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, 6 Januar
'''Eberhard Haidegger''' (* [[31. Jänner]] [[1940]] in Deutenham, [[Oberösterreich]]; † [[29. Dezember]] [[2025]] in der [[Stadt Salzburg]]) war Eisenbahner und Schriftsteller.
== Leben ==
Eberhard Haidegger wuchs im [[oberösterreich]]ischen Bezirk [[Vöcklabruck]] auf. Er absolvierte eine Glaserlehre in Attnang-Puchheim und Vöcklabruck und arbeitete nach der Gesellenprüfung ein halbes Jahr in einer Großglaserei in Linz.
[[1958]] zog er in die Stadt Salzburg und begann als Eisenbahner zu arbeiten - der Brotberuf, der ihn bis zur Pensionierung [[1993]] begleiten sollte. Er wirkte als Verschieber, Stellwerksmeister und Fahrdienstleiter in Salzburg und verschiedenen Bahnhöfen der Direktion Linz.
Als "Gelegenheitsschriftsteller" begann er in den [[1970er]]-Jahren Lyrik und Prosa, Märchen und Satiren für Kinder und Erwachsene zu schreiben. "Er fand sein Auslangen mit kleinen Geschichten, in denen er es rundgehen ließ. Die Satire war sein Metier und die Lust, sich skurrile Geschichten auszudenken. Er liebte das Schräge, Unberechenbare, huldigte dem Prinzip der verkehrten Welt, indem er Wirklichkeiten verdrehte, wie es ihm gerade in den Sinn kam." schreibt Anton Thuswaldner in seinem Nachruf in den [[Salzburger Nachrichten]].
In den [[1980er]] Jahren arbeitete er bei der Satirezeitschrift "Watzmann" mit, zwischen [[1985]] und [[1993]] erschien eine wöchentliche Glosse in den Salzburger Nachrichten. Nicht zuletzt durch seine [[2021]] verstorbene Frau [[Christine Haidegger]], die als Mitgründerin des [[Salzburger Literaturhaus]]es gilt, war er diesem eng verbunden, trat bei der Eröffnung und dann 30 Jahre lang mit seiner weihnachtlichen Satireveranstaltung "... und dann zünden wir den Christbaum an" auf.
Haidegger war Mitglied der "[[Salzburger Autorengruppe]]", einer Vereinigung von Literaten in Salzburg, sowie der Grazer Autorinnen Autorenversammlung. Die gemeinsame Tochter Christina-Maria war unter dem Pseudonym [[Meta Merz]] ebenfalls als Autorin tätig ([[Rauriser Förderungspreis]], Staatsstipendium), verstarb aber 1989 im Alter von 24 Jahren.
== Werke ==
* Eberhard Haidegger, Fritz Popp, [[Manfred Koch]]: ''... und dann zünden wir den Christbaum an'', Weihnachtssatiren, [[Eizenbergerhof|edition eizenbergerhof]], Salzburg, 2000
* Eberhard Haidegger: ''Eheleben von Dichter und Dichterin'', Salzburg 2015
== Quellen ==
* [https://www.facebook.com/LiteraturhausSalzburg/posts/pfbid02JfKZUNmeDB11cXFcjjyqbgX2JyzEsYqkNKn9tJSSLe5MXXmRQNWfLmR6xZFBLYgPl Facebookeintrag des Literaturhauses Salzburg]
* [https://www.stifterhaus.at/literaturhaus/literatur-netz-oberoesterreich/autorinnen-detail/Eberhard-Haidegger Literaturhaus Stifterhaus]
* [https://www.sn.at/kultur/literatur/zum-tod-des-salzburger-autors-eberhard-haidegger-ein-meister-des-schraegen-und-skurrilen-art-628489 Zum Tod des Salzburger Autors Eberhard Haidegger: Ein Meister des Schrägen und Skurrilen]
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