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=== 2. Bergordnung "Statuta et iura", 1459 ===
 
=== 2. Bergordnung "Statuta et iura", 1459 ===
Die meisten Punkte der "St. E. i." besaßen längere Tradition, teils von den früheren Gasteiner Ordnungen, teils von der "Zeiringer" (1339) bzw. der  <span style="color:green">Schladminger Ordnung</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Schladminger Bergbrief]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref> (1408) her (→ <span style="color:green">Leonhard der Ecklzain</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Leonhard der Ecklzain]]</ref>). Während die früheren Gasteiner Ordnungen dominierend den landesherrlichen Interessensanspruch am Bergbau dokumentieren, steht in den "St. e. i.", die in ihrem Grundtenor und ihren Intentionen nach eher den aus reinen Agrarstrukturen hervorgegangenen Weistümern wesenverwandt ist, die Regelung der Arbeitsverfassung im Vordergrund, wobei für den Bereich des Erzstiftes Salzburg erstmals der Begriff des "Lohnarbeiters" als die entscheidende soziale Größe in Erscheinung tritt. Darüber hinaus dienen technische Details zur Regelung der bergmännischen Alltagsarbeit.
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Die meisten Punkte der "St. E. i." besaßen längere Tradition, teils von den früheren Gasteiner Ordnungen, teils von der "Zeiringer" (1339) bzw. der  <span style="color:green">Schladminger Ordnung</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:Schladminger Bergbrief]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref> (1408) her (→ <span style="color:green">Leonhard der Ecklzain</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:Leonhard der Ecklzain]]</ref>). Während die früheren Gasteiner Ordnungen dominierend den landesherrlichen Interessensanspruch am Bergbau dokumentieren, steht in den "St. e. i.", die in ihrem Grundtenor und ihren Intentionen nach eher den aus reinen Agrarstrukturen hervorgegangenen Weistümern wesenverwandt ist, die Regelung der Arbeitsverfassung im Vordergrund, wobei für den Bereich des Erzstiftes Salzburg erstmals der Begriff des "Lohnarbeiters" als die entscheidende soziale Größe in Erscheinung tritt. Darüber hinaus dienen technische Details zur Regelung der bergmännischen Alltagsarbeit.
    
Die weitgehend textgleiche "[[Ramingsteiner Bergordnung]]" enthält unter Bedachtnahme auf die lokalen Verhältnisse des Salzburger Silberbergbau-Ortes Ramingstein einen eigenen Vorspann und mehrere Modifikationen. Dieser Text ist insofern wichtig, als in ihm Konrad Thannhausen, Viztum zu Friesach, und Balthasar Waldecker als jene genannt werden, die die Ordnung in ''geschrifft'' gebracht haben.  
 
Die weitgehend textgleiche "[[Ramingsteiner Bergordnung]]" enthält unter Bedachtnahme auf die lokalen Verhältnisse des Salzburger Silberbergbau-Ortes Ramingstein einen eigenen Vorspann und mehrere Modifikationen. Dieser Text ist insofern wichtig, als in ihm Konrad Thannhausen, Viztum zu Friesach, und Balthasar Waldecker als jene genannt werden, die die Ordnung in ''geschrifft'' gebracht haben.  

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