| − | Über die Biologie der Art liegen aus Salzburg keine Angaben vor. In Nordbayern wurden die auffällig dunklen Raupen in einem Gemeinschaftsnest an Schlehe (''[[Prunus spinosa]]'') gefunden ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2012). Sie sollen aber auch an den Blättern von Zwetschken (''[[Prunus domestica]]'') fressen (Hannemann 1977). Ob sie auch an Traubenkirschen (''[[Prunus padus]]'') vorkommen, ist allerdings zweifelhaft, da Verwechslungen der Raupen mit ''[[Yponomeuta evonymella]]'' möglich sind. Nach den Funden der [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] zu urteilen, besitzt die Art, wie ihre Verwandten, eine hohes Potential zur Ausbreitung. Da Futterpflanzen ebenfalls in Salzburg weit verbreitet sind, kann ''Y. padella'' bei uns als ungefährdet angesehen werden. | + | Über die Biologie der Art liegen aus Salzburg keine Angaben vor. In Nordbayern wurden die auffällig dunklen Raupen in einem Gemeinschaftsnest an Schlehe (''[[Prunus spinosa]]'') gefunden ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2025). Sie sollen aber auch an den Blättern von Zwetschken (''[[Prunus domestica]]'') fressen (Hannemann 1977) sowie einigen weiteren ''Prunus''- und ''Crataegus''-Arten und sogar an ''[[Sorbus aucuparia]]'' (Lepiforum 2025). Ob sie auch an Traubenkirschen (''[[Prunus padus]]'') vorkommen, ist allerdings höchst zweifelhaft, da Verwechslungen der Raupen mit sehr wahrscheinlich sind. Nach den Funden der Imagines zu urteilen besitzt die Art, wie ihre Verwandten, eine hohes Potential zur Ausbreitung. Da Nahrungspflanzen ebenfalls in Salzburg weit verbreitet sind, kann ''Y. padella'' bei uns als ungefährdet angesehen werden (Einstufung LC nach Embacher et al. 2025). |