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| | Die Idee, bäuerliche Bio-Spezialitäten zu sammeln und unter dem Logo der lachenden Sonne überregional und international zu vermarkten, war Ausgangspunkt für Geschäftsführer und Inhaber Johannes Gutmann. Als Firmenstandort wurde 1992 ein alter Bauernhof in Sprögnitz angekauft und zu einem professionell organisierten Produktions- und Verteilungszentrum ausgebaut, welches über die Jahre laufend erweitert und modernisiert wurde. | | Die Idee, bäuerliche Bio-Spezialitäten zu sammeln und unter dem Logo der lachenden Sonne überregional und international zu vermarkten, war Ausgangspunkt für Geschäftsführer und Inhaber Johannes Gutmann. Als Firmenstandort wurde 1992 ein alter Bauernhof in Sprögnitz angekauft und zu einem professionell organisierten Produktions- und Verteilungszentrum ausgebaut, welches über die Jahre laufend erweitert und modernisiert wurde. |
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| − | 2010 waren es dann bereits über 150 Bauern, die Gutmanns Aufruf gefolgt waren. {{PAGENAME}} beschäftigt 2010 am Firmenstandort Sprögnitz rund 130 Mitarbeiter und vertreibt seine Produkte mittlerweile auch über eine eigene Franchise-Kette mit den Standorten [[Sonnentor Salzburg]], Wien, Krems, Linz-Urfahr, Sprögnitz, St. Pölten und Zwettl. | + | 2010 waren es dann bereits über 150 Bauern, die Gutmanns Aufruf gefolgt waren. {{PAGENAME}} beschäftigt 2010 am Firmenstandort Sprögnitz rund 130 Mitarbeiter und vertreibt seine Produkte mittlerweile auch über eine eigene Franchise-Kette mit den Standorten Salzburg, Wien, Krems, Linz-Urfahr, Sprögnitz, St. Pölten und Zwettl. |
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| | Sonnentor ist heute in Österreich mit einem Marktanteil von 50 Prozent im Fachhandel (Kräuter und Gewürze, ohne Lebensmittelhandel) Marktführer. In Deutschland gehört das Unternehmen mit 25 Prozent Marktanteil zu den Top 3. Während der Waldviertler Bio-Experte im Gründungsjahr 1988 noch von drei Bio-Kräuterbauern mit Mohn und Kümmel beliefert wurde, versorgt heute eine über 150 Bio-Bauern große österreichische Sonnentor Bauern-Familie den Kräuter- und Gewürzprofi mit hochwertigen Rohstoffen. In Anbauprojekten in Tschechien, Rumänien und Albanien setzt Sonnentor seine Philosophie der nachhaltigen regionalen Entwicklung konsequent fort. 1992 gründete Sonnentor eine erste Tochterfirma in Tschechien, 1999 lief ein Anbauprojekt in Rumänien an, das 2006 um eine Vertriebspartnerschaft ergänzt wurde. Für sein großes kommunikatives Engagement in Osteuropa wurde Sonnentor 2010 mit dem neuland Award, der von ecoplus International verliehen wurde, ausgezeichnet. | | Sonnentor ist heute in Österreich mit einem Marktanteil von 50 Prozent im Fachhandel (Kräuter und Gewürze, ohne Lebensmittelhandel) Marktführer. In Deutschland gehört das Unternehmen mit 25 Prozent Marktanteil zu den Top 3. Während der Waldviertler Bio-Experte im Gründungsjahr 1988 noch von drei Bio-Kräuterbauern mit Mohn und Kümmel beliefert wurde, versorgt heute eine über 150 Bio-Bauern große österreichische Sonnentor Bauern-Familie den Kräuter- und Gewürzprofi mit hochwertigen Rohstoffen. In Anbauprojekten in Tschechien, Rumänien und Albanien setzt Sonnentor seine Philosophie der nachhaltigen regionalen Entwicklung konsequent fort. 1992 gründete Sonnentor eine erste Tochterfirma in Tschechien, 1999 lief ein Anbauprojekt in Rumänien an, das 2006 um eine Vertriebspartnerschaft ergänzt wurde. Für sein großes kommunikatives Engagement in Osteuropa wurde Sonnentor 2010 mit dem neuland Award, der von ecoplus International verliehen wurde, ausgezeichnet. |
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| | ==Sonnentor und Salzburg== | | ==Sonnentor und Salzburg== |
| − | Seit 2008 gibt es auch in Salzburg in der [[Münzgasse]] 2 ein [[Sonnentor Salzburg]].
| + | Neben einem Franchise-Geschäft, dem [[Sonnentor Salzburg]], sind die Produkte von Sonnentor auch in anderen Salzburger Geschäften erhältlich, z. B. im [[Reformhaus Biothek Bock]] in der [[Stadt Salzburg]]. |
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| | ==Zahlen== | | ==Zahlen== |
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| | ==Herkunft der Produkte== | | ==Herkunft der Produkte== |
| − | Aber nicht nur im Vertrieb, auch im Einkauf sind die ost- und südosteuropäischen Länder wichtige Partner. 35 Prozent der Rohstoffe bezieht das Sprögnitzer Unternehmen aus dem Ausland, wobei auch hier der faire Umgang mit Vertragspartnern und das nachhaltige | + | Aber nicht nur im Vertrieb, auch im Einkauf sind die ost- und südosteuropäischen Länder wichtige Partner. 35 Prozent der Rohstoffe bezieht das Sprögnitzer Unternehmen aus dem Ausland, wobei auch hier der faire Umgang mit Vertragspartnern und das nachhaltige Wirtschaften das Um und Auf sind. Sonnentor tritt damit den Beweis an, dass wirtschaftlicher Erfolg und ein umsichtiger und schonender Umgang mit den Ressourcen zwei Seiten derselben Medaille sein können. In Tschechien, Albanien und Rumänien beispielsweise gibt es Anbauprojekte, wo mit Bauern vor Ort gemeinsam ein Standard für die Anpflanzung und die Qualität der Rohstoffe entwickelt wird. |
| − | Wirtschaften das Um und Auf sind. SONNENTOR tritt damit den Beweis an, dass wirtschaftlicher Erfolg und ein umsichtiger und schonender Umgang mit den Ressourcen zwei Seiten derselben Medaille sein können. In Tschechien, Albanien und Rumänien | |
| − | beispielsweise gibt es Anbauprojekte, wo mit Bauern vor Ort gemeinsam ein Standard für die Anpflanzung und die Qualität der Rohstoffe entwickelt wird. | |
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| − | ==Projekte==
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| − | Neben bereits mehreren Lager-, Erzeugungs- und Verpackungshallen (die alle übrigens Namen haben) bei der Firmenzentrale in Sprögnitz entstand 2010 eine neue Halle mit und 1.000 m² Lagerfläche und 800 m² Fläche für die Aufbereitung der Produkte. Zweites Großprojekt ist der Bau eines neuen Geschäfts- und Bürogebäudes, das im Frühjahr 2011 eröffnet werden soll.
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| | ==Quellen== | | ==Quellen== |
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| | <references/> | | <references/> |
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| | + | [[Kategorie:Wirtschaft]] |
| | [[Kategorie:Unternehmen]] | | [[Kategorie:Unternehmen]] |