| Zeile 2: |
Zeile 2: |
| | | | |
| | == Geschichte == | | == Geschichte == |
| − | Wie viele andere Gebäude auch in Anif, gehörte das Mischlgut ebenso wie das benachbarte Madl- oder ''Prechtgut'' zur Grundherrschaft des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]]. Ursprünglich bildeten das Mischl- und das Madlgut eine ganze [[Halber Bauernhof|Hube]]. Man nimmt an, dass es dann zwischen möglicherweise zwei Brüdern, Konrad und Jakob Grozz, in der ersten Hälfte des [[14. Jahrhundert]]s zu einer Teilung kam. | + | Wie viele andere Gebäude auch in Anif, gehörte das Mischlgut ebenso wie das benachbarte Madl- oder ''Prechtgut'' zur Grundherrschaft des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]]. Ursprünglich bildeten das Mischl- und das Madlgut eine ganze [[Halber Bauernhof|Hube]]. Man nimmt an, dass es dann zwischen möglicherweise zwei Brüdern, Konrad und Jakob Grozz, in der ersten Hälfte des [[14. Jahrhundert]]s zu einer Teilung kam. |
| | | | |
| − | Obwohl sie seitdem getrennte Besitzer aufwiesen, blieb als Zeichen der ursprünglichen Zusammengehörigkeit der beiden Anwesen ein Teil der Oberwiese in [[Rif]] im gemeinsamen Besitz beider Bauern (bis 1654 bzw. 1658). | + | Obwohl sie seitdem getrennte Besitzer aufwiesen, blieb als Zeichen der ursprünglichen Zusammengehörigkeit der beiden Anwesen ein Teil der Oberwiese in [[Rif]] im gemeinsamen Besitz beider Bauern (bis [[1654]] bzw. [[1658]]). |
| | | | |
| − | Abgesehen von zwei Stücken, die aus dem Baumgarten 1589 und 1655 ausgebrochen wurden, blieb das Mischlgut unverändert erhalten. Als [[1902]] Sophie Gräfin Moy de Sons das Mischlgut kaufte, endete das Anwesen als selbständiger Hof. Die Gräfin verkaufte es allerdings bereits schon ein Jahr später wieder. | + | Abgesehen von zwei Stücken, die aus dem Baumgarten [[1589]] und [[1655]] ausgebrochen wurden, blieb das Mischlgut unverändert erhalten. Als [[1902]] [[Sophie Gräfin Moy de Sons]] das Mischlgut kaufte, endete das Anwesen als selbständiger Hof. Die Gräfin verkaufte es allerdings bereits schon ein Jahr später wieder. |
| | | | |
| − | Nach dem letzten Besitzer, Herbert Gastager, das das Mischlgut 1966 erwarb, ist es heute im örtlichen Sprachgebrauch bekannt. | + | Nach dem letzten Besitzer, Herbert Gastager, das das Mischlgut [[1966]] erwarb, ist es heute im örtlichen Sprachgebrauch bekannt. |
| | | | |
| | == Streit über neues Vereinshaus == | | == Streit über neues Vereinshaus == |
| | :''Hauptartikel [[Haus der Kultur Anif]] | | :''Hauptartikel [[Haus der Kultur Anif]] |
| − | Im Oktober 2009 wurde bekannt, dass die Anifer Gemeindevertretung unter Führung von Dr. [[Hans Krüger]] ([[Unabhängige Liste Hans Krüger]]) gegen zwei Stimmen der [[ÖVP]] beschlossen hatte, das Mischlgut um € 853.000.-- anzukaufen und ab 2012 darin ein Kulturzentrum zu errichten. Schwerpunkt: Karikatur. Auch ein Probenlokal für die [[Musikkapelle Anif]] und eine Heimstätte für die [[Kameradschaft Anif-Niederalm-Neuanif]] sollen darin Platz finden. 2010 sollte bereits eine Sommmerakademie der Karikaturisten stattfinden, die einem ebenfalls für 2010 geplanten Karikaturenfestival folgen soll. | + | Im Oktober 2009 wurde bekannt, dass die Anifer Gemeindevertretung unter Führung von Dr. [[Hans Krüger]] ([[Unabhängige Liste Hans Krüger]]) gegen zwei Stimmen der [[ÖVP]] beschlossen hatte, das Mischlgut um € 853.000.-- anzukaufen und ab 2012 darin ein Kulturzentrum zu errichten. Schwerpunkt: Karikatur. Auch ein Probenlokal für die [[Musikkapelle Anif]] und eine Heimstätte für die [[Kameradschaft Anif-Niederalm-Neuanif]] sollen darin Platz finden. 2010 sollte bereits eine Sommerakademie der Karikaturisten stattfinden, die einem ebenfalls für 2010 geplanten Karikaturenfestival folgen soll. |
| | | | |
| | == Weblink == | | == Weblink == |