| | Neben der cremefarbenen Grundfarbe mit dunklen Querbinden und den langen Hinterflügel-Schwänzen ist für den Segelfalter auch der namensgebende, segelnde Flug kennzeichnend. | | Neben der cremefarbenen Grundfarbe mit dunklen Querbinden und den langen Hinterflügel-Schwänzen ist für den Segelfalter auch der namensgebende, segelnde Flug kennzeichnend. |
| − | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie== | + | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>== |
| − | ''I. podalirius'' ist einer der seltensten Tagfalter in Salzburg. Die wärmeliebende Art lebt hier am Rande ihrer ökologischen Toleranzbreite, kam in der ersten Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s aber gelegentlich in Einzelexemplaren auch in der [[Stadt Salzburg]] und im angrenzenden [[Flachgau]] und im Süden bis ins [[Bluntautal]] vor (Zonen I, Ia und II nach Embacher et al. 2024). Heute trifft man die Art nur noch gelegentlich in den wärmsten Landesteilen in untermontanen Lagen der [[Kalkalpen]] (Zone II nach Embacher et al. 2024), und zwar im [[Unteres Saalachtal|unteren Saalachtal]] zwischen [[Unken]] und und Saalfelden, Maria Alm (Zone III) sowie im Salzburger Teil des [[Salzkammergut]]es, um den [[Falkenstein]] am [[Wolfgangsee]], an den Sonnenhängen vor [[Bad Ischl]] und um [[Unterburgau|Burgau]] am [[Attersee]] an (observation.org 2025, Kurz & Kurz 2025). Die bisher bekannten Funde verteilen sich auf eine Höhenbereich von 400 bis 800 [[m ü. A.), ausnahmsweise auch bis 1 100 m ü A. Lebensraum der Art sind sonnige [[Wald (Pflanzenformation)|Wald]]<nowiki></nowiki>ränder, besonders an felsigen Stellen, mit angrenzenden blumenreichen offenen Flächen. Hier fliegen die [[Glossar Biologie#I|Imag]]ines in einer Generation im Jahr von Ende April bis Anfang Juli, mit dem Maximum im Mai und Juni (Kurz & Kurz 2025). | + | ''I. podalirius'' ist einer der seltensten Tagfalter in Salzburg. Die wärmeliebende Art lebt hier am Rande ihrer ökologischen Toleranzbreite, kam in der ersten Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s aber gelegentlich in Einzelexemplaren auch in der [[Stadt Salzburg]] und im angrenzenden [[Flachgau]] und im Süden bis ins [[Bluntautal]] vor (Zonen I, Ia und II nach Embacher et al. 2024). Heute trifft man die Art nur noch gelegentlich in den wärmsten Landesteilen in untermontanen Lagen der [[Kalkalpen]] (Zone II nach Embacher et al. 2024), und zwar im [[Unteres Saalachtal|unteren Saalachtal]] zwischen [[Unken]] und [[Saalfelden]], in [[Maria Alm]] (Zone III) sowie im [[Wie das Salzkammergut über sich hinausgewachsen ist|Salzburger Teil]] des [[Salzkammergut]]es, um den [[Falkenstein]] am [[Wolfgangsee]], an den Sonnenhängen vor [[Bad Ischl]] und um [[Unterburgau|Burgau]] am [[Attersee]] an (observation.org 2025, Kurz & Kurz 2025). Die bisher bekannten Funde verteilen sich auf eine Höhenbereich von 400 bis 800 [[m ü. A.), ausnahmsweise auch bis 1 100 m ü A. Lebensraum der Art sind sonnige [[Wald (Pflanzenformation)|Wald]]<nowiki></nowiki>ränder, besonders an felsigen Stellen, mit angrenzenden blumenreichen offenen Flächen. Hier fliegen die [[Glossar Biologie#I|Imag]]ines in einer Generation im Jahr von Ende April bis Anfang Juli, mit dem Maximum im Mai und Juni (Kurz & Kurz 2025). |