diesel ausgetreten seien und es zu einem Kurzschluss gekommen sei. Funken und Reibung metallischer Bauteile führten zur sofortigen Entzündung des Fahrzeugs.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/lkw-unfall-im-brentenbergtunnel-sachverstaendiger-geht-von-sekundenschlaf-aus-und-sieht-gefahren-beim-ausweichverkehr-art-629651 sn.at], 13. Jänner 2025: Lkw-Unfall im Brentenbergtunnel – Sachverständiger geht von Sekundenschlaf aus und sieht Gefahren beim Ausweichverkehr</ref> |