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| | Menzel, der stets den Menschen suchte, verstand es immer, seinem Beruf und seiner Berufung nebeneinander gleichzeitig nachzukommen. Er hatte Erfolge als Komödienautor in Wien, Berlin und Hamburg und schrieb "Leonhard Taferner", Roman eines Tierarztes. Mit einer Mappe Karikaturen fand sein ihm "angeborener Spott" sichtbaren Ausdruck. | | Menzel, der stets den Menschen suchte, verstand es immer, seinem Beruf und seiner Berufung nebeneinander gleichzeitig nachzukommen. Er hatte Erfolge als Komödienautor in Wien, Berlin und Hamburg und schrieb "Leonhard Taferner", Roman eines Tierarztes. Mit einer Mappe Karikaturen fand sein ihm "angeborener Spott" sichtbaren Ausdruck. |
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| − | Nach einer politisch stürmischen [[Zwischenkriegszeit|Vorkriegszeit]], einem nicht viel weniger bewegten Soldatendienst im [[Zweiten Weltkrieg]] und vielen [[Nachkriegszeit|Nachkriegs]]widrigkeiten verschlug es Menzel nach Salzburg, wo er [[1950]] Chefredakteur des wiedererstandenen "Salzburger Volksblatts" wurde. In dieser Zeit erschienen aus seiner Feder "Wenn Columbus wüßte", Eindrücke einer Amerika-Reise, und "Ich war ein Lausbub", Kindheitserinnerungen. Als Chefredakteur wirkte er von 1950 bis [[1977]], also von dessen Wiedererscheinen nach dem bis kurz vor der Einstellung<ref>Artikel [[Salzburger Volksblatt]]"</ref>. | + | Nach einer politisch stürmischen [[Zwischenkriegszeit|Vorkriegszeit]], einem nicht viel weniger bewegten Soldatendienst im [[Zweiten Weltkrieg]] und vielen [[Nachkriegszeit|Nachkriegs]]widrigkeiten verschlug es Menzel nach Salzburg, wo er [[1950]] Chefredakteur des wiedererstandenen "Salzburger Volksblatts" wurde. In dieser Zeit erschienen aus seiner Feder "Wenn Columbus wüßte", Eindrücke einer Amerika-Reise, und "Ich war ein Lausbub", Kindheitserinnerungen. Als Chefredakteur des Volksblatts wirkte er von 1950 bis [[1977]], also von dessen Wiedererscheinen nach dem Krieg bis kurz vor der Einstellung<ref>Artikel [[Salzburger Volksblatt]]"</ref>. |
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| | Seit den späten [[1950er]]-Jahren verschrieb sich Menzel neben seiner journalistischen Tätigkeit mit Leib und Seele der Sonntagsmalerei, in der er nicht nur dem Schönen nachspürte, sondern auch vielseitige Anerkennung erlangte. | | Seit den späten [[1950er]]-Jahren verschrieb sich Menzel neben seiner journalistischen Tätigkeit mit Leib und Seele der Sonntagsmalerei, in der er nicht nur dem Schönen nachspürte, sondern auch vielseitige Anerkennung erlangte. |
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| | ==Quelle== | | ==Quelle== |
| − | * [[Salzburger Nachrichten]], 7. Februar 1973, [https://www.sn.at/archivsn?img=dzBxoMzZd9wACpe9GP7bYe3EaLDDgN7sFEYSnxjPWhHVy91Nx26PhayEqshJ%2FP39NzZRmIirj8Z703I1FGJqUWLMXE2pXW5SlpdnzuLVj228328PuIrhuR7cFbh%2Fn3v4&id1=19730207_06&q=%2522ferdinand%2520paar%2522#slide6 S. 6 (SN‑Archivseite)]: S. 6: Geburtstage | + | * [[Salzburger Nachrichten]], 7. Februar 1973, [https://www.sn.at/archivsn?img=dzBxoMzZd9wACpe9GP7bYe3EaLDDgN7sFEYSnxjPWhHVy91Nx26PhayEqshJ%2FP39NzZRmIirj8Z703I1FGJqUWLMXE2pXW5SlpdnzuLVj228328PuIrhuR7cFbh%2Fn3v4&id1=19730207_06&q=%2522ferdinand%2520paar%2522#slide6 S. 6 (SN‑Archivseite)]: Geburtstage |
| | == Einzelnachweise== | | == Einzelnachweise== |
| | <references/> | | <references/> |