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Dr. '''Karl Ritter von Minigerode''' (* [[7. September]] [[1847]] in [[Wien]]; † [[29. September]] [[1915]] in [[Hallein]]<ref>Sterbebuch der [[Pfarre Hallein]], [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/hallein/STBXII/?pg=98 Bd.&nbsp;XII S.&nbsp;96]</ref>) war ein Salzburger Amtsarzt, zuletzt Ober[[Bezirksärzte in Hallein|bezirksarzt in Hallein]].

== Leben ==
Karl Ritter von Minigerode, Sohn des namensgleichen Oberfinanzrates unf Leiters der Hainburger Tabakfabrik, absolvierte das Melker Stiftsgymnasium und in Wien das medizinische Studium, das er im Jahr [[1872]] mit der Promotion zum Doktor der gesamten Heilkunde abschloss. Er war dann im Wiener Allgemeinen Krankenhaus unter der Leitung des bedeutenden Chirurgen Theodor Billroth tätig. Von dort wandte er sich nach [[Salzburg]] und war hier durch ungefähr fünf Jahre im [[LKH|St. Johannsspital]] tätig. Danach war er Sanitätsassistent bei der Bezirksbehörde in Mistelbach ([[NÖ]]). Im Jahr [[1882]] wurde er zum [[Bezirksärzte in Tamsweg|Bezirksarzt in Tamsweg]] ernannt.

In [[Tamsweg]] vermählte er sich im Jahr [[1884]] mit Josefine [[Kandolf]], Tochter des Tamsweger Kaufmanns Valentin Kandolf.<ref>Trauungsbuch der [[Pfarre Tamsweg]], [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/tamsweg/TRBII+IV/?pg=52 Bd.&nbsp;IV S.&nbsp;5]</ref> Der Ehe entsprossen zwei Töchter, wovon eine später mit dem Halleiner Fachschullehrer Georg Fischer, die andere mit dem Bozener Staatsgewerbeschullehrer Karl Louis verheiratet war.

[[1890]] wurde er zur [[Bezirkshauptmannschaft St. Johann im Pongau]] und [[1896]] zur damals neugeschaffenen [[Bezirkshauptmannschaft Hallein]] versetzt, wo er dann zum Oberbezirksarzt befördert wurde. Im Jahr [[1909]] wurde er über sein Ansuchen in den dauernden Ruhestand versetzt und erhielt aus diesem Anlass für sein pflichtgetreues und verdienstvolles Wirken im Staatsdienst das Ritterkreuz des Franz-Joseph-Ordens.

Während seiner Dienstzeit hatte Dr. von Minigerode sich die vorbehaltlose Zuneigung aller errungen; aber auch noch während seines Ruhestandes wurde ihm große Wertschätzung zuteil, da er ein Mann von lauterer Sinnesart und großer Herzensgüte war, der half, wo er nur helfen konnte. Für jeden hatte er zumindest Trostesworte.

== Quelle ==
*[[Salzburger Chronik]], 2. Oktober 1915, [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19151002&query=%22Dr.%20Karl%20Ritter%20von%20Minigerode%20%27s%22+%22Bezirksarzte+in+Tamsweg%22+%22St.%20Johann%22+%22im%20Pongau%22+%22Bezirkshauptmannschaft%20Hallein%22&ref=anno-search&seite=4 S.&nbsp;4:] Dr. Karl Ritter von Minigerode&nbsp;†

==Einzelnachweise==

<references/>
{{Zeitfolge
|AMT=[[Bezirksärzte in Hallein|Bezirksarzt in Hallein]]
|ZEIT=1896–1909
|VORGÄNGER=[[N. N.]]
|NACHFOLGER=N. N.
}}
{{Zeitfolge
|AMT=[[Bezirksärzte in St. Johann|Bezirksarzt in St. Johann im Pongau]]
|ZEIT=1890–1896
|VORGÄNGER=[[Emanuel Sacher]]
|NACHFOLGER=N. N.
}}
{{Zeitfolge
|AMT=[[Bezirksärzte in Zell am See|Bezirksarzt in Zell am See]]
|ZEIT=1882–1890
|VORGÄNGER=Emanuel Sacher
|NACHFOLGER=[[Anton Eigner]]
}}
{{SORTIERUNG:Minigerode, Karl Ritter von}}
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
[[Kategorie:Geschichte]]
[[Kategorie:Person (Medizin)]]
[[Kategorie:Beamter]]
[[Kategorie:Pongau]]
[[Kategorie:Tennengau]]
[[Kategorie:Lungau]]
[[Kategorie:Tamsweg]]
[[Kategorie:Wien]]
[[Kategorie:Geboren 1847]]
[[Kategorie:Gestorben 1915]]

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