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Wirklicher [[Hofrat]] Dr. '''Gaston Negrelli''' (* [[1885]]; † [[1958]]) war bis zur [[Nationalsozialisten|nationalsozialistischen]] Machtergreifung im März [[1938]] Regierungsvizedirektor und von [[1948]] bis [[1951]] Salzburger [[Landesamtsdirektor]].
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Wirklicher [[Hofrat]] Dr. '''Gaston Negrelli''' (* [[1. Februar]] [[1885]] in [[Wien]]; † [[1958]]<ref>laut Grabtafel</ref>) war bis zur [[Nationalsozialisten|nationalsozialistischen]] Machtergreifung im März [[1938]] Regierungsvizedirektor und von [[1948]] bis [[1951]] Salzburger [[Landesamtsdirektor]].
 
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==Familiärer Hintergrund==
 
==Familiärer Hintergrund==
 
[[Datei:Negrelli-Grab, Altmünster.jpg|thumb|Grab der Familie Negrelli auf dem Friedhof von Altmünster]]
 
[[Datei:Negrelli-Grab, Altmünster.jpg|thumb|Grab der Familie Negrelli auf dem Friedhof von Altmünster]]
 
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==Leben==
 
==Leben==
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=== Herkunftsfamilie und Jugenderinnerungen ===
 
Gaston Negrelli war
 
Gaston Negrelli war
* der Sohn des Josef Maria Negrelli Ritter von Moldelbe (* 6. November 1849 in Verona, [[Italien#Veneto|Italien]]; †&nbsp;27. August 1923 in Ort in Gmunden, [[OÖ]]) und der Antonie Gräfin von und zu Aichelburg (* 14. September 1854 in Marschendorf, tschechisch ''Horní Maršov'' ([[Böhmen|Nordböhmen]]); † 4. März 1910 in Gmunden)<ref>Daten laut [http://patricus.info/Rodokmeny/Aichelburg.txt patricus.info/Rodokmeny/Aichelburg.txt], [http://familytrees.genopro.com/vlepore/DYNASTIES/default.htm?page=place-place02896.htm familytrees.genopro.com] und [http://www.geneall.net/D/per_page.php?id=1732072 www.geneall.net]</ref> und
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* der Sohn des Josef Maria Negrelli Ritter von Moldelbe (* 6. November 1849 in Verona, [[Italien#Veneto|Italien]]; †&nbsp;27. August 1923 in Ort in Gmunden, [[OÖ]]) und der Antonie Gräfin von und zu Aichelburg (* 14. September 1854 in Marschendorf, tschechisch ''Horní Maršov'' ([[Tschechien#Böhmen|Nordböhmen]]); † 4. März 1910 in Gmunden)<ref>Daten laut [http://patricus.info/Rodokmeny/Aichelburg.txt patricus.info: Aichelburg], [http://familytrees.genopro.com/vlepore/DYNASTIES/default.htm?page=place-place02896.htm familytrees.genopro.com] und [http://www.geneall.net/D/per_page.php?id=1732072 geneall.net]</ref> und
 
* der Enkel des [[Alois Negrelli|Alois Negrelli Ritter von Moldelbe]] (* 1799; †&nbsp;1858), Eisenbahningenieurs und Konstrukteurs des Suezkanals, und dessen zweiter Ehefrau Caroline Weiss von Starkenfels (*&nbsp;1822; †&nbsp;1889).
 
* der Enkel des [[Alois Negrelli|Alois Negrelli Ritter von Moldelbe]] (* 1799; †&nbsp;1858), Eisenbahningenieurs und Konstrukteurs des Suezkanals, und dessen zweiter Ehefrau Caroline Weiss von Starkenfels (*&nbsp;1822; †&nbsp;1889).
 
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Er war Neffe des Grafen Alfons von Aichelburg († 1922) und verkaufte 1924 die Villa Aichelburg (auch Villa Negrelli) in Ort in Gmunden an die [[Kreuzschwestern]], die diese für ihr Mädchenpensionat verwendeten.<ref>Hans Sperl: ''100 Jahre Mädchenpensionat Ort bei Gmunden (1892–1992)'', [http://www.ooegeschichte.at/uploads/tx_iafbibliografiedb/hbl1992_3_352-359.pdf Oberösterreichische Heimatblätter 1992, S.&nbsp;352&nbsp;ff (357), pdf]</ref>  
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Er war Neffe des Grafen Alfons von Aichelburg († 1922) und verkaufte 1924 die Villa Aichelburg (auch Villa Negrelli) in Ort in Gmunden an die [[Kreuzschwestern]], die diese für ihr Mädchenpensionat verwendeten.<ref>Hans Sperl: ''100 Jahre Mädchenpensionat Ort bei Gmunden (1892–1992)'', [http://www.ooegeschichte.at/uploads/tx_iafbibliografiedb/hbl1992_3_352-359.pdf Oberösterreichische Heimatblätter 1992, S.&nbsp;352&nbsp;ff (357), pdf]</ref>
 
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Im November 1936 erwähnt der damalige Regierungsvizedirektor Negrelli in einem Kondolenzschreiben an [[Adolph Johannes Fischer]]s Adoptivsohn [[Fritz Willy Fischer]], dass dessen Adoptivvater sein Jugendfreund war, mit dem ihn schönste Jugenderinnerungen verbinden.
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Im November 1936 erwähnt der damalige Regierungsvizedirektor Negrelli in einem Kondolenzschreiben an [[Adolph Johannes Fischer]]s Adoptivsohn [[Fritz Willy Fischer]], dass dessen Adoptivvater sein Jugendfreund war, mit dem ihn schönste Jugenderinnerungen verbinden.<ref>eingefügt von [[Benutzer:Popmuseum]] im Juni 2012 ohne Quellenangabe, aber durch Internet-Recherche verifizierbar</ref>
 
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==Berufslaufbahn==
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=== Ausbildung und Berufslaufbahn==
Anfang der [[1920er]]-Jahre war Gaston Negrelli [[Bezirkshauptmann]]<ref>Wiener Zeitung, Nr.&nbsp;160 vom 16.&nbsp;Juli 1921, S.&nbsp;14.</ref>, Ende der 1920er-Jahre [[Landesrat|Landesregierungsrat]], Anfang der [[1930er]]-Jahre Oberregierungsrat und anschließend bis zur nationalsozialistischen Machtergreifung im März [[1938]] Regierungsvizedirektor.
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Negrelli legte in seiner Heimatstadt Wien die Gymnasialmatura mit Auszeichnung ab. Sein Doktorat wurde ihm an der Universität Innsbruck feierlich "sub auspiciis imperatoris" verliehen<ref>Allgemeiner Tiroler Anzeiger, 29. Jänner 1909]], [ https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tan&datum=19090129&query=%22Gaston+negrelli%22~5&ref=anno-search&seite=4 S.&nbsp;4]</ref> (damals, zur Zeit der Monarchie, wurde ein so hervorragender Student mit einem Ring, den stets der Kaiser stiftete, geehrt).
 
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Nach der Befreiung Österreichs von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft bekleidete der Wirkliche Hofrat Negrelli vom [[1. Jänner]] [[1948]] bis zum [[28. Februar]] [[1951]] das Amt des [[Landesamtsdirektor|Salzburger Landesamtsdirektor]]s.
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Der junge Jurist trat seinen Dienst als Konzeptspraktikant in Salzburg mit [[3. Jänner]] [[1910]] an, wurde [[1914]] Landesregierungskonzipist, [[1918]] Bezirkskommissär und [[1920]] Landesregierungskommissär. Das Jahr [[1921]] brachte ihm den Titel eines [[Bezirkshauptmann]]s, [[1923]] den des Landesregierungsrates, [[1931]] wurde er Oberregierungsrat und mit [[1. Juli]] desselben Jahres Landesamtsdirektor-Stellvertreter.
 
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In den 1920er- und 1930er-Jahren war Negrellis Tätigkeit durch fast zwei Jahrzehnte mit der des [[Landeshauptmann]]s [[Franz Rehrl]], dessen Präsidialchef er war, auf das engste verknüpft. So war sein Name mit dem Ausbau der Elektrizitätswirtschaft in Salzburg, mit dem [[Tauernkraftwerk]], der [[Gaisbergstraße]] und der [[Großglocknerstraße]] engstens verbunden.
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Der [[Anschluss]] des Jahres [[1938]] brachte dem unverrückbar österreichisch eingestellten Beamten die Strafpensionierung. Er übersiedelte nach Wien, wo er auf der Universität Privatstudien betrieb.
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Nach der Befreiung Österreichs von der [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Gewaltherrschaft im Jahr [[1945]] wurde Negrelli reaktiviert. Er bekleidete als Wirklicher Hofrat vom [[1. Jänner]] [[1948]] bis zum [[28. Februar]] [[1951]]<ref>[[Salzburger Nachrichten]], 2. März 1951, [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19510302&query=%22Gaston+negrelli%22~5&ref=anno-search&seite=5 S.&nbsp;5]</ref> das Amt des [[Landesamtsdirektor|Salzburger Landesamtsdirektor]]s.
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Negrelli war "ein Beamter von unermüdlichem Fleiß, unwandelbarer Korrektheit und ein Mensch größter Güte und Bescheidenheit, der stets bestrebt war, seinen Untergebenen zu raten und zu helfen, der ihnen in ihren dienstlichen Obliegenheiten Beispiel und wohlwollender Freund war".
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== Quelle ==
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*[[Salzburger Landeszeitung|Salzburger Landes-Zeitung]], 23. Dezember 1950, [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=19501223&query=%22Landesamtsdireklor%20.%20Hofrat%20Dr.%20Negrelli%20in%20Pension%22+%22Franz+Karrer%22&ref=anno-search&seite=1 S.&nbsp;1]: Landesamtsdirektor Hofrat Dr. Negrelli in Pension
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==Einzelnachweise==
 
==Einzelnachweise==
 
<references/>
 
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{{SORTIERUNG: Negrelli, Gaston}}
 
{{SORTIERUNG: Negrelli, Gaston}}
 
[[Kategorie:Person]]
 
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[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
 
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[[Kategorie:Person (Recht)]]
 
[[Kategorie:Beamter]]
 
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[[Kategorie:Wien]]
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[[Kategorie:Geboren 1885]]
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[[Kategorie:Gestorben 1958]]

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