| | Der 62-Jährige (2025) fotografiert seit seinem 19. Lebensjahr mit Begeisterung, ist aber kein gelernter [[Fotograf]]. Er war Kfz-Techniker-Meister und hatte drei Jahrzehnte lang einen Betrieb, der Expeditionsfahrzeuge umbaute und ausstattete. Immer wieder war er damit auch selbst in der Sahara unterwegs und fotografierte. Tiere waren damals noch weniger das Motiv. Dafür fehlte ihm die Zeit, die die Wildtierfotografie erfordert. [[2018]] verkaufte Hesch dann seinen Betrieb, um sich seinen Traum von der Tierfotografie zu erfüllen. Er machte die Jagdprüfung und erlernte die Falknerei, um mehr über das Verhalten der Tiere zu erfahren. | | Der 62-Jährige (2025) fotografiert seit seinem 19. Lebensjahr mit Begeisterung, ist aber kein gelernter [[Fotograf]]. Er war Kfz-Techniker-Meister und hatte drei Jahrzehnte lang einen Betrieb, der Expeditionsfahrzeuge umbaute und ausstattete. Immer wieder war er damit auch selbst in der Sahara unterwegs und fotografierte. Tiere waren damals noch weniger das Motiv. Dafür fehlte ihm die Zeit, die die Wildtierfotografie erfordert. [[2018]] verkaufte Hesch dann seinen Betrieb, um sich seinen Traum von der Tierfotografie zu erfüllen. Er machte die Jagdprüfung und erlernte die Falknerei, um mehr über das Verhalten der Tiere zu erfahren. |
| − | Hesch lebt inzwischen von seinem neuen Beruf. Er veranstaltet Workshops für Tierfotografie und hält Vorträge. So ist er am [[29. Jänner]] [[2026]] mit einem Multimediavortrag im [[Kultur- und Veranstaltungszentrum K.U.L.T. ]] in Hof zu Gast. Für private Jäger, die eine Erinnerung haben wollen und sich das leisten, dokumentiert er mehrere Tage lang deren Jagdausflüge mit der Kamera. Das Hauptgeschäft sei aber die Organisation von Tierfotoreisen, sagt er. Die Kundschaft bestehe mittlerweile etwa zur Hälfte aus Frauen. Auch viele Geschäftsleute seien bei den Reisen dabei. Da merke man, wie sie zur Ruhe kommen würden. Damit den Gästen etwas geboten werden kann, braucht Hesch gute Kontakte, vor allem zu Jägern. In Schottland zum Beispiel habe er einen Partner, bei dem er zu 99 Prozent einen Fischadler bei der Jagd am Wasser erwische. Da meistens im Morgengrauen bei wenig Licht fotografiert wird, braucht man ausgezeichnete Ausrüstung. Hesch verwendet Objektive mit Brennweiten von 400 oder 800 Millimetern, die rund 15.000 Euro kosten. "Mittlerweile gibt es aber auch schon sehr gutes Gerät für Hobbyfotografen um 3.000 Euro." | + | Hesch lebt inzwischen von seinem neuen Beruf. Er veranstaltet Workshops für Tierfotografie und hält Vorträge. So ist er am [[29. Jänner]] [[2026]] mit einem Multimediavortrag im [[Kultur- und Veranstaltungszentrum K.U.L.T.]] in Hof zu Gast. Für private Jäger, die eine Erinnerung haben wollen und sich das leisten, dokumentiert er mehrere Tage lang deren Jagdausflüge mit der Kamera. Das Hauptgeschäft sei aber die Organisation von Tierfotoreisen, sagt er. Die Kundschaft bestehe mittlerweile etwa zur Hälfte aus Frauen. Auch viele Geschäftsleute seien bei den Reisen dabei. Da merke man, wie sie zur Ruhe kommen würden. Damit den Gästen etwas geboten werden kann, braucht Hesch gute Kontakte, vor allem zu Jägern. In Schottland zum Beispiel habe er einen Partner, bei dem er zu 99 Prozent einen Fischadler bei der Jagd am Wasser erwische. Da meistens im Morgengrauen bei wenig Licht fotografiert wird, braucht man ausgezeichnete Ausrüstung. Hesch verwendet Objektive mit Brennweiten von 400 oder 800 Millimetern, die rund 15.000 Euro kosten. "Mittlerweile gibt es aber auch schon sehr gutes Gerät für Hobbyfotografen um 3.000 Euro." |