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| | Nach seiner Rückkehr ins Vaterland im Jahr [[1809]] wurde er von der damaligen provisorischen [[Landesregierung]] zu Salzburg als Substitut des "für seinen Dienst unfähigen Stadtphysikus Doktor [[Michael Steinhauser|Steinhauser]]" verwendet und ihm die ärztliche Besorgung des Zuchthauses, der [[Festung Hohensalzburg|Festung]]<nowiki>skranken</nowiki>, sowie der Kranken des [[Bürgerspital St. Blasius|Bürgerspitals]] in Salzburg anvertraut. Immer wieder wurde er beim Ausbruch von Epidemien und Epizootien eingesetzt. im August des Jahres [[1810]] wurde ihm auch durch Doktor [[Joseph von Barisani|Barisani]] die ärztliche Besorgung des [[St. Johanns-Spital|St. Johanns-Spitals]] in Salzburg übertragen. | | Nach seiner Rückkehr ins Vaterland im Jahr [[1809]] wurde er von der damaligen provisorischen [[Landesregierung]] zu Salzburg als Substitut des "für seinen Dienst unfähigen Stadtphysikus Doktor [[Michael Steinhauser|Steinhauser]]" verwendet und ihm die ärztliche Besorgung des Zuchthauses, der [[Festung Hohensalzburg|Festung]]<nowiki>skranken</nowiki>, sowie der Kranken des [[Bürgerspital St. Blasius|Bürgerspitals]] in Salzburg anvertraut. Immer wieder wurde er beim Ausbruch von Epidemien und Epizootien eingesetzt. im August des Jahres [[1810]] wurde ihm auch durch Doktor [[Joseph von Barisani|Barisani]] die ärztliche Besorgung des [[St. Johanns-Spital|St. Johanns-Spitals]] in Salzburg übertragen. |
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| − | im Jahr [[1811]] und unterzog er sich der, von der Königlich [[Salzburg Teil des Königreichs Bayern|bayerischen Regierung]] gesetzlich vorgeschriebenen ärztlichen Konkursprüfung. Nach dieser mit Zufriedenheit zurückgelegten Prüfung wurde ihm abermals unter der Oberleitung des Doktors [[Alois Weißenbach|Alois Weissenbach]] die ärztliche Besorgung des Sankt Johanns Spitales in Salzburg übertragen, wo er nach der Ernennung des Königlich bayerischen Obermedizinalrates Doktor Jacobi zum dirigierenden Arzt des erwähnten Spitals die Dienste als Arzt bis zum Jahr [[1814]] versah. Im Jahr [[1814]] wurde er als Landgerichts Physikus in [[Frankenmarkt]] im [[Hausruckviertel]] definitiv angestellt, in welcher [[Bezirksärzte in Tamsweg|definitiven Eigenschaft]] er im Jahr [[1816]] nach [[Tamsweg]] im [[Lungau]] versetzt worden ist. Der dahin berufene Arzt Doktor Bacher hatte sich wegen "vorgerücktem Alter und Kränklichkeit" diese Stelle verbeten und das Physikat Frankenmarkt angestrebt. Allerdings wollte auch Joseph von Lasser nicht in Tamsweg bleiben und bat unter Vorlage eine ärztlichen Zeugnisses über seinen Gesundheitszustand im Alter von 37 Jahren "in eine mildere Gegend" als Distriktarzt versetzt zu werden. Letztendlich wurde die Stelle in Tamsweg Dr. [[Karl Maffei]] übertragen, "welcher unter den Landgerichtlichen Ärzten der jüngste und bei vollkommenen Kräften sei". | + | im Jahr [[1811]] und unterzog er sich der, von der Königlich [[Salzburg Teil des Königreichs Bayern|bayerischen Regierung]] gesetzlich vorgeschriebenen ärztlichen Konkursprüfung. Nach dieser mit Zufriedenheit zurückgelegten Prüfung wurde ihm abermals unter der Oberleitung des Doktors [[Alois Weißenbach|Alois Weissenbach]] die ärztliche Besorgung des Sankt Johanns Spitales in Salzburg übertragen, wo er nach der Ernennung des Königlich bayerischen Obermedizinalrates Doktor Jacobi zum dirigierenden Arzt des erwähnten Spitals die Dienste als Arzt bis zum Jahr [[1814]] versah. Im Jahr [[1814]] wurde er als Landgerichts [[Physiker|Physikus]] in [[Frankenmarkt]] im [[Hausruckviertel]] definitiv angestellt, in welcher [[Bezirksärzte in Tamsweg|definitiven Eigenschaft]] er im Jahr [[1816]] nach [[Tamsweg]] im [[Lungau]] versetzt worden ist. Der dahin berufene Arzt Doktor Bacher hatte sich wegen "vorgerücktem Alter und Kränklichkeit" diese Stelle verbeten und das Physikat Frankenmarkt angestrebt. Allerdings wollte auch Joseph von Lasser nicht in Tamsweg bleiben und bat unter Vorlage eine ärztlichen Zeugnisses über seinen Gesundheitszustand im Alter von 37 Jahren "in eine mildere Gegend" als Distriktarzt versetzt zu werden. Letztendlich wurde die Stelle in Tamsweg Dr. [[Karl Maffei]] übertragen, "welcher unter den Landgerichtlichen Ärzten der jüngste und bei vollkommenen Kräften sei". |
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| − | Daraufhin wurde ihm auch wirklich im Jahr [[1819]] im Zuge der Organisierung des Sanitätswesens "das hohe Glück zuteil" im September die Anstellung als k.k. Distrikts Physikus von [[Goldegg]] zu erhalten. Allerdings wurde er zumindest bis 1821 im jährlichen "Standes-Ausweis" noch mit dem Standort [[St. Johann]] geführt. Alle diese Stationen seiner bewegten Laufbahn schilderte er in einem mit [[1824]] datierenden Bewerbungsschreiben für die Stelle als Bezirksarzt von [[Zell am See]]. Grund für seinen neuerlichen Versetzungswunsch war, dass er "von dem Wunsch beseelt seine bedrängte physische Lage zu verbessern, und seine und die Seinigen Lebensexistenz als ehelicher Mann für die Zukunft zu sichern, welches am hiesigen Physikatsposten bei den bestehenden Verhältnissen, und der äußerst harten Praxis in der Tat eine Unmöglichkeit ist".<ref>OÖLA Landesregierungsarchiv 1787–1849, Allgemeine Reihe Schachtel 150 und 152</ref> 1827 wurde Dr. Lasser als Distriktsarzt nach Zell am See in Salzburger Kreis versetzt. | + | Daraufhin wurde ihm auch wirklich im Jahr [[1819]] im Zuge der Organisierung des Sanitätswesens "das hohe Glück zuteil" im September die Anstellung als k.k. Distrikts [[Physiker|Physikus]] von [[Goldegg]] zu erhalten. Allerdings wurde er zumindest bis 1821 im jährlichen "Standes-Ausweis" noch mit dem Standort [[St. Johann]] geführt. Alle diese Stationen seiner bewegten Laufbahn schilderte er in einem mit [[1824]] datierenden Bewerbungsschreiben für die Stelle als Bezirksarzt von [[Zell am See]]. Grund für seinen neuerlichen Versetzungswunsch war, dass er "von dem Wunsch beseelt seine bedrängte physische Lage zu verbessern, und seine und die Seinigen Lebensexistenz als ehelicher Mann für die Zukunft zu sichern, welches am hiesigen Physikatsposten bei den bestehenden Verhältnissen, und der äußerst harten Praxis in der Tat eine Unmöglichkeit ist".<ref>OÖLA Landesregierungsarchiv 1787–1849, Allgemeine Reihe Schachtel 150 und 152</ref> 1827 wurde Dr. Lasser als Distriktsarzt nach Zell am See in Salzburger Kreis versetzt. |
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| | Am [[5. September]] [[1830]] wurde er Distriktarzt in [[Mattighofen]] im [[Innviertel|Innkreis]]. In beiden Fällen blieb er im Genuss seines Gehaltes und Personalzulage. Die Regierung fand sich laut Dekret vom [[31. Oktober]] [[1832]] bewogen den Distriktarzt Doktor Lasser auf sein Gesuch die Stelle eines provisorischen Stadtarztes in Salzburg zu verleihen und mit dem ferneren Dekret vom zweiten Jänner [[1833]] zu verordnen, dass unter Einbeziehung seines bisherigen Gehalts ihm der mit der Stadt Arztstelle verbundene Gehalt von 500 [[Gulden|fl]] vom [[3. Dezember]] 1832 an, aus dem Salzburger Lazarett Fond verabfolgt werde. | | Am [[5. September]] [[1830]] wurde er Distriktarzt in [[Mattighofen]] im [[Innviertel|Innkreis]]. In beiden Fällen blieb er im Genuss seines Gehaltes und Personalzulage. Die Regierung fand sich laut Dekret vom [[31. Oktober]] [[1832]] bewogen den Distriktarzt Doktor Lasser auf sein Gesuch die Stelle eines provisorischen Stadtarztes in Salzburg zu verleihen und mit dem ferneren Dekret vom zweiten Jänner [[1833]] zu verordnen, dass unter Einbeziehung seines bisherigen Gehalts ihm der mit der Stadt Arztstelle verbundene Gehalt von 500 [[Gulden|fl]] vom [[3. Dezember]] 1832 an, aus dem Salzburger Lazarett Fond verabfolgt werde. |