Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
413 Bytes hinzugefügt ,  19:37, 14. Okt. 2025
keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 8: Zeile 8:  
Bis [[1848]] war der [[Erzbischof von Salzburg]] Grundherr. Als [[Bad Unken (Heilbad)|Bad Unken]] war Schloss Oberrain im 19. Jahrhundert als [[Heilquelle|Heilbad]] bekannt. [[1890]] gelangte es nach mehrmaligem Besitzerwechsel in das Eigentum des [[Hermann Schmidtmann]] aus Schmalkalden, der auch Besitzer des [[Schloss Grubhof|Schlosses Grubhof]] in [[Lofer]] war. Seine Tochter [[Florence von Poser]] übernahm [[1923]] das Schloss.
 
Bis [[1848]] war der [[Erzbischof von Salzburg]] Grundherr. Als [[Bad Unken (Heilbad)|Bad Unken]] war Schloss Oberrain im 19. Jahrhundert als [[Heilquelle|Heilbad]] bekannt. [[1890]] gelangte es nach mehrmaligem Besitzerwechsel in das Eigentum des [[Hermann Schmidtmann]] aus Schmalkalden, der auch Besitzer des [[Schloss Grubhof|Schlosses Grubhof]] in [[Lofer]] war. Seine Tochter [[Florence von Poser]] übernahm [[1923]] das Schloss.
   −
Von [[1940]] bis [[1945]] war Oberrain in deutschem Besitz (ein Müttererholungsheim der NS-Volkswohlfahrt) und wurde nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] an die Familie von Poser rückerstattet. Nach Ende des Krieges wurde es Florence von Poser von österreichischen Bundesregierung zurückgegeben und diente es als Erholungsheim. Seit dem Jahr [[1956]] befindet sich die ganze Liegenschaft im Besitz des [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Landes Salzburg]]. 1956 adaptierte man das Schloss zu einem Kindererholungsheim. Seit [[1960]] dient es zur Berufsvorbereitung und Ausbildung behinderter Jugendlicher.  
+
Von [[1940]] bis [[1945]] war Oberrain in deutschem Besitz (Umbau zu einem Müttererholungsheim der NS-Volkswohlfahrt. Die Planung erstellte Zivil-Architekt [[Fidelius Schmid]] aus [[Zell am See]] für die NSV-Gauamtsverwaltung Salzburg.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19420926&seite=4&zoom=33 ANNO], Salzburger Volksblatt, 26. September 1942, Seite 3&4</ref><ref>Kniepaß-Schriften, Zeitspuren aus dem Unteren Saalachtal am Beispiel von Schloss Oberrain von Lugg Hohenwarter, Seite 44</ref>) und wurde nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] an die Familie von Poser rückerstattet. Nach Ende des Krieges wurde es Florence von Poser von österreichischen Bundesregierung zurückgegeben und diente es als Erholungsheim. Seit dem Jahr [[1956]] befindet sich die ganze Liegenschaft im Besitz des [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Landes Salzburg]]. 1956 adaptierte man das Schloss zu einem Kindererholungsheim. Seit [[1960]] dient es zur Berufsvorbereitung und Ausbildung behinderter Jugendlicher.  
    
Heute ist es Sitz der Firma anderskompetent gmbH. Deren Hauptaufgabe ist es,  Menschen  mit Beeinträchtigung den Zugang zur Arbeit, als einen der wichtigsten  Faktoren für ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben, zu ermöglichen. Wozu in erster Linie eine entsprechende Ausbildung die Grundlage darstellt.
 
Heute ist es Sitz der Firma anderskompetent gmbH. Deren Hauptaufgabe ist es,  Menschen  mit Beeinträchtigung den Zugang zur Arbeit, als einen der wichtigsten  Faktoren für ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben, zu ermöglichen. Wozu in erster Linie eine entsprechende Ausbildung die Grundlage darstellt.

Navigationsmenü