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Emil Spannocchi kam 1916 als jüngstes von drei Kindern von Anton Graf Spannocchi und Gabriele, geborene Gräfin von [[Attems]] [[1916]] auf [[Schloss Aigen]] zur Welt. Seine Mutter war die Enkelin von Moritz Graf O'Donell, dem Bruder von [[Maximilian Karl Graf O'Donell von Tyrconell]], der [[1853]] [[Kaiser Franz Joseph I.]] vor dem Attentat durch Janos Libényi bewahrte und sich als Belohnung dafür die [[Kast Villa]] im [[Mirabellgarten]] erbauen durfte. Emils älterer Bruder war der Politiker und Landesbeamte [[Lelio Spannocchi]] (* [[1911]]; † [[1986]]).
 
Emil Spannocchi kam 1916 als jüngstes von drei Kindern von Anton Graf Spannocchi und Gabriele, geborene Gräfin von [[Attems]] [[1916]] auf [[Schloss Aigen]] zur Welt. Seine Mutter war die Enkelin von Moritz Graf O'Donell, dem Bruder von [[Maximilian Karl Graf O'Donell von Tyrconell]], der [[1853]] [[Kaiser Franz Joseph I.]] vor dem Attentat durch Janos Libényi bewahrte und sich als Belohnung dafür die [[Kast Villa]] im [[Mirabellgarten]] erbauen durfte. Emils älterer Bruder war der Politiker und Landesbeamte [[Lelio Spannocchi]] (* [[1911]]; † [[1986]]).
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Er maturierte [[1934]] am Stiftsgymnasiums in [[Benediktinerstift Seitenstetten|Seitenstetten]] ([[NÖ]].), trat dann in die österreichische Kavallerie ein und absolvierte die Theresianische Militärakademie in Wiener Neustadt. Er war Leutnant, als die Nationalsozialisten [[1938]] in Österreich einmarschierten. Laut eigenen Angaben wäre er damals zum Kampf gegen Hitler-Deutschland bereit gewesen, ein österreichischer Abwehrkampf fand allerdings nie statt <ref>[http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/367214/index.do Zeitzeugen in der Presse]</ref>. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] diente er als Panzeroffizier in der Deutschen [[Wehrmacht]], wurde zweimal verwundet, erhielt [[1944]] noch eine Generalstabsausbildung und wurde [[1945]] zum Major befördert.
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Er maturierte [[1934]] am Stiftsgymnasiums in [[Benediktinerstift Seitenstetten|Seitenstetten]] ([[NÖ]]), trat dann in die österreichische Kavallerie ein und absolvierte die Theresianische Militärakademie in Wiener Neustadt. Er war Leutnant, als die Nationalsozialisten [[1938]] in Österreich einmarschierten. Laut eigenen Angaben wäre er damals zum Kampf gegen Hitler-Deutschland bereit gewesen, ein österreichischer Abwehrkampf fand allerdings nie statt <ref>[http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/367214/index.do Zeitzeugen in der Presse]</ref>. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] diente er als Panzeroffizier in der Deutschen [[Wehrmacht]], wurde zweimal verwundet, erhielt [[1944]] noch eine Generalstabsausbildung und wurde [[1945]] zum Major befördert.
    
Nach dem Krieg war er in der Privatwirtschaft tätig, von 1949 bis 1953 als Abteilungsleiter eines Chemiekonzerns in Mailand ([[Italien]]).  
 
Nach dem Krieg war er in der Privatwirtschaft tätig, von 1949 bis 1953 als Abteilungsleiter eines Chemiekonzerns in Mailand ([[Italien]]).  
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Spannocchi war maßgeblich an der Entwicklung des Konzeptes der ''Raumverteidigung'' (auch: ''Spannocchi-Doktrin'') beteiligt, das vorsah sich einem möglichen Aggressor nicht in einer großen Verteidigungsschlacht entgegenzustellen, sondern in kleinen Gruppen ständig Überfälle auf Nachschublinien des Feindes zu organisieren und ihn langsam zu zermürben.
 
Spannocchi war maßgeblich an der Entwicklung des Konzeptes der ''Raumverteidigung'' (auch: ''Spannocchi-Doktrin'') beteiligt, das vorsah sich einem möglichen Aggressor nicht in einer großen Verteidigungsschlacht entgegenzustellen, sondern in kleinen Gruppen ständig Überfälle auf Nachschublinien des Feindes zu organisieren und ihn langsam zu zermürben.
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Mit [[30. September]] [[1981]] ging General Spannocchi als Armeekommandant in Pension und zog sich auf sein Gut Vöstenhof in Pottschach ([[NÖ]].) zurück.
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Mit [[30. September]] [[1981]] ging General Spannocchi als Armeekommandant in Pension und zog sich auf sein Gut Vöstenhof in Pottschach ([[NÖ]]) zurück.
    
== Familie ==
 
== Familie ==