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=== Eine Tochter ===
 
=== Eine Tochter ===
Franziska Kobler bekam ein Kind, [[Zäzilia Amalia Kobler]], mit (dem in der Geburtsurkunde "nicht eingetragenen") Francesco Filastro Castelli (* 17. Juni 1796 in Brescia, Lombardei; † 20. April 1832 ebenda)<ref>Er lässt 1825 zwei kleine Miniaturen malen; vgl. Abbildung.</ref>; Zäzilia Amalia wird am 13. Mai 1821 in der Stadt Salzburg geboren<ref>Geburts- und Taufschein des [[Stadtpfarrkirche St. Andrä|Stadtpfarramts St. Andrä]] in Salzburg</ref>. Der "Oberlieutenant im Genie Korps" ist mit ihr verlobt, will aber mit der Heirat warten, bis er Frau und Kind versorgen könne. Als Landvermesser beim Militär verdient er nicht ausreichend. Rührende Briefe z. B. an "Fräulein Malli Kobler. Im Gasthofe zur Hölle Judengasse Nr. 67. Salzburg" belegen seine Fürsorge für Frau und Kind; bevor er die ersehnte Beförderung zum Hauptmann bekommt, wird er krank und stirbt.  
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Franziska Kobler bekam ein Kind, verheiratet Schlegel, [[Zäzilia Amalia Schlegel]], mit (dem in der Geburtsurkunde "nicht eingetragenen") Francesco Filastro Castelli (* 17. Juni 1796 in Brescia, Lombardei; † 20. April 1832 ebenda)<ref>Er lässt 1825 zwei kleine Miniaturen malen; vgl. Abbildung.</ref>; Zäzilia Amalia wird am 13. Mai 1821 in der Stadt Salzburg geboren<ref>Geburts- und Taufschein des [[Stadtpfarrkirche St. Andrä|Stadtpfarramts St. Andrä]] in Salzburg</ref>. Der "Oberlieutenant im Genie Korps" ist mit ihr verlobt, will aber mit der Heirat warten, bis er Frau und Kind versorgen könne. Als Landvermesser beim Militär verdient er nicht ausreichend. Rührende Briefe z. B. an "Fräulein Malli Kobler. Im Gasthofe zur Hölle Judengasse Nr. 67. Salzburg" belegen seine Fürsorge für Frau und Kind; bevor er die ersehnte Beförderung zum Hauptmann bekommt, wird er krank und stirbt.  
    
Ein Brief des Vaters aus Brescia vom 26. November 1832 sagt u. a.: ''Der unglückliche Franz starb den 20 April d. J. in dem Hause seiner Schwester. [...] er starb ohne eine schriftliche oder mündliche Anordnung treffen zu können. – Aber da das Unglück nie allein kommt, muß ich Ihnen bemerken, daß das Geld welches er hatte nach seinem Tode sich nicht mehr vorfand [...]''. Vom späteren Ehemann der Zäzilia Amalia, Richard Schlegel, liegen Briefe vor, u. a. 1845 an "Fräulein Fräulein Amalia Castelli Wohlgeboren in der Hölle".<ref>Vgl. [[Kobler-Spängler-Briefe]]; die Briefe sind ein Teil davon.</ref>
 
Ein Brief des Vaters aus Brescia vom 26. November 1832 sagt u. a.: ''Der unglückliche Franz starb den 20 April d. J. in dem Hause seiner Schwester. [...] er starb ohne eine schriftliche oder mündliche Anordnung treffen zu können. – Aber da das Unglück nie allein kommt, muß ich Ihnen bemerken, daß das Geld welches er hatte nach seinem Tode sich nicht mehr vorfand [...]''. Vom späteren Ehemann der Zäzilia Amalia, Richard Schlegel, liegen Briefe vor, u. a. 1845 an "Fräulein Fräulein Amalia Castelli Wohlgeboren in der Hölle".<ref>Vgl. [[Kobler-Spängler-Briefe]]; die Briefe sind ein Teil davon.</ref>