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==Leben==
 
==Leben==
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Er ist höchstwahrscheinlich der Sohn von [[Ulrich Bocksberger]] († vor [[1546]]) und dessen Frau Anna. Das einzige Werk, das von seinem Vater noch erhalten ist, sind die Bilder auf der Rückseite das Altares der St. Blasius Kirche in [[Abtenau]]. Über seine Lehrzeit ist wenig bekannt. Man kann annehmen, dass er bei seinem Vater die Grundlagen der Malerei gelernt hat. Weiters glaubt man, dass er eine Zeit lang in Italien verbracht hat, da er über die damaligen italienischen Stilelemente Kenntnis hatte.  
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Er ist höchstwahrscheinlich der Sohn von Ulrich Bocksberger († vor [[1546]]) und dessen Frau Anna. Das einzige Werk, das von seinem Vater noch erhalten ist, sind die Bilder auf der Rückseite das Altares der St. Blasius Kirche in [[Abtenau]]. Über seine Lehrzeit ist wenig bekannt. Man kann annehmen, dass er bei seinem Vater die Grundlagen der Malerei gelernt hat. Weiters glaubt man, dass er eine Zeit lang in Italien verbracht hat, da er über die damaligen italienischen Stilelemente Kenntnis hatte.  
    
1542 heiratete Bocksberger seine Ehefrau Margarethe, die noch vor ihm starb. Er hinterließ nach seinem Tode [[1561]] ein mündiges Kind sowie acht unmündige Kinder.  
 
1542 heiratete Bocksberger seine Ehefrau Margarethe, die noch vor ihm starb. Er hinterließ nach seinem Tode [[1561]] ein mündiges Kind sowie acht unmündige Kinder.  
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Sein Sohn war der Maler Hans Bocksberger der Jüngere (* [[1539]] in der [[Stadt Salzburg]]; † [[1587]] in Maastricht)
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Sein Sohn war der Maler [[Hans Bocksberger der Jüngere]] (* [[1539]] in der [[Stadt Salzburg]]; † [[1587]] in Maastricht)
    
==Werke==
 
==Werke==
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Sein Stil wird mit dem von Albrecht Dürer verglichen. Er enthält neben deutschen auch italienische Stilelemente der Renaissance. Zusammen mit anderen Malern hat er den Rittersaal im [[Schloss Goldegg]] gestaltet. Zugeschrieben werden im auch die Grotesken in zwei Fenstergewänden im "[[Hoher Stock (Festung Hohensalzburg)|Hohen Stock]]" der [[Festung Hohensalzburg]] und die Fresken im Rittersaal von Schloss Freisaal. Bekannt ist auch das Gemälde von Kaiser Ferdinand I.  
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Sein Stil wird mit dem von Albrecht Dürer verglichen. Er enthält neben deutschen auch italienische Stilelemente der Renaissance. Zusammen mit anderen Malern hat er den Rittersaal im [[Schloss Goldegg]] gestaltet. Zugeschrieben werden im auch die Grotesken in zwei Fenstergewänden im "[[Hoher Stock (Festung Hohensalzburg)|Hohen Stock]]" der [[Festung Hohensalzburg]] und die Fresken im Rittersaal von Schloss Freisaal. Bekannt ist auch das Gemälde von Kaiser [[Ferdinand I.]]
Von besonderer Bedeutung sind die 1643 gemalten Fresken Bocksbergers in der evangelischen Schlosskapelle zu Neuburg an der Donau (erbaut 1537-1545), des weltweit ältesten nur im evangelischen Ritus genutzte Sakralraumes.
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[[Datei:Hans Bocksberger d. Ä., Fresken Schlosskapelle Neuburg a. d. Donau, Bayern (Foto Andreas Hirsch).jpg|thumb|150px|Hans Bocksberger d. Ä., Fresken Schlosskapelle Neuburg a. d. Donau, Bayern ]]
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Von besonderer Bedeutung sind die 1643 gemalten Fresken Bocksbergers in der evangelischen Schlosskapelle in Neuburg an der Donau (erbaut 1537–1545), des weltweit ältesten nur im evangelischen Ritus genutzte Sakralraumes.
    
1542 gestaltet er einzelne Räume der Landshuter Stadtresidenz (mit der zweitältesten Ansicht der Stadt Salzburg) und  im Hradschin in Prag. Weitere Arbeiten gestaltete er auch in Linz, Innsbruck und München.
 
1542 gestaltet er einzelne Räume der Landshuter Stadtresidenz (mit der zweitältesten Ansicht der Stadt Salzburg) und  im Hradschin in Prag. Weitere Arbeiten gestaltete er auch in Linz, Innsbruck und München.
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== Bildergalerie ==
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Datei:Hans Bocksberger d. Ä., Fresken Schlosskapelle Neuburg a. d. Donau, Bayern (Foto Andreas Hirsch).jpg|Hans Bocksberger d. Ä., Fresken Schlosskapelle Neuburg a. d. Donau, Bayern 
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==Literatur==
 
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* Wilhelm Adolf Schmidt: Bocksberger, Hans. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 2. Duncker & Humblot, Leipzig 1875, S. 788 f. - hier: Bocksberger, der Jüngere.
 
* Wilhelm Adolf Schmidt: Bocksberger, Hans. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 2. Duncker & Humblot, Leipzig 1875, S. 788 f. - hier: Bocksberger, der Jüngere.
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[[Kategorie:Geboren 1510]]
 
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