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Die '''von Kleimayrn'''
(andere Schreibweisen: ''von Klei''<nowiki></nowiki>'''''n'''''<nowiki></nowiki>''mayrn'', ''von Klei''<nowiki></nowiki>'''''en'''''<nowiki></nowiki>''mayrn'', ''von Kleinmayr'') waren eine Familie des [[Salzburger Adel|Salzburger Beamtenadel]]s.

==Überblick==
Die Familie stammte aus [[Württemberg|Oberschwaben]], wo Mathias Kleimayr Sekretär des [[Benediktinerorden|Benediktiner]]<nowiki></nowiki>stifts Ochsenhausen<ref>Vgl. den [[Wikipedia]]-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Ochsenhausen Ochsenhausen.]</ref> war.

Dessen Söhne studierten an der [[Benediktineruniversität Salzburg]] und blieben hier. Der eine, Christof (* [[1617]], † [[1650]]), Prior des Benediktinerstiftes [[St. Peter]], der andere, Franz Thomas (* [[1619]], † [[1675]]<!--verh. mit Katharina, der Tochter seines Vorgängers Reichart KARL-->), wurde Hofrichter des Stiftes.

Von der nächsten Generation an waren die Kleimayrns hochfürstlich salzburgische Beamte, z.&nbsp;B. als [[Pfleger]] von [[Kropfsberg]].

Der bedeutendste Vertreter der Familie war [[Johann Franz Thaddäus von Kleimayrn]] (* [[1733]], † [[1805]]), salzburgischer Rat, Archivar, [[Hofrat]]s<nowiki></nowiki>direktor, interimistischer [[Salzburger Hofkanzler|Hofkanzler]], Präsident der Obersten Justizstelle und Staatsratsmitglied sowie Verfasser des historischen Werkes „Iuvavia“ ([[1784]]). Sein Bruder mit dem Klosternamen [[Johann Damaszen von Kleimayrn|Johann Damaszen]] (* [[1735]], † [[1810]]) war Benediktiner, zeitweise Rektor der Universität Salzburg und zuletzt Abt des Benediktinerstiftes Wessobrunn<ref>Vgl. den Wikipedia-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Wessobrunn#Kloster_Wessobrunn Wessobrunn.]</ref> ([[Oberbayern]]). Sein weiterer Bruder [[Rupert von Kleimayrn|Rupert]] (* [[1746]], † [[1814]]) war [[Pfleger]] von [[Pfleggericht Wartenfels|Wartenfels (Thalgau)]] und Verfasser der von [[Franz Martin]] edierten Familienchronik. Ein anderer Bruder, Vital (* [[1747]], † [[1828]]), war [[Reich#k._k.|k.&nbsp;k.]]&nbsp;Feldmarschall-Leutnant.

Nur Johann Franz Thaddäus setzte das Geschlecht fort. Seine Tochter Josefa (* [[1765]], † [[1842]]) heiratete [[Franz Michael Vierthaler]]. Sein Sohn [[Hieronymus von Kleimayrn|Hieronymus]] (* [[1772]], † [[1852]]), Salzburger Stadtsyndikus und zuletzt Präsident des [[NÖ|Niederösterreichischen]] Merkantil- und Wechselgerichts (verheiratet mit einer Gräfin [[Plaz]]), wurde von [[Franz Joseph I.|Kaiser Franz Joseph]] in den Freiherrenstand erhoben. Seine Tochter Barbara (* [[1793]], † [[1865]]) wirkte an den [[Mitteilungen_der_Gesellschaft_für_Salzburger_Landeskunde_1860-1900#MGSLK_2.2C_1861.2F62|Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] mit.

Mit einem weiteren Hieronymus − dem III. − starb das Geschlecht im Jahr [[1892]] im Mannesstamm aus.

==Quelle==
*[[Franz Martin]]: ''Die Familienchronik derer von Kleimayrn'', in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 1901-1940|Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde (MGSLK)]] [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=19230003&zoom=2&seite=00000067 63, 1923, S.&nbsp;67-127][mit Stammbaum [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=19230003&zoom=2&seite=00000067 63, 1923, S.&nbsp;126&nbsp;f.]<nowiki></nowiki>]

==Fußnoten==
<references/>
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Kleimayrn]]

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