| − | [2025]] wurde bekannt, dass die drei Schwestern gegen ihren Willen in die Seniorenresidenz Schloss Kahlsperg übersiedelt wurden. Grundlage war ein Übergabevertrag, den Markus Grasl im März 2022 mit ihnen abgeschlossen hatte.<ref>Da die Schwestern den Schulbetrieb in Goldenstein weiter garantiert haben wollten, übernahm die [[Erzdiözese Salzburg]] die Trägerschaft dieser [[Mittelschule]].</ref> Darin wurde ihnen ein lebenslanges Wohnrecht zugesichert, jedoch nur "solange dies gesundheitlich sowie geistlich vertretbar ist". Seit der Übersiedelung kämpfen die Schwestern, unterstützt von ehemaligen Schülerinnen, um ihre Rückkehr ins Kloster. Probst Grasl weist die Vorwürfe zurück und verweist auf eine rapide Verschlechterung ihres Gesundheitszustands im Dezember 2023. Ein selbstständiges Leben im Kloster sei aufgrund von Alter, Gesundheit, ordensspirituellen Anforderungen und baulichem Zustand nicht mehr möglich gewesen. Bei zwei Vor-Ort-Terminen des Medienunternehmens [[InfoMediaWorx]] wirkten die Schwestern jedoch altersgerecht fit. Offiziell hat nur Schwester Regina (86) die Pflegestufe 4, Schwester Bernadette (88) wurde von Stufe 4 auf 3 zurückgestuft, und Schwester Rita (81) hat keine Pflegestufe. | + | [[2025]] wurde bekannt, dass die drei Schwestern gegen ihren Willen in die Seniorenresidenz Schloss Kahlsperg übersiedelt wurden. Grundlage war ein Übergabevertrag, den Markus Grasl im März 2022 mit ihnen abgeschlossen hatte.<ref>Da die Schwestern den Schulbetrieb in Goldenstein weiter garantiert haben wollten, übernahm die [[Erzdiözese Salzburg]] die Trägerschaft dieser [[Mittelschule]].</ref> Darin wurde ihnen ein lebenslanges Wohnrecht zugesichert, jedoch nur "solange dies gesundheitlich sowie geistlich vertretbar ist". Seit der Übersiedelung kämpfen die Schwestern, unterstützt von ehemaligen Schülerinnen, um ihre Rückkehr ins Kloster. Probst Grasl weist die Vorwürfe zurück und verweist auf eine rapide Verschlechterung ihres Gesundheitszustands im Dezember 2023. Ein selbstständiges Leben im Kloster sei aufgrund von Alter, Gesundheit, ordensspirituellen Anforderungen und baulichem Zustand nicht mehr möglich gewesen. Bei zwei Vor-Ort-Terminen des Medienunternehmens [[InfoMediaWorx]] wirkten die Schwestern jedoch altersgerecht fit. Offiziell hat nur Schwester Regina (86) die Pflegestufe 4, Schwester Bernadette (88) wurde von Stufe 4 auf 3 zurückgestuft, und Schwester Rita (81) hat keine Pflegestufe. |
| | Neben der erzwungenen Übersiedelung geht es auch um finanzielle Fragen. Im Übergabevertrag heißt es: "Für die finanzielle Absicherung des Lebensabends ist durch die Chorfrauen selbst vorgesorgt." Stift Reichersberg und die Erzdiözese wussten vom Vermögen des Klosters, das großteils für die Schule verwendet wurde. Zudem hatte Schwester Bernadette 50.000 Euro geerbt, die für ihren Lebensabend vorgesehen waren. Dieses Geld ist laut den Schwestern verschwunden, und sie haben keinen Zugriff mehr auf ihre Konten. Probst Grasl weist die Anschuldigungen zurück und spricht von "Rufschädigung und falschen Behauptungen". Laut den Schwestern soll sogar mit einer Verleumdungsklage gedroht worden sein. Schwester Bernadette zeigt sich unbeeindruckt und will weiter für die Rückkehr kämpfen: "Ich sterbe sicher nicht hier im Seniorenwohnhaus." Dass sie damit gegen ihr Gehorsamsgelübde verstößt, ist ihr bewusst: "Aber Wahrheit muss Wahrheit bleiben, auch in der Kirche."<ref>InfoMediaWorx im [https://www.facebook.com/infomediaworx/photos/christliche-n%C3%A4chstenliebe-kirche-setzt-nonnen-vor-die-t%C3%BCrdrei-augustiner-chorfra/1182568083677553/ 21. August 2025]</ref> | | Neben der erzwungenen Übersiedelung geht es auch um finanzielle Fragen. Im Übergabevertrag heißt es: "Für die finanzielle Absicherung des Lebensabends ist durch die Chorfrauen selbst vorgesorgt." Stift Reichersberg und die Erzdiözese wussten vom Vermögen des Klosters, das großteils für die Schule verwendet wurde. Zudem hatte Schwester Bernadette 50.000 Euro geerbt, die für ihren Lebensabend vorgesehen waren. Dieses Geld ist laut den Schwestern verschwunden, und sie haben keinen Zugriff mehr auf ihre Konten. Probst Grasl weist die Anschuldigungen zurück und spricht von "Rufschädigung und falschen Behauptungen". Laut den Schwestern soll sogar mit einer Verleumdungsklage gedroht worden sein. Schwester Bernadette zeigt sich unbeeindruckt und will weiter für die Rückkehr kämpfen: "Ich sterbe sicher nicht hier im Seniorenwohnhaus." Dass sie damit gegen ihr Gehorsamsgelübde verstößt, ist ihr bewusst: "Aber Wahrheit muss Wahrheit bleiben, auch in der Kirche."<ref>InfoMediaWorx im [https://www.facebook.com/infomediaworx/photos/christliche-n%C3%A4chstenliebe-kirche-setzt-nonnen-vor-die-t%C3%BCrdrei-augustiner-chorfra/1182568083677553/ 21. August 2025]</ref> |