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Im [[Reich#Deutsches Reich|Deutschen Reich]] wurden nach der [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Machtergreifung im Mai 1933 die gewerkschaftseigenen Wohnungsunternehmen enteignet und der Deutschen Arbeitsfront unterstellt, die die einzelnen Unternehmen im Jahr [[1939]] jeweils in "[[Neue Heimat]]" umbenannte.<ref name="Wikipedia">[https://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Heimat Wikipedia-Artikel "Neue Heimat"]</ref><ref> Zum Folgenden siehe auch den Artikel "[[Neue Heimat]]"</ref>
 
Im [[Reich#Deutsches Reich|Deutschen Reich]] wurden nach der [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Machtergreifung im Mai 1933 die gewerkschaftseigenen Wohnungsunternehmen enteignet und der Deutschen Arbeitsfront unterstellt, die die einzelnen Unternehmen im Jahr [[1939]] jeweils in "[[Neue Heimat]]" umbenannte.<ref name="Wikipedia">[https://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Heimat Wikipedia-Artikel "Neue Heimat"]</ref><ref> Zum Folgenden siehe auch den Artikel "[[Neue Heimat]]"</ref>
 
   
 
   
Nach dem [[Anschluss]] [[Österreich]]s ([[1938]]) wurden solche Unternehmen auch Österreich gegründet, in Salzburg am [[27. Oktober]] [[1939]] (dieser Tag wird als Gründungsdatum der gswb betrachtet); die damals erdrückende Wohnungsnot war ausschlaggebend für diesen Schritt,<ref name="SN1989">[[Salzburger Nachrichten]], 15. Dezember 1989, Wohnen in Salzburg, [https://www.sn.at/archivsn?img=vVlJgH5%2B43qSHXGmw284jzCIfZ3i57iwecR%2Bh%2BVcrRP2YjKfdcF9T44O5ExLQUVH7VdglI19pWWVGayDUZzsR9EQx2aM3RJTxZfoP5f43GKr%2BFs23iGwvOrGVpJCTHOe&id1=19891215_29&q=%2522Engelbert%2520Fischer%2522#slide29 S. III (SN-Archivseite)]: Die GSWВ kann zum 50. Geburtstag eine beachtliche Bilanz ziehen: Wohnraum für 50.000 Menschen gebaut</ref> und es sollte [[Wohnraum für Südtiroler-Siedlungen|Südtiroler Optanten]] geschaffen werden.<ref name="SN1980">[[Salzburger Nachrichten]], 23. April 1980, [https://www.sn.at/archivsn?img=%2B3RT3b2s%2FIPrKNWSuJpj%2Bg5byRwkI%2FNAml0FG86or%2FqHIXT26%2FAG1ILvsnhTfvPsPtI%2FJY%2B9fP6H2FvkbCJawJ9aXrkawBI2YJUDVLq09tAbtvbgayi02Co0ZnhxvnOf&id1=19800423_31#slide31 S. 31 (SN-Archivseite)]: GSWB hilft bei Wohnungsnot</ref>
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Nach dem [[Anschluss]] [[Österreich]]s ([[1938]]) wurden solche Unternehmen auch Österreich gegründet, in Salzburg am [[27. Oktober]] [[1939]] (dieser Tag wird als Gründungsdatum der gswb betrachtet); die damals erdrückende Wohnungsnot war ausschlaggebend für diesen Schritt,<ref name="SN1989">[[Salzburger Nachrichten]], 15. Dezember 1989, Wohnen in Salzburg, [https://www.sn.at/archivsn?img=vVlJgH5%2B43qSHXGmw284jzCIfZ3i57iwecR%2Bh%2BVcrRP2YjKfdcF9T44O5ExLQUVH7VdglI19pWWVGayDUZzsR9EQx2aM3RJTxZfoP5f43GKr%2BFs23iGwvOrGVpJCTHOe&id1=19891215_29&q=%2522Engelbert%2520Fischer%2522#slide29 S. III (SN-Archivseite)]: Die GSWВ kann zum 50. Geburtstag eine beachtliche Bilanz ziehen: Wohnraum für 50.000 Menschen gebaut</ref> und es sollte [[Südtiroler-Siedlung|Wohnraum für Südtiroler Optanten]] geschaffen werden.<ref name="SN1980">[[Salzburger Nachrichten]], 23. April 1980, [https://www.sn.at/archivsn?img=%2B3RT3b2s%2FIPrKNWSuJpj%2Bg5byRwkI%2FNAml0FG86or%2FqHIXT26%2FAG1ILvsnhTfvPsPtI%2FJY%2B9fP6H2FvkbCJawJ9aXrkawBI2YJUDVLq09tAbtvbgayi02Co0ZnhxvnOf&id1=19800423_31#slide31 S. 31 (SN-Archivseite)]: GSWB hilft bei Wohnungsnot</ref>
 
   
 
   
 
In Österreich wurden die Neue-Heimat-Unternehmen nach dem Ende des [[Zweiten Weltkrieg]]s als sogenanntes "Deutsches Eigentum" von den Besatzungsmächten beschlagnahmt und im Staatsvertrag von [[1955]] der Republik Österreich zugesprochen.<ref name="neueheimattirol">Für Tirol (aber verallgemeinerbar): Neue Heimat Tirol: [http://www.neueheimattirol.at/artikel/10014/geschichte.aspx Ein Stück Tiroler Zeitgeschichte]</ref> Schon am [[11. April]] [[1949]] wurde anlässlich einer Generalversammlung in Wien die "[[Neue Heimat]]" zu einer österreichischen Gesellschaft mit der [[Republik Österreich]] als einziger Gesellschafterin erklärt.<ref name="SN1989/> In den [[1960er]]-Jahren wurden die Neue-Heimat-Unternehmen nach und nach veräußert, als Erwerber traten Länder und Großstädte auf.<ref name="neueheimattirol"/> Eines dieser Unternehmen war die Salzburger "Neue Heimat", Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft in Salzburg, Gesellschaft mit beschränkter Haftung (kurz: Neue Heimat Salzburg), mit Sitz in Salzburg, [[Siebenstädterstraße]] 23.<ref> Bundesgesetz vom 27. Juni 1962, betreffend Veräußerung der Geschäftsanteile der Firma "Neue Heimat", Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft in Salzburg, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, [[Siebenstädterstraße]] 23, [https://ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblPdf/1962_170_0/1962_170_0.pdf BGBl. Nr.&nbsp;170/1962]</ref>  
 
In Österreich wurden die Neue-Heimat-Unternehmen nach dem Ende des [[Zweiten Weltkrieg]]s als sogenanntes "Deutsches Eigentum" von den Besatzungsmächten beschlagnahmt und im Staatsvertrag von [[1955]] der Republik Österreich zugesprochen.<ref name="neueheimattirol">Für Tirol (aber verallgemeinerbar): Neue Heimat Tirol: [http://www.neueheimattirol.at/artikel/10014/geschichte.aspx Ein Stück Tiroler Zeitgeschichte]</ref> Schon am [[11. April]] [[1949]] wurde anlässlich einer Generalversammlung in Wien die "[[Neue Heimat]]" zu einer österreichischen Gesellschaft mit der [[Republik Österreich]] als einziger Gesellschafterin erklärt.<ref name="SN1989/> In den [[1960er]]-Jahren wurden die Neue-Heimat-Unternehmen nach und nach veräußert, als Erwerber traten Länder und Großstädte auf.<ref name="neueheimattirol"/> Eines dieser Unternehmen war die Salzburger "Neue Heimat", Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft in Salzburg, Gesellschaft mit beschränkter Haftung (kurz: Neue Heimat Salzburg), mit Sitz in Salzburg, [[Siebenstädterstraße]] 23.<ref> Bundesgesetz vom 27. Juni 1962, betreffend Veräußerung der Geschäftsanteile der Firma "Neue Heimat", Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft in Salzburg, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, [[Siebenstädterstraße]] 23, [https://ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblPdf/1962_170_0/1962_170_0.pdf BGBl. Nr.&nbsp;170/1962]</ref>