| − | Unter den Ceconis entstanden in der Zeit von [[1859]] bis 1932 allein in der Stadt Salzburg 522 Neubauten, von denen ein Großteil nicht nur baulich ausgeführt, sondern von den Ceconis auch geplant wurde. Viele diese Bauten – Ein- und Mehrfamilienhäuser, öffentliche Bauten, Industriebauten in allen Teilen der Stadt, vor allem in den im Zuge der [[Stadterweiterung]] seit [[1860]] aufstrebenden Stadtteilen [[Andräviertel]], [[Schallmoos]], [[Elisabeth-Vorstadt]], sowie am [[Giselakai|Gisela]]-, [[Elisabethkai|Elisabeth]]- und [[Rudolfskai]] – prägten entscheidend den architektonischen Charakter Salzburgs und stehen heute unter Denkmalschutz. Außerhalb der Stadt war das Unternehmen im gesamten [[Salzburg (Bundesland)|Bundesland]] und im angrenzenden Alpenraum aktiv. | + | Unter den Ceconis entstanden in der Zeit von [[1859]] bis 1932 allein in der Stadt Salzburg 522 Neubauten, von denen ein Großteil nicht nur baulich ausgeführt, sondern von den Ceconis auch geplant wurde. Viele diese Bauten – Ein- und Mehrfamilienhäuser, öffentliche Bauten, Industriebauten in allen Teilen der Stadt, vor allem in den im Zuge der [[Neustadt#Geschichte|Stadterweiterung]] seit [[1860]] aufstrebenden Stadtteilen [[Andräviertel]], [[Schallmoos]], [[Elisabeth-Vorstadt]], sowie am [[Giselakai|Gisela]]-, [[Elisabethkai|Elisabeth]]- und [[Rudolfskai]] – prägten entscheidend den architektonischen Charakter Salzburgs und stehen heute unter Denkmalschutz. Außerhalb der Stadt war das Unternehmen im gesamten [[Salzburg (Bundesland)|Bundesland]] und im angrenzenden Alpenraum aktiv. |
| | Zum Unternehmen gehörten ein [[Konglomerat]]<nowiki>steinbruch</nowiki> auf dem [[Rainberg]] in der [[Riedenburg]], eine Ziegelei in [[Hallwang]], ein Kalkwerk in [[Grödig]], ein Gipswerk in [[Scheffau am Tennengebirge|Scheffau]] sowie eine Bildhauerwerkstatt und eine Großtischlerei. Durch diese angeschlossenen Betriebe konnte der Großteil der benötigten Baumaterialien selbst hergestellt werden, wodurch die Firma von Zulieferbetrieben unabhängig war. Die Erzeugung von Bauteilen (Kanalröhren, Kamine) in Steinguss – eine Erfindung Jacob Ceconis – machte ihn selbst weithin bekannt und die Baufirma lange Jahre konkurrenzlos. Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert beschäftigte die Firma Valentin Ceconi & Sohn weit mehr als 1 000 Arbeiter und Angestellte. | | Zum Unternehmen gehörten ein [[Konglomerat]]<nowiki>steinbruch</nowiki> auf dem [[Rainberg]] in der [[Riedenburg]], eine Ziegelei in [[Hallwang]], ein Kalkwerk in [[Grödig]], ein Gipswerk in [[Scheffau am Tennengebirge|Scheffau]] sowie eine Bildhauerwerkstatt und eine Großtischlerei. Durch diese angeschlossenen Betriebe konnte der Großteil der benötigten Baumaterialien selbst hergestellt werden, wodurch die Firma von Zulieferbetrieben unabhängig war. Die Erzeugung von Bauteilen (Kanalröhren, Kamine) in Steinguss – eine Erfindung Jacob Ceconis – machte ihn selbst weithin bekannt und die Baufirma lange Jahre konkurrenzlos. Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert beschäftigte die Firma Valentin Ceconi & Sohn weit mehr als 1 000 Arbeiter und Angestellte. |