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===Jugend===
 
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Entacher besuchte das [[Borromäum]] in der [[Stadt Salzburg]], maturierte aber in [[St. Johann im Pongau]] und rückte [[1970]] in die [[Rainerkaserne]] ein.  
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Entacher besuchte das [[Borromäum]] in der [[Stadt Salzburg]], maturierte aber in [[St. Johann im Pongau]] und rückte [[1970]] in die [[Rainer-Kaserne]] ein.  
    
===Militärlaufbahn===
 
===Militärlaufbahn===
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Mit Wirkung vom [[7. November]] [[2011]] wurde der Versetzungsbescheid des Verteidigungsministeriums von der Berufungskommission beim Bundeskanzleramt ersatzlos aufgehoben. General Entacher trat am [[8. November]] [[2011]] wieder seinen Dienst als Generalstabschef an. Das Thema Berufsheer, das Entacher und Darabos entzweit hatte, wurde am [[20. Jänner]] [[2013]] in einer [[Volksbefragung 2013 über die Wehrpflicht|Volksbefragung]] geklärt, wobei sich knapp 60% der Befragten für die Beibehaltung der Wehrpflicht aussprachen.
 
Mit Wirkung vom [[7. November]] [[2011]] wurde der Versetzungsbescheid des Verteidigungsministeriums von der Berufungskommission beim Bundeskanzleramt ersatzlos aufgehoben. General Entacher trat am [[8. November]] [[2011]] wieder seinen Dienst als Generalstabschef an. Das Thema Berufsheer, das Entacher und Darabos entzweit hatte, wurde am [[20. Jänner]] [[2013]] in einer [[Volksbefragung 2013 über die Wehrpflicht|Volksbefragung]] geklärt, wobei sich knapp 60% der Befragten für die Beibehaltung der Wehrpflicht aussprachen.
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Am [[22. März]] [[2013]] wurde Edmund Entacher mit einem militärischen Festakt im Verteidigungsministerium, einem offiziellen Mittagessen in der Präsidentschaftskanzlei und einer Feierstunde im Inneren Burghof in Wien in den Ruhestand verabschiedet. Zu diesem Anlass verlieh im Bundespräsident Heinz Fischer das ''Große Silberne Ehrenzeichen mit dem Stern'', den höchsten Orden, den ein Nicht-Politiker in Österreich erhalten kann.
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Am [[22. März]] [[2013]] wurde Edmund Entacher mit einem militärischen Festakt im Verteidigungsministerium, einem offiziellen Mittagessen in der Präsidentschaftskanzlei und einer Feierstunde im Inneren Burghof in Wien in den Ruhestand verabschiedet. Zu diesem Anlass verlieh ihm Bundespräsident Heinz Fischer das ''Große Silberne Ehrenzeichen mit dem Stern'', den höchsten Orden, den ein Nicht-Politiker in Österreich erhalten kann.
    
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37 Jahre und vier Monate nachdem Edmund Entacher erstmals als Wehrmann in der Rainerkaserne in [[Glasenbach]] angetreten ist, wurde er am [[1. Februar]] [[2008]] als Generalstabschef ranghöchster Soldat des Österreichischen Bundesheeres.
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37 Jahre und vier Monate nachdem Edmund Entacher erstmals als Wehrmann in der Rainer-Kaserne in [[Glasenbach]] angetreten war, wurde er am [[1. Februar]] [[2008]] als Generalstabschef ranghöchster Soldat des Österreichischen Bundesheeres.
    
Von Insidern wurde der [[Salzburg (Bundesland)|Salzburger]] Offizier schon lange als Topfavorit für diesen Job gehandelt – definitiv erfahren hat Entacher von seiner Bestellung aber erst eine Stunde vor der offiziellen Bekanntgabe am [[31. Jänner]] [[2008]] um 10.30 Uhr im Verteidigungsministerium in der Wiener Roßauer Kaserne.
 
Von Insidern wurde der [[Salzburg (Bundesland)|Salzburger]] Offizier schon lange als Topfavorit für diesen Job gehandelt – definitiv erfahren hat Entacher von seiner Bestellung aber erst eine Stunde vor der offiziellen Bekanntgabe am [[31. Jänner]] [[2008]] um 10.30 Uhr im Verteidigungsministerium in der Wiener Roßauer Kaserne.
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Dann allerdings "steht" der als [[SPÖ]]-nahe geltende Offizier – aus parteipolitischen Gründen. Erst [[FPÖ]]-Minister Herbert Scheibner ernennt Entacher [[2002]] nach zehn Jahren als Brigadekommandant zum Chef der Landstreitkräfte und befördert ihn zum Generalleutnant. "Das war eine ungewöhnlich lange Stehzeit. Aber aus heutiger Sicht bin ich über diesen Umstand froh. Als Kommandant einer Brigade erlebt man alles unmittelbar und kann sehr viel umsetzen. Diese Führungserfahrung ist im Frieden, bei Übungen und im Einsatz unschlagbar."
 
Dann allerdings "steht" der als [[SPÖ]]-nahe geltende Offizier – aus parteipolitischen Gründen. Erst [[FPÖ]]-Minister Herbert Scheibner ernennt Entacher [[2002]] nach zehn Jahren als Brigadekommandant zum Chef der Landstreitkräfte und befördert ihn zum Generalleutnant. "Das war eine ungewöhnlich lange Stehzeit. Aber aus heutiger Sicht bin ich über diesen Umstand froh. Als Kommandant einer Brigade erlebt man alles unmittelbar und kann sehr viel umsetzen. Diese Führungserfahrung ist im Frieden, bei Übungen und im Einsatz unschlagbar."
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Das ist offensichtlich. Während bei anderen Generalstabsoffizieren Besuche bei der Mannschaft oft in Peinlichkeiten ausarten, ist der leidenschaftliche Virginia-Raucher Entacher beim Kontakt zu den Soldaten in seinem Element. Es scheint schwer zu sein, dem [[Pongauer Dialekt]] und dem herzhaften Lachen des Generals zu widerstehen. Rund um Entacher sieht man nie einen Soldaten, der nicht grinst.
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Das ist offensichtlich. Während bei anderen Generalstabsoffizieren Besuche bei der Mannschaft oft in Peinlichkeiten ausarten, ist der leidenschaftliche Virginia-Raucher Entacher beim Kontakt zu den Soldaten in seinem Element. Es scheint schwer zu sein, dem Pongauer [[Salzburger Dialekte|Dialekt]] und dem herzhaften Lachen des Generals zu widerstehen. Rund um Entacher sieht man nie einen Soldaten, der nicht grinst.
    
==O-Ton==
 
==O-Ton==