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==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>==
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>==
''M. crocicapitella'' ist erst in einem einzigen Exemplar aus [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] bekannt. Das Tier wurde am 16.6.1965 von [[Friedrich Mairhuber|Fritz Mairhuber]] im [[Samer Mösl|Sam-Moos]] gefangen (Zone Ia nach Embacher et al. 2024) und steckte unerkannt in der Salzburger Landessammlung im [[Haus der Natur]]. Erst bei der systematischen Bearbeitung dieser Sammlung durch Kurz et al. (2010b) wurde die Identität des Tierchens erkannt. Der Fundort liegt in rund 435 m Höhe ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2024). Über den Lebensraum der Art in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] ist nichts bekannt, ebensowenig über die Generationsfolge. Hannemann (1977) gibt sie aus Deutschland von August bis November an, wo sie im Freien und in Häusern vorkommen soll.
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''M. crocicapitella'' wurde in einem einzigen Exemplar von Kurz et al. (2010a) aus Salzburg gemeldet. Das Tier wurde am 16.06.1965 von Fritz Mairhuber im Sam-Moos gefangen (Zone Ia nach Embacher et al. 2024) und steckte unerkannt in der Salzburger Landessammlung im Haus der Natur. Selbst die Genitaluntersuchung ließ zunächst nicht erkennen, dass es sich dabei in Wirklichkeit um ein abgeflogenes Weibchen von ''M. burmanni'' handelt, sodass der Fund nach dem damaligen Kenntnisstand als ''M. crocicapitella'' aufgefasst wurde. Auf diese Weise fand die Art auch Eingang in die Listen von Embacher et al. (2011), Huemer (2013) und Embacher et al (2024). ''M. crocicapitella'' ist aber aus der Liste der Schmetterlinge Salzburgs zu streichen, obwohl ihr Vorkommen im Land durchaus möglich ist.
    
==Nachbarfaunen==
 
==Nachbarfaunen==

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