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Quellen "Salzburger Landeskorrespondenz" berücksichtigt, besonders Korrektur des Gründungsjahrs
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Zweck des Komitees ist es, die Landesregierung in Angelegenheiten der wissenschaftlichen Dokumentation und Bearbeitung kunst- und kulturhistorisch bedeutsamer Nachlässe zu beraten und bei der Auffindung, Wiedergewinnung und Rückführung ehemals in Salzburger Besitz befindlicher Kunstschätze zu unterstützen.
 
Zweck des Komitees ist es, die Landesregierung in Angelegenheiten der wissenschaftlichen Dokumentation und Bearbeitung kunst- und kulturhistorisch bedeutsamer Nachlässe zu beraten und bei der Auffindung, Wiedergewinnung und Rückführung ehemals in Salzburger Besitz befindlicher Kunstschätze zu unterstützen.
 
==Organisation==
 
==Organisation==
Das Komitee vereinigt unter dem Vorsitz von Prof. Dr. [[Karl Heinz Ritschel]] die Direktoren der Salzburger Museen und Archive. Die Geschäftsführung liegt bei der Präsidialabteilung des [[Amt der Salzburger Landesregierung|Amtes der Salzburger Landesregierung]].
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Das Komitee vereinigt seit seiner Gründung unter dem Vorsitz von Prof. Dr. [[Karl Heinz Ritschel]] die Direktoren der Salzburger Museen, Sammlungen und Archive. Mindestens vier Mal jährlich versammelt es sich, um neue und geplante Vorhaben zu besprechen.<ref name="LK1997">''200 Salzburger Kulturschätze kehrten bereits heim. Um rund 20 Millionen Schilling wurden auf Empfehlung des Komitees für Salzburger Kulturschätze Kunstwerke angekauft.'' In: [[Salzburger Landeskorrespondenz]][http://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=15007 , 22. August 1997]</ref> Die Geschäftsführung liegt beim [[Amt der Salzburger Landesregierung]].
 
==Geschichte==
 
==Geschichte==
Das Komitee wurde im Jahr [[1968]] auf persönliche Initiative [[Landeshauptmann]] [[Wilfried Haslauer senior|Dr. Wilfried Haslauer]]s gegründet.  
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Das Komitee wurde am [[29. Juni]] [[1978]]<ref name="LK1998">''Blick auf die Salzburger Kulturgeschichte. Dokumentation zum 20jährigen Bestehen des "Komitees für Salzburger Kulturschätze" erschienen''. In: Salzburger Landeskorrespondenz[http://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=17447 , 29. Juni 1998]</ref> auf persönliche Initiative [[Landeshauptmann]] [[Wilfried Haslauer senior|Dr. Wilfried Haslauer]]s gegründet.  
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Im Laufe der vergangenen 25 Jahre konnten über 150 Kunstwerke im Gesamtwert von rund 3&nbsp;Millionen Euro für öffentliche Sammlungen im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] erworben werden.
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Das Land Salzburg stellte dafür jährlich 900.000 Schilling zur Verfügung.<ref name="LK1997"/> Im Laufe der folgenden zwei Jahrzehnte konnten über 200 Kunstwerke im Gesamtwert von rund 3&nbsp;Millionen Euro<ref name="LK1998"/> für öffentliche Sammlungen im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] erworben werden.
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Sie wurden großteils Museen als Dauerleihgaben zur Verfügung gestellt. Von Gemälden über Heiligenfiguren und Kleinplastiken bis hin zu Prunkstücken heimischer Handwerkskunst reicht das Spektrum der angekauften Gegenstände. Die wohl "berühmteste" Erwerbung des Komitees ist ein gotischer Altar, der sogenannte "[[Embacher Altar]]". Er wurde um sechs Millionen Schilling auf einer Antiquitätenmesse in Wien erstanden und fand seine neue Heimat im [[Salzburger Museum Carolino-Augusteum]], wo der Großteil der Ausstellungsobjekte zu besichtigen ist. Einige befinden sind auch im [[Chiemseehof]].<ref name="LK1997"/>
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==Literatur==
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* [[Peter Husty]], ''Salzburger Kulturschätze. Dokumentation zum zwanzigjährigen Bestand des "Komitees für Salzburger Kulturschätze"''. 17.&nbsp;Ergänzungsband der [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]. Eigenverlag der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde|Gesellschaft]], Salzburg 1998.
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==Quellen==
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:* [http://www.salzburg.gv.at/wiss_kulturschaetze Land Salzburg > Komitee für Salzburger Kulturschätze]
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<references/>
 
[[Kategorie:Verwaltung]]
 
[[Kategorie:Verwaltung]]
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[[Kategorie:Kunst]]