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Bei Fritz Rigele war sein Neffe Dr. [[Franz Hueber]] als Konzipient beschäftigt, der Sohn seiner Schwester Gabriele Hueber, geborene Rigele. Dieser lernte bei ihm Olgas Schwester Paula Göring kennen und heiratete sie schließlich.<ref>Slapnicka, Harry: ''[[Linz]] und "Oberdonau" – wie es nationalsozialistische Spitzenpolitiker sahen'', in: [http://www.ooegeschichte.at/uploads/tx.../hjstl_1990_0017-0033.pdf Historisches Jahrbuch der Stadt Linz 1990, S. 17 (S. 31)]</ref>
 
Bei Fritz Rigele war sein Neffe Dr. [[Franz Hueber]] als Konzipient beschäftigt, der Sohn seiner Schwester Gabriele Hueber, geborene Rigele. Dieser lernte bei ihm Olgas Schwester Paula Göring kennen und heiratete sie schließlich.<ref>Slapnicka, Harry: ''[[Linz]] und "Oberdonau" – wie es nationalsozialistische Spitzenpolitiker sahen'', in: [http://www.ooegeschichte.at/uploads/tx.../hjstl_1990_0017-0033.pdf Historisches Jahrbuch der Stadt Linz 1990, S. 17 (S. 31)]</ref>
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Rigele war seit [[1921]] Gauführer im [[Pinzgau]] und Mitglied der Landesleitung des Heimatschutzes. Er hing dem Antisemitismus an und unterstützte z. B. den Agitator <span style="color:green">Eduard Pichl</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Eduard Pichl]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref> bei seinem Kampf um den Ausschluss der jüdischen ''Sektion Donauland'' aus dem Deutschen und Oesterreichischen Alpenverein.<ref name="Höfler"/> [[1925]] wurde er Notar in Linz. [[1933]] übersiedelte er nach [[Deutschland]], wo er in engem Kontakt mit seinem Schwager Hermann Göring stand. Dieser war seit 1932 Deutscher Reichstagspräsident. Das ihm zustehende Berliner Reichstagspräsidentenpalais überließ er Rigele, der dort mit seiner Familie einzog. Auch versorgte Göring seinen Schwager in Berlin mit mehreren Aufsichtsratsposten.<ref>Bayr, Hanno: ''Berlin trifft Mauterndorf. Eine Reise mit Epenstein und Göring''. Mariapfarr (Peter Klammer) 2017, S. 167.</ref>
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Rigele war seit [[1921]] Gauführer im [[Pinzgau]] und Mitglied der Landesleitung des Heimatschutzes. Er hing dem Antisemitismus an und unterstützte z. B. den Agitator <span style="color:green">Eduard Pichl</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:Eduard Pichl]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref> bei seinem Kampf um den Ausschluss der jüdischen ''Sektion Donauland'' aus dem Deutschen und Oesterreichischen Alpenverein.<ref name="Höfler"/> [[1925]] wurde er Notar in Linz. [[1933]] übersiedelte er nach [[Deutschland]], wo er in engem Kontakt mit seinem Schwager Hermann Göring stand. Dieser war seit 1932 Deutscher Reichstagspräsident. Das ihm zustehende Berliner Reichstagspräsidentenpalais überließ er Rigele, der dort mit seiner Familie einzog. Auch versorgte Göring seinen Schwager in Berlin mit mehreren Aufsichtsratsposten.<ref>Bayr, Hanno: ''Berlin trifft Mauterndorf. Eine Reise mit Epenstein und Göring''. Mariapfarr (Peter Klammer) 2017, S. 167.</ref>
    
Am [[17. Juli]] [[1936]] wurde im nationalsozialistischen Deutschen Reich der "Reichsdeutsche Sektionentag" mit Fritz Rigele an der Spitze geschaffen. Dessen Aufgabe war es, die reichsdeutschen Interessen des nationalsozialistisch ausgerichteten Deutschen Bergsteigerverbandes gegenüber dem Deutschen und Oesterreichischen Alpenverein zu vertreten.<ref>Welsch, Walter: [http://www.alpenverein-bayerland.de/module_requirements/geschichte/die_zeit_des_dritten_reiches/pdf/001-064%20Vorspann,%20Inhalt,%20Kap.%201.pdf ''Geschichte der Sektion Bayerland des Deutschen Alpenvereins e.V., Die Zeit des Dritten Reiches 1933-1945''.] EOS-Verlag und Druck, St. Ottilien, München 2013. ISBN 978-3-00-042387-1. S.24, 41</ref>
 
Am [[17. Juli]] [[1936]] wurde im nationalsozialistischen Deutschen Reich der "Reichsdeutsche Sektionentag" mit Fritz Rigele an der Spitze geschaffen. Dessen Aufgabe war es, die reichsdeutschen Interessen des nationalsozialistisch ausgerichteten Deutschen Bergsteigerverbandes gegenüber dem Deutschen und Oesterreichischen Alpenverein zu vertreten.<ref>Welsch, Walter: [http://www.alpenverein-bayerland.de/module_requirements/geschichte/die_zeit_des_dritten_reiches/pdf/001-064%20Vorspann,%20Inhalt,%20Kap.%201.pdf ''Geschichte der Sektion Bayerland des Deutschen Alpenvereins e.V., Die Zeit des Dritten Reiches 1933-1945''.] EOS-Verlag und Druck, St. Ottilien, München 2013. ISBN 978-3-00-042387-1. S.24, 41</ref>

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