| | Von den ''Thymelicus''-Arten unterscheidet sich ''O. sylvanus'' durch die bedeutendere Größe. ''[[Hesperia comma]]'' dagegen ist am leichtesten durch die Unterseite der Hinterflügel zu unterscheiden: Bei ''H. comma'' ist die Unterseite der Hinterflügel braun bis grünlich mit weißen Würfelflecken, die auch in der basalen Flügelhälfte zu finden sind. Bei ''O. sylvanus'' dagegen ist die Unterseite der Hinterflügel orangebraun mit undeutlichen, gelblichen Würfelflecken. Wenn diese gelegentlich weißlich und deutlich sind, dann treten sie nur in einer postdiskalen Fleckenreihe, aber nicht in der basalen Flügelhälfte auf. | | Von den ''Thymelicus''-Arten unterscheidet sich ''O. sylvanus'' durch die bedeutendere Größe. ''[[Hesperia comma]]'' dagegen ist am leichtesten durch die Unterseite der Hinterflügel zu unterscheiden: Bei ''H. comma'' ist die Unterseite der Hinterflügel braun bis grünlich mit weißen Würfelflecken, die auch in der basalen Flügelhälfte zu finden sind. Bei ''O. sylvanus'' dagegen ist die Unterseite der Hinterflügel orangebraun mit undeutlichen, gelblichen Würfelflecken. Wenn diese gelegentlich weißlich und deutlich sind, dann treten sie nur in einer postdiskalen Fleckenreihe, aber nicht in der basalen Flügelhälfte auf. |
| − | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie== | + | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>== |
| | ''O. sylvanus'' ist in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] verbreitet und kommt in allen Landesteilen von rund 400 bis 2100 m, in Einzelexemplaren sogar bis 2500 m Höhe vor (Embacher et al. 2024). Die Art bewohnt die verschiedensten offenen Lebensräume, bevorzugt aber extensiv genutzte Wiesen. Das können sowohl Feuchtwiesen, wie trockene Magerwiesen sein, aber auch nicht zu intensiv genutzte Wirtschaftswiesen, Almwiesen, Magerweiden höherer Lagen, Straßen- und Wegränder, verschiedenste Hochstaudenfluren und sonnige [[Wald (Pflanzenformation)|Wald]]<nowiki></nowiki>ränder. Daneben ist ''O. sylvanus'' regelmäßig auch im Siedlungsgebiet bei der Nektaraufnahme in Gärten und Parks anzutreffen. Die Art fehlt aber geschlossenen Wäldern oder landwirtschaftlich intensiv genutzten Flächen und auch in Felsbiotopen ist sie höchstens zufällig anzutreffen. Die [[Glossar Biologie#I|Imag]]ines fliegen in einer langgedehnten Generation von Ende April bis September, mit dem Maximum im Juni und Juli (Kurz & Kurz 2025). | | ''O. sylvanus'' ist in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] verbreitet und kommt in allen Landesteilen von rund 400 bis 2100 m, in Einzelexemplaren sogar bis 2500 m Höhe vor (Embacher et al. 2024). Die Art bewohnt die verschiedensten offenen Lebensräume, bevorzugt aber extensiv genutzte Wiesen. Das können sowohl Feuchtwiesen, wie trockene Magerwiesen sein, aber auch nicht zu intensiv genutzte Wirtschaftswiesen, Almwiesen, Magerweiden höherer Lagen, Straßen- und Wegränder, verschiedenste Hochstaudenfluren und sonnige [[Wald (Pflanzenformation)|Wald]]<nowiki></nowiki>ränder. Daneben ist ''O. sylvanus'' regelmäßig auch im Siedlungsgebiet bei der Nektaraufnahme in Gärten und Parks anzutreffen. Die Art fehlt aber geschlossenen Wäldern oder landwirtschaftlich intensiv genutzten Flächen und auch in Felsbiotopen ist sie höchstens zufällig anzutreffen. Die [[Glossar Biologie#I|Imag]]ines fliegen in einer langgedehnten Generation von Ende April bis September, mit dem Maximum im Juni und Juli (Kurz & Kurz 2025). |