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==== Brief vom 20. Juli 1851 aus Wien: ====
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==== Brief vom 20. Juli 1851 von Richard Schlegel an Fanny Kobler ====
''Liebe Schwiegermutter! Mit Dank bestätige ich Dir den Empfang von 200 fr C[M]z. Unsere Briefe laufen jetzt langsamer, denn ich erhielt erst gestern Abends Deinen Brief, obschon derselbe am 14 ten von Salzburg abging […]'' … er macht sich Sorgen um das Gehör von Betty; er würde sie gerne untersuchen … nach dem 2. Rigorosum Ende des Monats kommt die "Promotion [unterstrichen], die wird nur an Samstägen abgehalten [siehe jedoch folgende Briefe], weil immer Mehrere zugleich promoviert werden" … Lorinser und er sind und bleiben in Kalksburg, gehen dann nach Wien für die nötigen Vorbereitungen zum Rigorosum … er will Stoff für ein Kleidchen für das Kind mitbringen, ''wenn ich auch jetzt ein ganz armer Teufel geworden bin. Ich werde sparen und thätig seyn, und Alles wieder einbringen'' … Familie Lorinser lässt grüßen … ''Lebe wohl und bleibt gesund, meine kleine Maus küsse herzlich […] Einen Gruß an die Theres u. die Bekannten. Euer aufrichtiger Richard''
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Brief von [[Richard Franz Schlegel]] aus Wien an [[Franziska Kobler]]:<br />
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''Liebe Schwiegermutter! Mit Dank bestätige ich Dir den Empfang von 200 fr C[M]z. Unsere Briefe laufen jetzt langsamer, denn ich erhielt erst gestern Abends Deinen Brief, obschon derselbe am 14 ten von Salzburg abging […]'' … er macht sich Sorgen um das Gehör von Betty; er würde sie gerne untersuchen … nach dem 2. Rigorosum Ende des Monats kommt die Promotion [unterstrichen], ''die wird nur an Samstägen abgehalten'' [siehe jedoch folgende Briefe, Anm.] '', weil immer Mehrere zugleich promoviert werden'' … Lorinser und er sind und bleiben in Kalksburg, gehen dann nach Wien für die nötigen Vorbereitungen zum Rigorosum … er will Stoff für ein Kleidchen für das Kind mitbringen, ''wenn ich auch jetzt ein ganz armer Teufel geworden bin. Ich werde sparen und thätig seyn, und Alles wieder einbringen'' … Familie Lorinser lässt grüßen … ''Lebe wohl und bleibt gesund, meine kleine Maus küsse herzlich […] Einen Gruß an die Theres u. die Bekannten. Euer aufrichtiger Richard''
 
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