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=== Schwarz als Bauherr ===
 
=== Schwarz als Bauherr ===
Karl Freiherr von Schwarz war einer der größten Eisenbahnbauunternehmer der Monarchie. Er war in den [[1840er]] Jahren u. a. am Bau der nördlichen Staatsbahnstrecken Olmütz – Prag (Olomouc – Praha) und Prag – Bodenbach (Praha – Dexin) beteiligt und errichtete – nach einem Aufenthalt in England ([[1849]]) – die Strecke Bochnia – Dembica, deren solide Ausfführung Ritter von Ghega bewogen haben soll, Schwar den Bau des Teilstücks Steinbrück – Reichenburg (Zidani Most – Rajhenburg) der südl. Staatseisenbahn zu übertragen. Er leitete die Generalbauunternehmung der [[Kaiserin-Elisabeth-Westbahn]] ([[1856]]–[[1861]]), der Kronprinz Rudolf-Bahn <span style="color:green">Kronprinz Rudolf-Bahn</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Rudolfsbahn]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref> (ab [[1866]]), der Vorarlberger ([[1870]]–[[1872]]) und der Dnjester Bahn ([[1871]]–1872) und war Konzessionär der Strecke [[Salzburg-Halleiner-Bahn]] ([[1869]]). [[1875]] begann er mit dem Bau der <span style="color:green">Salzkammergutbahn</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Salzkammergutbahn]]</ref> Mit der von ihm gegründeten, [[1878]] liquidierten, Österreichischen Eisenbahn-Baugesellschaft errichtete er die [[Giselabahn]] ([[1873]]–[[1875]]) und als Mitkonzessionär die [[Mattigtalbahn|Braunau-Straßwalchener Bahn]] (1872–1873); beide trugen ihm allerdings große Verluste ein.
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Karl Freiherr von Schwarz war einer der größten Eisenbahnbauunternehmer der Monarchie. Er war in den [[1840er]] Jahren u. a. am Bau der nördlichen Staatsbahnstrecken Olmütz – Prag (Olomouc – Praha) und Prag – Bodenbach (Praha – Dexin) beteiligt und errichtete – nach einem Aufenthalt in England ([[1849]]) – die Strecke Bochnia – Dembica, deren solide Ausfführung Ritter von Ghega bewogen haben soll, Schwar den Bau des Teilstücks Steinbrück – Reichenburg (Zidani Most – Rajhenburg) der südl. Staatseisenbahn zu übertragen. Er leitete die Generalbauunternehmung der [[Kaiserin-Elisabeth-Westbahn]] ([[1856]]–[[1861]]), der Kronprinz Rudolf-Bahn <span style="color:green">Kronprinz Rudolf-Bahn</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:Rudolfsbahn]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref> (ab [[1866]]), der Vorarlberger ([[1870]]–[[1872]]) und der Dnjester Bahn ([[1871]]–1872) und war Konzessionär der Strecke [[Salzburg-Halleiner-Bahn]] ([[1869]]). [[1875]] begann er mit dem Bau der <span style="color:green">Salzkammergutbahn</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:Salzkammergutbahn]]</ref> Mit der von ihm gegründeten, [[1878]] liquidierten, Österreichischen Eisenbahn-Baugesellschaft errichtete er die [[Giselabahn]] ([[1873]]–[[1875]]) und als Mitkonzessionär die [[Mattigtalbahn|Braunau-Straßwalchener Bahn]] (1872–1873); beide trugen ihm allerdings große Verluste ein.
    
Ab 1878 ließ er verschiedene infrastrukturelle Bauten in Bosnien ausführen und beschäftigte sich darüber hinaus mit einer Vielzahl anderer Projekte, so angebeblich auch mit dem Bau von Orientbahnen.  
 
Ab 1878 ließ er verschiedene infrastrukturelle Bauten in Bosnien ausführen und beschäftigte sich darüber hinaus mit einer Vielzahl anderer Projekte, so angebeblich auch mit dem Bau von Orientbahnen.  

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