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Das Stieglein („kleine Treppe“), das der Brauerei und seinem Produkt den Namen gibt, führte damals als öffentliche Stiege zum [[Almkanal]], aus dem man sich das notwendige Brauwasser holte. Die Stieglbrauerei übersiedelte zwar im 19. Jahrhundert aus Kapazitätsgründen an die Peripherie der Stadt, die kleine Treppe wurde irgendwann entfernt und der Almkanal verläuft heute unterirdisch, doch: Die legendäre „rote Stiege“ hat sich als Firmen- und Bierbezeichnung bis zum heutigen Tag erhalten.
 
Das Stieglein („kleine Treppe“), das der Brauerei und seinem Produkt den Namen gibt, führte damals als öffentliche Stiege zum [[Almkanal]], aus dem man sich das notwendige Brauwasser holte. Die Stieglbrauerei übersiedelte zwar im 19. Jahrhundert aus Kapazitätsgründen an die Peripherie der Stadt, die kleine Treppe wurde irgendwann entfernt und der Almkanal verläuft heute unterirdisch, doch: Die legendäre „rote Stiege“ hat sich als Firmen- und Bierbezeichnung bis zum heutigen Tag erhalten.
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===Der Stieglkeller===
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===Der Stieglkeller===
 
Knapp vor Übersiedlung des Betriebes nach [[Maxglan]] wurden [[1820]] in der Festungsgasse (am Fuße der [[Festung Hohensalzburg]]) mit dem [[Stieglkeller]] neue Lagerkapazitäten geschaffen. Der damalige Stieglbrauer Josef Schreiner gestaltete den Keller schließlich um und nutzte den anliegenden Garten zur Ausschank des Kellerbiers während der Sommermonate. Das war die "Geburtsstunde" des Stieglkellers.
 
Knapp vor Übersiedlung des Betriebes nach [[Maxglan]] wurden [[1820]] in der Festungsgasse (am Fuße der [[Festung Hohensalzburg]]) mit dem [[Stieglkeller]] neue Lagerkapazitäten geschaffen. Der damalige Stieglbrauer Josef Schreiner gestaltete den Keller schließlich um und nutzte den anliegenden Garten zur Ausschank des Kellerbiers während der Sommermonate. Das war die "Geburtsstunde" des Stieglkellers.
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===Stiegl in Maxglan===
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===Stiegl in Maxglan===
 
[[1863]] übersiedelte der damalige Besitzer [[Josef Schreiner]] (* [[1812]], † [[1880]]) die Stiegelbrauerei aus der Gstättengasse in den von ihm neu errichteten Maxglaner Brauereikomplex, der freilich schon 12 Jahre später einem dreitägigen Brand zum Opfer fiel.
 
[[1863]] übersiedelte der damalige Besitzer [[Josef Schreiner]] (* [[1812]], † [[1880]]) die Stiegelbrauerei aus der Gstättengasse in den von ihm neu errichteten Maxglaner Brauereikomplex, der freilich schon 12 Jahre später einem dreitägigen Brand zum Opfer fiel.
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Seit [[1991]] leitet [[Dr. Heinrich Dieter Kiener]]] III. die Geschicke der Stieglbrauerei zu Salzburg. Als Großneffe und Adoptivsohn von Heinrich Kiener II trat er 1985 in die Brauerei ein und wurde bereits in Jugendjahren auf seine zukünftige Aufgabe als Stiegl-Chef vorbereitet. Er studierte an der Universität Innsbruck Rechtswissenschaften sowie Betriebswirtschaft und sammelte Erfahrungen in Brauereien und Banken. Seine fachspezifische Ausbildung erhielt er an der [[Doemens-Schule]], einer Lehr- und Versuchsanstalt für Brauer in Gräfelfing bei München. Im April [[1985]] trat er in die Brauerei ein, wo er bald als rechte Hand des Chefs agierte. Als Marketingstratege war er schon damals offen für Neues. Nach dem Ableben von Heinrich Kiener II. [[1990]] übernahm er die Position des geschäftsführenden Gesellschafters. Im Mai 2010 heiratete er seine Lebensgefährtin Mag. Alessandra Kiener, die ebenfalls im Unternehmen tätig ist.
 
Seit [[1991]] leitet [[Dr. Heinrich Dieter Kiener]]] III. die Geschicke der Stieglbrauerei zu Salzburg. Als Großneffe und Adoptivsohn von Heinrich Kiener II trat er 1985 in die Brauerei ein und wurde bereits in Jugendjahren auf seine zukünftige Aufgabe als Stiegl-Chef vorbereitet. Er studierte an der Universität Innsbruck Rechtswissenschaften sowie Betriebswirtschaft und sammelte Erfahrungen in Brauereien und Banken. Seine fachspezifische Ausbildung erhielt er an der [[Doemens-Schule]], einer Lehr- und Versuchsanstalt für Brauer in Gräfelfing bei München. Im April [[1985]] trat er in die Brauerei ein, wo er bald als rechte Hand des Chefs agierte. Als Marketingstratege war er schon damals offen für Neues. Nach dem Ableben von Heinrich Kiener II. [[1990]] übernahm er die Position des geschäftsführenden Gesellschafters. Im Mai 2010 heiratete er seine Lebensgefährtin Mag. Alessandra Kiener, die ebenfalls im Unternehmen tätig ist.
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===Österreichs größte und erfolgreichste Privatbrauerei===
    
Am [[16. Dezember]] [[2009]] wurde in Maxglan der Millionste Hektoliter Stieglbier gebraut. Die Menge entspricht 200 Millionen Stiegl-Halben.<ref>[http://bit.ly/4LCT4s Stiegl Presseaussendung]</ref>
 
Am [[16. Dezember]] [[2009]] wurde in Maxglan der Millionste Hektoliter Stieglbier gebraut. Die Menge entspricht 200 Millionen Stiegl-Halben.<ref>[http://bit.ly/4LCT4s Stiegl Presseaussendung]</ref>
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Der Name des zur Brauerei gehörenden [[Rochushof]]s, erinnert an den Pestpatron, den Heiligen Rochus, und das dortige Pesthaus (Lazareth zum Heiligen Rochus) samt Pestfriedhof. Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron|Paris Lodron]] [[1636]] hatte Pesthaus und Friedhof hier errichten ließ.
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Der [[Rochushof]], in dem sich heute ein Bio-Feinkostladen befindet, erinnert an den Pestpatron, den Heiligen [[Rochus]], und das dortige Pesthaus ([[Lazareth zum Heiligen Rochus]]) samt Pestfriedhof. Fürsterzbischof [[Paris Lodron]] hatte [[1636]] Pesthaus und Friedhof hier errichten lassen.
    
==Stiegl heute==
 
==Stiegl heute==
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