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Luise Esshaver wurde in Olmütz in [[Mähren]] geboren. Ihre Eltern waren Ferdinand und Josefine Esshaver, geborene Katzenberger. Das Ehepaar war seit [[1848]] verheiratet und hatte bereits eine Tochter namens Emma, geboren 1849.<ref>Leichenpass, ausgestellt 12. Jänner 1903 in Wr. Neustadt. Salzburger Stadtbuchhaltung, Louise Esshaver´sche Verlassenschaft in: [[Stadtarchiv Salzburg]], NStA 271 Versorgungshaus.</ref>
 
Luise Esshaver wurde in Olmütz in [[Mähren]] geboren. Ihre Eltern waren Ferdinand und Josefine Esshaver, geborene Katzenberger. Das Ehepaar war seit [[1848]] verheiratet und hatte bereits eine Tochter namens Emma, geboren 1849.<ref>Leichenpass, ausgestellt 12. Jänner 1903 in Wr. Neustadt. Salzburger Stadtbuchhaltung, Louise Esshaver´sche Verlassenschaft in: [[Stadtarchiv Salzburg]], NStA 271 Versorgungshaus.</ref>
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Von [[1853]] bis wahrscheinlich [[1858]] oder [[1861]], die Angaben sind unterschiedlich, lebte die Familie in Graz. Dann zog sie nach [[Wien]] in den Bezirk Wieden. Ferdinand Esshaver war für die Jahre [[1867]] und [[1868]] in der Wildenmanngasse gemeldet. Ab dem Jahr [[1871]] scheint in Lehmanns Wohnungsanzeiger nur mehr Josefine Esshaver auf, und  zwar jährlich bis zu ihrem Tod [[1897]]. Ihrem Namen wurde die Bezeichnung "Lieutnantswitwe" hinzugefügt. Die letzten Jahre verbrachte die Witwe im Haus Pilgramgasse 15, ebenfalls im Bezirk Wieden.<ref>Rittinger, Wohltäterinnen, 86.</ref>
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Von [[1853]] bis wahrscheinlich [[1858]] oder [[1861]], die Angaben sind unterschiedlich, lebte die Familie in Graz. Dann zog sie nach [[Wien]] in den Bezirk Wieden. Ferdinand Esshaver war für die Jahre [[1867]] und [[1868]] in der Wildenmanngasse gemeldet. Er war zuletzt Infanterie-Unterlieutenant und wurde mit angenommenem Sterbedatum 21. Juni 1871 für tot erklärt.<ref>Wiener Zeitung, 25. Februar 1873, [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=18730225&query=%22Dr.Ferdinand+Esshaver%22+%2221.%20Juni%201871%22&ref=anno-search&seite=19 281]</ref> Ab dem Jahr [[1871]] scheint in Lehmanns Wohnungsanzeiger nur mehr Josefine Esshaver auf, und  zwar jährlich bis zu ihrem Tod [[1897]]. Ihrem Namen wurde die Bezeichnung "Lieutnantswitwe" hinzugefügt. Die letzten Jahre verbrachte die Witwe im Haus Pilgramgasse 15, ebenfalls im Bezirk Wieden.<ref>Rittinger, Wohltäterinnen, 86.</ref>
    
Luise nannte sich in späteren Jahren stets "Private", und gelegentlich wurde sie auch als Schriftstellerin bezeichnet. Es gibt aber keine Hinweise darauf, dass Luise Esshaver publizierte, auch nicht, dass sie Mitglied des Wiener Vereins der Schriftstellerinnen und Künstlerinnen war. Im Nachlass, der zur Versteigerung vorgesehen war, wurden Manuskripte, Tagebücher und Briefe nicht erwähnt, da sie keinen Verkaufswert besaßen.  
 
Luise nannte sich in späteren Jahren stets "Private", und gelegentlich wurde sie auch als Schriftstellerin bezeichnet. Es gibt aber keine Hinweise darauf, dass Luise Esshaver publizierte, auch nicht, dass sie Mitglied des Wiener Vereins der Schriftstellerinnen und Künstlerinnen war. Im Nachlass, der zur Versteigerung vorgesehen war, wurden Manuskripte, Tagebücher und Briefe nicht erwähnt, da sie keinen Verkaufswert besaßen.  

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