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Zur Sicherstellung einer geordneten Holzwirtschaft wurde [[1509]] mit einer „Waldmeisterstelle“ eines der ersten Forstämter Mitteleuropas eingerichtet und das [[1529]] erstellte „Waldbuch“ schrieb bereits die nachhaltige Bewirtschaftung für die Salinenwälder vor. Die Besitzverhältnisse an den Waldgebieten wurden [[1525]] durch das so genannte „Landgebot“ in [[Mühldorf]] am Inn geklärt und [[1781]] durch einen Vertrag noch einmal bestätigt. Im Jahre [[1805]] ging neben anderen Gebieten das [[Glemmtal]] (Saalbach-Hinterglemm) für die [[Saalforste]] verloren.  Bis ins [[19. Jahrhundert]] lebte der überwiegende Teil der Bevölkerung im [[Pinzgau]]er [[Saalachtal]] von der Holzarbeit für die Reichenhaller Saline.  
 
Zur Sicherstellung einer geordneten Holzwirtschaft wurde [[1509]] mit einer „Waldmeisterstelle“ eines der ersten Forstämter Mitteleuropas eingerichtet und das [[1529]] erstellte „Waldbuch“ schrieb bereits die nachhaltige Bewirtschaftung für die Salinenwälder vor. Die Besitzverhältnisse an den Waldgebieten wurden [[1525]] durch das so genannte „Landgebot“ in [[Mühldorf]] am Inn geklärt und [[1781]] durch einen Vertrag noch einmal bestätigt. Im Jahre [[1805]] ging neben anderen Gebieten das [[Glemmtal]] (Saalbach-Hinterglemm) für die [[Saalforste]] verloren.  Bis ins [[19. Jahrhundert]] lebte der überwiegende Teil der Bevölkerung im [[Pinzgau]]er [[Saalachtal]] von der Holzarbeit für die Reichenhaller Saline.  
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Im Jahre [[1829]] wurde zwischen [[Österreich]] und [[Bayern]] die [[Salinenkonvention]] vereinbart, welche den bayerischen Waldbesitz auf österreichischem Gebiet bestätigte. Das erste „Königlich Bayerische Forstamt auf  k.u.k. österreichischem Gebiet“ war im [[Grubhof]] nahe [[St. Martin bei Lofer]] untergebracht. Die drei bayerischen Forstreviere [[Unkental]], [[Saalachtal]] und [[Leogangtal]] wurden [[1868]] dem Forstamt Reichenhall unterstellt.  
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Im Jahre [[1829]] wurde zwischen [[Österreich]] und [[Bayern]] die [[Salinenkonvention]] vereinbart, welche den bayerischen Waldbesitz auf österreichischem Gebiet bestätigte. Das erste „Königlich Bayerische Forstamt auf  k.u.k. österreichischem Gebiet“ war im [[Grubhof]] nahe [[St. Martin bei Lofer]] untergebracht. Die drei bayerischen Forstreviere [[Unken]]tal, [[Saalachtal]] und [[Leogang]]tal wurden [[1868]] dem Forstamt Reichenhall unterstellt.  
    
Ab [[1885]] verwalteten die neuen Forstämter in [[St. Martin bei Lofer]], Unken und Leogang die Saalforste. [[1911]] stellte man die Energieversorgung der Saline auf Kohle um, die Holztrift auf der Saalach kam dadurch fast vollständig zum Erliegen. 1958 trat eine erneuerte Fassung der Salinenkonvention in Kraft. Seit der Forstverwaltungsreform von 2005, die zur Auflösung aller bayerischen Forstämter führte, bewirtschaftet der Forstbetrieb Bayerische Saalforsten in St. Martin bei Lofer die etwa 18.500 Hektar großen Waldungen.
 
Ab [[1885]] verwalteten die neuen Forstämter in [[St. Martin bei Lofer]], Unken und Leogang die Saalforste. [[1911]] stellte man die Energieversorgung der Saline auf Kohle um, die Holztrift auf der Saalach kam dadurch fast vollständig zum Erliegen. 1958 trat eine erneuerte Fassung der Salinenkonvention in Kraft. Seit der Forstverwaltungsreform von 2005, die zur Auflösung aller bayerischen Forstämter führte, bewirtschaftet der Forstbetrieb Bayerische Saalforsten in St. Martin bei Lofer die etwa 18.500 Hektar großen Waldungen.

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