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Die '''Bayerischen Saalforste''' dienten früher der Versorgung der [[Saline Reichenhall]] mit Brennholz.
 
Die '''Bayerischen Saalforste''' dienten früher der Versorgung der [[Saline Reichenhall]] mit Brennholz.
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==Geschichte==
 
==Geschichte==
   
Eine ausreichende Versorgung der [[Reichenhaller Saline]] mit Brennholz war bis zur Umstellung auf Kohle im Jahre 1911 Vorraussetzung für eine rentable Salzerzeugung. Das erforderliche Holz wurde in den Wäldern im Saalachtal geschlagen und auf dem Fluss nach Reichenhall getriftet. Im frühen Mittelalter waren die Wälder um Reichenhall bereits abgeholzt, so dass man die Waldungen Saalach aufwärts im Pinzgau nutzen musste. Seit Anfang des [[12. Jahrhundert]]s intensivierte sich deren Nutzung immer mehr.  
 
Eine ausreichende Versorgung der [[Reichenhaller Saline]] mit Brennholz war bis zur Umstellung auf Kohle im Jahre 1911 Vorraussetzung für eine rentable Salzerzeugung. Das erforderliche Holz wurde in den Wäldern im Saalachtal geschlagen und auf dem Fluss nach Reichenhall getriftet. Im frühen Mittelalter waren die Wälder um Reichenhall bereits abgeholzt, so dass man die Waldungen Saalach aufwärts im Pinzgau nutzen musste. Seit Anfang des [[12. Jahrhundert]]s intensivierte sich deren Nutzung immer mehr.  
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Ab [[1885]] verwalteten die neuen Forstämter in [[St. Martin bei Lofer]], Unken und Leogang die Saalforste. [[1911]] stellte man die Energieversorgung der Saline auf Kohle um, die Holztrift auf der Saalach kam dadurch fast vollständig zum Erliegen. 1958 trat eine erneuerte Fassung der Salinenkonvention in Kraft. Seit der Forstverwaltungsreform von 2005, die zur Auflösung aller bayerischen Forstämter führte, bewirtschaftet der Forstbetrieb Bayerische Saalforsten in St. Martin bei Lofer die etwa 18.500 Hektar großen Waldungen.
 
Ab [[1885]] verwalteten die neuen Forstämter in [[St. Martin bei Lofer]], Unken und Leogang die Saalforste. [[1911]] stellte man die Energieversorgung der Saline auf Kohle um, die Holztrift auf der Saalach kam dadurch fast vollständig zum Erliegen. 1958 trat eine erneuerte Fassung der Salinenkonvention in Kraft. Seit der Forstverwaltungsreform von 2005, die zur Auflösung aller bayerischen Forstämter führte, bewirtschaftet der Forstbetrieb Bayerische Saalforsten in St. Martin bei Lofer die etwa 18.500 Hektar großen Waldungen.
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== Allgemeines ==
 
== Allgemeines ==

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