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| | ==Sehenswertes== | | ==Sehenswertes== |
| | Der Kurpark (1868) mit dem Gradierwerk, das 1910 als Freilicht-Inhalatorium errichtet wurde. Es ist ein 170 m langes überdachtes Holzgebäude mit 250.000 Weiß- und Schwarzdornbündeln, die bis zu 13 m hoch aufgeschichtet werden; darüber rieseln täglich 300.000 Liter Sole, die sich an den Dornzweigen zerstäuben und so die Atemluft der Passanten mit so genannten „Aerosolen“ anreichert. Auf diese Weise wird heilsame „Seeluft“ künstlich erzeugt. Im Kurpark befinden sich auch das „Königliche Kurhaus“ (1900),das Kurmittelhaus (1927), die Wandelhalle mit Soletrinkbrunnen und Konzertrotunde (1912) und der Solespringbrunnen. | | Der Kurpark (1868) mit dem Gradierwerk, das 1910 als Freilicht-Inhalatorium errichtet wurde. Es ist ein 170 m langes überdachtes Holzgebäude mit 250.000 Weiß- und Schwarzdornbündeln, die bis zu 13 m hoch aufgeschichtet werden; darüber rieseln täglich 300.000 Liter Sole, die sich an den Dornzweigen zerstäuben und so die Atemluft der Passanten mit so genannten „Aerosolen“ anreichert. Auf diese Weise wird heilsame „Seeluft“ künstlich erzeugt. Im Kurpark befinden sich auch das „Königliche Kurhaus“ (1900),das Kurmittelhaus (1927), die Wandelhalle mit Soletrinkbrunnen und Konzertrotunde (1912) und der Solespringbrunnen. |
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| | Alte Saline (16.-19-Jhdt.) mit 13 Meter hohen oberschlächtigen Wasserrädern, die die Solepumpen antreiben. Unterirdische Gänge mit Solefördertechnik aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Brunnhauskapelle St. Rupert im Obergeschoss. Gegenüber der „Beamtenstock“, die ehem. Salinenverwaltung. | | Alte Saline (16.-19-Jhdt.) mit 13 Meter hohen oberschlächtigen Wasserrädern, die die Solepumpen antreiben. Unterirdische Gänge mit Solefördertechnik aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Brunnhauskapelle St. Rupert im Obergeschoss. Gegenüber der „Beamtenstock“, die ehem. Salinenverwaltung. |
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| | St. Nikolaus-Kirche, romanische Basilika 12. Jhdt., Fresken des österreichischen Malers Moritz von Schwind (1863) | | St. Nikolaus-Kirche, romanische Basilika 12. Jhdt., Fresken des österreichischen Malers Moritz von Schwind (1863) |
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| | Rathausplatz mit dem Alten Rathaus (1849), Brothaus (14.Jhdt.) und Wittelsbacherbrunnen (1905) | | Rathausplatz mit dem Alten Rathaus (1849), Brothaus (14.Jhdt.) und Wittelsbacherbrunnen (1905) |
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| | Florianiplatz in der „Oberen Stadt“, die vom Stadtbrand 1834 verschont blieb, Peter-und Paul-Turm, ein Teil der Stadtbefestigung (13. Jhdt.) | | Florianiplatz in der „Oberen Stadt“, die vom Stadtbrand 1834 verschont blieb, Peter-und Paul-Turm, ein Teil der Stadtbefestigung (13. Jhdt.) |
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| | Burg Gruttenstein (urspr. frühes 12. Jhdt., Wiederaufbau 1218) oberhalb der Alten Saline, ehem. Sitz der Hallgrafen, später des herzoglichen Pflegers (Inneres nicht zugänglich) | | Burg Gruttenstein (urspr. frühes 12. Jhdt., Wiederaufbau 1218) oberhalb der Alten Saline, ehem. Sitz der Hallgrafen, später des herzoglichen Pflegers (Inneres nicht zugänglich) |
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| | St. Johannes-Spitalkirche, älteste Kirche der Stadt, in der Notitia Arnonis (790) genannt, barocke Ausstattung. Westlich davon Reste der Stadtmauer (13. Jhdt.) | | St. Johannes-Spitalkirche, älteste Kirche der Stadt, in der Notitia Arnonis (790) genannt, barocke Ausstattung. Westlich davon Reste der Stadtmauer (13. Jhdt.) |
| | Getreidekasten (14.-16-Jhdt.), Stadtmusem (Getreidegasse) | | Getreidekasten (14.-16-Jhdt.), Stadtmusem (Getreidegasse) |
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| | St. Ägidius-Kirche (12.-19.Jhdt.), gemalte Fenster im Chorraum (Poststraße) | | St. Ägidius-Kirche (12.-19.Jhdt.), gemalte Fenster im Chorraum (Poststraße) |
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| | Luitpoldbrücke (1891) nach dem bayerischen Prinzregenten Luitpold benannt. An dieser Stelle befindet sich nachweislich seit 1040 eine Brücke. Über sie lief die wichtigste Verbindungsstraße zwischen Salzburg und dem Pinzgau. Die Kaskaden sind Reste der Triftanlage. Jahrhunderte lang wurde am Triftrechen das aus den Saalforsten im salzburgischen Pinzgau getriftete Brennholz für die Saline aufgefangen. | | Luitpoldbrücke (1891) nach dem bayerischen Prinzregenten Luitpold benannt. An dieser Stelle befindet sich nachweislich seit 1040 eine Brücke. Über sie lief die wichtigste Verbindungsstraße zwischen Salzburg und dem Pinzgau. Die Kaskaden sind Reste der Triftanlage. Jahrhunderte lang wurde am Triftrechen das aus den Saalforsten im salzburgischen Pinzgau getriftete Brennholz für die Saline aufgefangen. |
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