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Christine Weinberger ist seit November [[2022]] Obfrau des "Flüchtlingsprojekts Ute Bock" in [[Wien]]-Favoriten. Anfang [[2024]] wurde sie im Alter von knapp 80 Jahren die Leiterin der Institution, die geflüchteten Menschen dabei hilft, in Österreich Fuß zu fassen. Mit Unterkunft, Rechtsberatung, Kinderbetreuung, Essen, Kleidung. Mit Unterstützung bei Behördengängen, dass Kinder einen Schulplatz bekommen, dass die Eltern Deutsch lernen. Und irgendwann sogar Arbeit, eine Wohnung und somit den Einstieg in ein selbstbestimmtes Leben finden.
 
Christine Weinberger ist seit November [[2022]] Obfrau des "Flüchtlingsprojekts Ute Bock" in [[Wien]]-Favoriten. Anfang [[2024]] wurde sie im Alter von knapp 80 Jahren die Leiterin der Institution, die geflüchteten Menschen dabei hilft, in Österreich Fuß zu fassen. Mit Unterkunft, Rechtsberatung, Kinderbetreuung, Essen, Kleidung. Mit Unterstützung bei Behördengängen, dass Kinder einen Schulplatz bekommen, dass die Eltern Deutsch lernen. Und irgendwann sogar Arbeit, eine Wohnung und somit den Einstieg in ein selbstbestimmtes Leben finden.
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Als Ute Bock den Verein im Jahr [[2002]] gründete, war Weinberger Generalkonsulin der [[Republik Österreich]] in Schanghai in [[China]]. Zu dem Zeitpunkt hatte die gebürtige Salzburgerin bereits eine beeindruckende Berufslaufbahn hinter sich. In den [[1960er]]-Jahren lebte sie drei Jahre als Laienhelferin in Südkorea, wo sie an der erfolgreichen Bekämpfung der [[Lepra]] mitwirkte. Ab [[1968]] leitete sie in Wien ein Heim für Geflüchtete aus der [[Tschechoslowakei]]. Von [[1970]] bis [[1980]] arbeitete sie mit schwerstbehinderten Kindern und schwer erziehbaren Jugendlichen in Maria Lanzendorf südlich von Wien und erweiterte die Einrichtungen des [[Caritas]]-Standortes um einige Bereiche. Parallel dazu begann sie die Ausbildung zur Sozialarbeiterin. Es folgte der Eintritt in den diplomatischen Dienst. Zuerst in der [[Schweiz]], dann in [[Frankreich]]. Sie kümmerte sich um inhaftierte Drogendealer genauso wie um verirrte Touristen, gestrandete ''Au-pairs'' und verarmte Auswanderer. Nach Paris folgten fünf Jahre am Konsulat in Südkorea, kurz Wien und danach Schanghai. Anschließend war sie in der Entwicklungszusammenarbeit in Bhutan tätig, bevor sie [[2009]] in Pension gegangen ist.
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Als Ute Bock den Verein im Jahr [[2002]] gründete, war Weinberger Generalkonsulin der [[Republik Österreich]] in Schanghai in [[China]]. Zu dem Zeitpunkt hatte die gebürtige Salzburgerin bereits eine beeindruckende Berufslaufbahn hinter sich. In den [[1960er]]-Jahren lebte sie drei Jahre als Laienhelferin in der [[Republik Korea]], wo sie an der erfolgreichen Bekämpfung der [[Lepra]] mitwirkte. Ab [[1968]] leitete sie in Wien ein Heim für Geflüchtete aus der [[Tschechoslowakei]]. Von [[1970]] bis [[1980]] arbeitete sie mit schwerstbehinderten Kindern und schwer erziehbaren Jugendlichen in Maria Lanzendorf südlich von Wien und erweiterte die Einrichtungen des [[Caritas]]-Standortes um einige Bereiche. Parallel dazu begann sie die Ausbildung zur Sozialarbeiterin. Es folgte der Eintritt in den diplomatischen Dienst. Zuerst in der [[Schweiz]], dann in [[Frankreich]]. Sie kümmerte sich um inhaftierte Drogendealer genauso wie um verirrte Touristen, gestrandete ''Au-pairs'' und verarmte Auswanderer. Nach Paris folgten fünf Jahre am Konsulat der Republik Korea, kurz Wien und danach Schanghai. Anschließend war sie in der Entwicklungszusammenarbeit in Bhutan tätig, bevor sie [[2009]] in Pension gegangen ist.
    
Doch [[2015]], als über Europa die [[Flüchtlingsbewegung 2015|Flüchtlings]]  hereinbrach, war es vorbei mit dem Pensionsdasein. Sie erfuhr, eher zufällig, vom Projekt Ute Bocks in Wien in der Zohmanngasse 28. Zunächst hatte sie sich um ein paar Familien gekümmert. Doch ihr Organisationstalent machte schnell die Runde. Ein Jahr später saß sie im Vorstand des Vereins. "Ute Bock war eine tolle Person." schildert Christine Weinberger. Aber Ute Bock war auch schon sehr krank. Die Zustände in dem vierstöckigen Gebäude "eine Katastrophe" und es gab keine Buchführung. Die "Christl" musste es wieder richten. und sagte 2024, dass es dem Projekt heute sehr gut geht. Man finanziere sich zu drei Vierteln aus Spenden. Doch die werden nicht gerade mehr. Ihre Tätigkeit übt Weinberger ehrenamtlich aus.
 
Doch [[2015]], als über Europa die [[Flüchtlingsbewegung 2015|Flüchtlings]]  hereinbrach, war es vorbei mit dem Pensionsdasein. Sie erfuhr, eher zufällig, vom Projekt Ute Bocks in Wien in der Zohmanngasse 28. Zunächst hatte sie sich um ein paar Familien gekümmert. Doch ihr Organisationstalent machte schnell die Runde. Ein Jahr später saß sie im Vorstand des Vereins. "Ute Bock war eine tolle Person." schildert Christine Weinberger. Aber Ute Bock war auch schon sehr krank. Die Zustände in dem vierstöckigen Gebäude "eine Katastrophe" und es gab keine Buchführung. Die "Christl" musste es wieder richten. und sagte 2024, dass es dem Projekt heute sehr gut geht. Man finanziere sich zu drei Vierteln aus Spenden. Doch die werden nicht gerade mehr. Ihre Tätigkeit übt Weinberger ehrenamtlich aus.

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